JoG035 Besuch

Der Leh­rer bekommt Besuch vom Pfar­rer des Dor­fes, mit dem er über Gott sprach, an den er damals nicht glaub­te. Der Pfar­rer bie­tet ihm eine Stel­le an einer Mis­si­ons­schu­le an, in Afrika.


Der Leh­rer hat kei­ne Säge­werks­ak­ti­en, er muss von etwas leben und es ist unrea­lis­tisch, dass er je wie­der im Land als Leh­rer arbei­ten kann, selbst dann, wenn der Pro­zess gegen ihn ein­ge­stellt wer­den soll­te. So bie­tet der Pfar­rer ihm eine neue beruf­li­che Mög­lich­keit im Aus­land. – Der Leh­rer sagt zu, zuerst aber will er die Unschuld des Mäd­chens erwei­sen und den wah­ren Täter über­füh­ren. Der Pfar­rer rät ihm, sei­nen Ver­dacht gegen den T. der Mut­ter des Schü­lers mitzuteilen.

JoG012 Geh heim!

Die­ses Hör­spiel ist ein Gemein­de­pro­jekt mit über sech­zig Mit­wir­ken­den vom Grund­schü­ler zum über acht­zig­jäh­ri­gen. Das Buch stammt von Ödön von Hor­váth, der es als sei­nen drit­ten Roman 1937 schrieb. Von Hor­váth starb 1938, wur­de von einem Ast in Paris erschla­gen wäh­rend eines Gewit­ters. Somit ist das Werk heu­te gemein­frei. – Auf­ge­nom­men 2016.


Der Feld­we­bel lässt nachts das Lager bewa­chen, der Leh­rer wird vom Dorf­pfar­rer auf einen Wein ein­ge­la­den. Auf dem Weg durch Dorf kom­men Pfar­rer und Leh­rer an den Heim­ar­bei­tern vor­bei. Die Kin­der grü­ßen den Pfar­rer nicht, sie sind »ver­hetzt«, so der Pfar­rer. – Und sie spa­ren das Licht, denn sie haben kein Licht. – Beim Pfar­rer hängt ein Bild, das den Leh­rer an sein Eltern­haus erin­nert, an den Krieg und die ers­te Lie­be. Er bemerkt, wie ihn sein Beruf nicht mehr erfreut.