Ver­tie­fung hilft

Wir glau­ben an Jesus Chris­tus als Got­tes Sohn. So weit, so gut. Was das aber kon­kret heißt, was dar­aus folgt in den unter­schied­li­chen Berei­chen unse­res Lebens, das lässt sich manch­mal gar nicht so ein­fach sagen. Hier hel­fen ande­re, die uns ken­nen und schätzen.

Die natür­li­che Form ist der Aus­tausch, etwa in einem Haus­kreis. Eini­ge die­ser Krei­se arbei­ten the­ma­tisch, ande­re lesen bibli­sche Bücher oder Tei­le dar­aus. Eini­ge Haus­krei­se sin­gen, ande­re essen gemein­sam. (mehr …)

Ein­la­dung zum Wesley-Hauskreis

Der Wes­ley-Haus­kreis ist eine Beson­der­heit und eine Chan­ce. Gewöhn­lich fin­den Haus­krei­se, in denen über geist­li­che The­men nach­ge­dacht, viel­leicht gesun­gen, meist gebe­tet wird, bei ein­zel­nen oder Fami­li­en zu Hau­se statt. Haus­krei­se haben eine gewis­se Ver­bind­lich­keit. Das ist gut. Der Nach­teil ist, dass sie oft nicht so leicht zugäng­lich sind für neue Leu­te. Man muss erst erfra­gen, wo und wann sich der Haus­kreis X oder Y trifft usw.

Der Wes­ley-Haus­kreis baut hier eine Brü­cke: Er trifft sich in der EmK Johan­nes­kir­che, im Wes­ley-Café, ein­mal monat­lich. Der nächs­te Ter­min ist am Frei­tag, 10. April, 19:00 Uhr.

Auch hier ist es gut, wenn Men­schen regel­mä­ßig kom­men. Aber: Das ist nicht die Vor­aus­set­zung. Gera­de für neue Leu­te, für die, bei denen wöchent­li­che Tref­fen schwie­rig ein­zu­rich­ten sind, gibt es den Wes­ley-Haus­kreis, denn Gemein­de und Gemein­schaft gehö­ren zusam­men. Und die Pre­digt am Sonn­tag ist allei­ne viel­leicht zu wenig.

Wenn das für Sie also etwas sein könn­te: Herz­lich willkommen.

Wes­ley-Haus­kreis

»Denn wo zwei oder drei ver­sam­melt sind in mei­nem Namen, da bin ich mit­ten unter ihnen.« (Matthäus 18, 20)

Am 8. Novem­ber 2013 tra­fen sich ins­ge­samt 15 Mit­glie­der und Freun­de der Johan­nes­kir­che Han­no­ver im Wes­ley Café, um gemein­sam das ers­te Tref­fen des Wes­ley-Haus­krei­ses zu bege­hen. Nach einer kur­zen Begrüßung durch den Gemeindelaienführer Joa­chim West­phal gab es zunächst eine Vor­stel­lungs­run­de der Teil­neh­mer/-innen. Dabei konn­te jeder sei­ne Hoff­nun­gen, Wünsche und Erwar­tun­gen, die er mit dem Haus­kreis verknüpft, äußern. Auch kon­kre­te Themenvorschläge konn­ten dabei bereits vor­ge­schla­gen wer­den, wie zum Bei­spiel das The­ma: Jesus im All­tag. Nach der Been­di­gung die­ser Vor­stel­lungs­run­de übernahm die Theo­lo­gin Anne-Kath­rin Witz­ler die Gesprächsführung. Zunächst stell­te sie zwei Arbeitsbücher für Haus­krei­se vor, die eine gro­ße Fülle an The­men, Metho­den und prak­ti­sche Umsetzungsvorschläge ent­hal­ten, um die gemein­sa­me Zeit frucht­bar zu gestal­ten. Ohne Zwei­fel darf man gespannt dar­auf sein, was davon in Zukunft umge­setzt wird. Nach die­sen Erläuterungen wur­de es prak­tisch, und wir lasen gemein­sam Ephe­ser 4,1 bis 15. Dar­an knüpfte eine leb­haf­te Dis­kus­si­on an. Dabei wur­den unter ande­rem die Aspek­te der Beru­fung als auch der persönlichen Gaben the­ma­ti­siert. Gegen etwa 21:00 Uhr wur­de die Gesprächsrunde been­det. Es wur­de abschlie­ßend gemein­sam ver­ein­bart, dass man sich das nächste Mal am 6. Dezem­ber 2013, um 19:00 Uhr, im Wes­ley Café wie­der trifft.

