Jugend­P­lus online: Gam­ma­kurs »Römer­brief« Teil 12

Jugend­P­lus online: Gam­ma­kurs »Römer­brief« Teil 12 – beglei­te­tes Bibel­le­sen für Fortgeschrittene.

Vor­be­mer­kung zu Römer 9–11:

In die­sen drei Kapi­teln geht Pau­lus, der Christ, der sich als gewe­se­nen, from­men Juden ver­stand, auf die Fra­ge nach dem Ver­hält­nis des Vol­kes Isra­el zu Gott ein. Es geht um die Fra­ge, was aus der Erwäh­lung wird und wie es sein kann, dass vie­le eben nicht Jesus als den Mes­si­as ansa­hen. Für das Ver­hält­nis der ande­ren Chris­ten und der Chris­ten, die zuvor Juden waren, erge­ben sich auch man­che Fra­gen, die zu beden­ken sind. – Eini­ge sind sehr grund­sätz­li­cher Art.

Sind die Zusa­gen Got­tes an sein Volk Isra­el ungül­tig gewor­den? (Römer 9,1–5)

Die Fra­ge ist, ob Isra­el, das erwähl­te Volk, von Gott ver­wor­fen wor­den ist. Ob es – wie eine hei­ße Kar­tof­fel – von ihm fal­len gelas­sen wird. Und Pau­lus stellt (völ­lig nach­voll­zieh­bar) fest: Das kann ja wohl nicht sein. Jesus ist aus dem Volk, die Bun­des­schlüs­se fan­den mit die­sem Volk statt und es han­delt sich um die Nach­kom­men Abra­hams, Isaaks und Jakobs.

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