JoG033 Zwei Briefe

Der Leh­rer erhält einen Brief sei­ner Eltern, die nicht ver­ste­hen, war­um er aus­ge­sagt hat. – Er ant­wor­tet, traut sich aber nicht, von Gott zu schrei­ben. In der güns­ti­gen Knei­pe trifft er Juli­us Cae­sar, den Ex-Kollegen.


Auch Juli­us Cae­sar ist über­zeugt, dass der fisch­äu­gi­ge Schü­ler T. den Mord ver­üb­te. Und er bie­tet sei­ne Hil­fe an. Über­haupt hilft er den Mäd­chen der Halb­welt und der Pro­sti­tu­ti­on. Mit etwas Alko­hol intus schreibt der Leh­rer nun sei­nen Eltern – und er schreibt von Gott.

JoG005 Die Pest

Der Leh­rer denkt nach, was ihn, sei­ne Wer­te­vor­stel­lun­gen und die­je­ni­gen sei­ner Schü­ler unter­schei­det. Er geht ins Kino und schließ­lich in eine Bar.

Die Schü­ler wünsch­ten, sie wären Bom­ben, Schrapnells, Gra­na­ten. Das Radio sagt: »Recht ist, was der eige­nen Sipp­schaft frommt«.

Hör­spiel aufgenommen…

Das Hör­spiel­pro­jekt »Jugend ohne Gott« von Ödön v. Hor­váth  ist jetzt fer­tig auf­ge­nom­men; über sech­zig Spre­che­rin­nen und Spre­cher haben mit­ge­wirkt, vom Grund­schü­ler bis zu über 80-jäh­ri­gen. – Die Jugend hat sich klas­se ein­ge­bracht, eini­ge Kilo Obst und Gemü­se (und eini­ge Gum­mi­bä­ren und Kek­se) wur­den als »Cate­ring« ver­braucht. Ein rich­tig gutes Mit­ein­an­der jün­ge­rer und älte­rer aus den Gemein­den in Wunstorf, Han­no­ver, aber auch dar­über hin­aus: Men­schen, die gern spre­chen (Slam-Poe­try, …) haben das Pro­jekt über die Gemein­de-Home­page ent­deckt und ange­fragt, ob da noch eine Stim­me gebraucht wer­de. – Klar wur­den Stim­men gebraucht.

Ich bin mit den bis­her (ohne Hin­ter­grund-Geräusch-Spu­ren) rund 5 GB Audio­da­ten guter Din­ge, der Som­mer mit Schnei­den und Mischen ist aus­ge­füllt. Dank­bar bin ich für alles gute Miteinander.