PS: Wer sich ange­spro­chen fühlt und Lust bekom­men hat am Wes­ley-Haus­kreis mit­zu­wir­ken – sei herz­lich dazu eingeladen.

O. F.

Was Königs­ber­ger Tee­kon­fekt, Sup­pe und 2. Petrus gemein­sam haben…

In einem der Gemein­de­haus­krei­se, der frü­her »Club ab 30« hieß, inzwi­schen aber ist nie­mand mehr unter 40, ist es Tra­di­ti­on mit einem gemein­sa­men Abend­essen zu begin­nen. Wir tref­fen uns bei ein­zel­nen bzw. Fami­li­en, die zum Haus­kreis gehö­ren, die Gast­ge­ber berei­ten das Essen vor. Die­se Zeit ist kost­bar, weil man von­ein­an­der hört, was der letz­te Urlaub brach­te, wie es in der Arbeit so geht oder was sonst gera­de freut oder belastet.

Unser Abend­essen führ­te auch zum aktu­el­len Namen (auch als Selbst­be­zeich­nung) die­ses Haus­krei­ses, denn »Der Sup­pen­haus­kreis« beginnt oft mit einer Sup­pe. Im Win­ter woh­lig wär­mend, im Som­mer auch will­kom­men. Und dann geht es inhalt­lich zur Sache. Wir lesen aktu­ell den 2. Petrus­brief, rund ein Kapi­tel pro Tref­fen, wenn es nach dem Ver­fas­ser die­ses Arti­kels gin­ge, dürf­te es auch mehr sein. Manch­mal aber blei­ben wir an eini­gen Ver­sen, einem Abschnitt oder einem The­ma – etwa zuletzt an dem, was Irr­leh­re zu sol­cher mache – hängen.

Uns geht es nicht allein dar­um, bibli­sche Tex­te zu stu­die­ren, das ist gut, aber manch­mal unprak­tisch. Wir möch­ten ger­ne im Aus­tausch mit­ein­an­der die Tex­te für uns frucht­bar wer­den las­sen, möch­ten die Leh­ren und Erkennt­nis­se, die sich manch­mal müh­sam, manch­mal ganz schlicht aus der Lek­tü­re und im Gespräch fin­den las­sen, auf unse­re Situa­ti­on anwen­den, als ein­zel­ne, aber auch auf die Lage der Gemeinde(n).

Und hier kom­men wir zum Königs­ber­ger Tee­kon­fekt. Dabei han­delt es sich um geflämm­tes Mar­zi­pan, das eine aus dem Haus­kreis von einer Rei­se mit­brach­te: Vor dem gemein­sa­men Gebet für die Gemein­de, für Men­schen in unse­rem Umfeld und für unse­re Anlie­gen, lud uns die Spen­de­rin die­ser aus­ge­such­ten Süßig­keit ein: Die Anknüp­fung zu ihrer Rei­se, von der wir beim Abend­essen gehört hat­ten, war gelun­gen. Die drei Stun­den gut gemein­sam ver­brach­ter Zeit wur­den mir nie lang­wei­lig. Und es ist ein Vor­recht, wenn älte­re und jün­ge­re gemein­sam als Nach­fol­ger Jesu unter­wegs sind. Für mich wird dies im Haus­kreis in beson­de­rer Wei­se deut­lich und erfahrbar.

Wenn die­se Text jemand liest, der sich so eine Erfah­rung, sol­che »kon­kre­te Gemein­schaft« in der Gemein­de wünscht, dann emp­feh­le ich, einen aus dem Pas­to­ren­team anzu­spre­chen. Es gibt in unter­schied­li­chen Gegen­den Haus­krei­se in den Gemein­den des Bezirks.