JoG030 Fah­nen

Am Geburts­tag des Ober­ple­be­jers ist Fei­er­tag, drau­ßen mar­schie­ren die Mas­sen. Der Leh­rer sitzt in sei­nem Zim­mer und denkt nach. Er steht jetzt unter einem höhe­ren Herren.


Das Radio, die Mas­sen, die Trans­pa­ren­te, sie alle küm­mern den Leh­rer jetzt, nach sei­ner ehr­li­chen Aus­sa­ge, weni­ger. Ja, er hat sein Brot ver­lo­ren, darf nicht mehr in die Schu­le. Auch er hat sein Zim­mer beflaggt. Aber er weiß, dass alles gut wird, weil er auf Gott gehört hat. Er passt nicht mehr zu den Mas­sen, und jetzt weiß er auch, wes­halb. Er ist mit sich im Reinen.