das ers­te Aufnahmewochenende…

vom Hör­spiel­pro­jekt »Jugend ohne Gott« (Ödön v. Hor­vath) ist vor­bei. Am Frei­tag (17 – 20:30 Uhr) und Sams­tag (10 – 18 Uhr) waren über drei­ßig Men­schen invol­viert, haben bei der Ton­tech­nik (da war die Jugend im Ein­satz) mit­ge­macht, haben Nach­schub an geschnit­te­nen Apfel­stü­cken oder Möh­ren bereit­ge­stellt, denn – wie es im Stück heißt »ohne zu Fres­sen kann man nicht exer­zie­ren«, jeden­falls kann man auch nicht produzieren.

Ganz uner­fah­re­ne Spre­che­rin­nen und Spre­cher waren eben­so dabei wie erfah­re­ne. Jün­ge­re Jugend­li­che (und am 18. wird ein Grund­schü­ler noch eine Rol­le ein­spre­chen) wie Senio­ren. Dan­ke Euch allen. Ich fand es klas­se, wie sich alle ein­ge­bracht haben: Die die nicht gern lesen, denen es schwe­rer fiel, in eine frem­de »Rol­le« zu schlüp­fen, und die, die gern klin­gen wie jemand anderes.

Beson­ders freu­te mich, wie eini­ge im Ver­lauf der Auf­nah­me merk­ten, wie­viel Humor der Autor bei allen erns­ten The­men doch hat. Wenn die Beschäf­ti­gung mit Tex­ten so viel Freu­de macht, dann ist der Unter­gang des Abend­lan­des noch ein gutes Stück ent­fernt. – Beson­ders freut mich, dass auch Men­schen von außer­halb der Gemein­de gele­sen haben: Ein­fach über die Home­page davon gehört, Kon­takt auf­ge­nom­men… – Wenn wir mehr von sol­chen Begeg­nun­gen haben, um so besser.

Dan­ke allen KU-Kids (»Kon­fir­man­den«), dass Ihr mit­ge­macht habt. Jetzt bin ich auf das Wochen­en­de 17./18. Juni sehr gespannt. – Bis­her sind es 5,5 GB auf mei­ner Fest­plat­te; über die Som­mer­fe­ri­en wird alles zu schnei­den sein, aber man soll sich ja auf die neu­en Her­aus­for­de­run­gen freuen. 🙂

Hör­spiel-Pro­duk­ti­on »Jugend ohne Gott« (Ödön v. Hor­váth) im Juni

Wir brau­chen rund fünf­zig Spre­che­rin­nen und Spre­cher, um den Roman Hor­váths aus dem Jahr 1937 als Gemein­de­pro­jekt als Hör­spiel zum Leben zu erwe­cken. (Das Werk ist inzwi­schen gemein­frei, so dass wir dies dür­fen.) – Unse­re Jugend ist kei­nes­wegs »ohne Gott«, und so möch­ten wir das Werk um einen Leh­rer, der mit sei­nen Schü­lern in ein wehr­kund­li­ches Feri­en­la­ger fährt, in dem ein Schü­ler zu Tode kommt, den fol­gen­den Gerichts­pro­zess usw. zum Hör­spiel machen. Ein Pro­jekt der Jugend. Aber wir brau­chen Rich­ter, Wald­ar­bei­ter, einen Dorf­pfar­rer, leich­te und schwe­re Mäd­chen, die Schul­be­hör­de und eine Radio­stim­me – und vie­les mehr.

Hier ist der Text (als pdf-Doku­ment) ver­füg­bar, für alle, die neu­gie­rig sind.

Die Jugend, Mari­an­ne Stemm­ler (sie hat die Rol­len­be­set­zung über­nom­men) und Frank Weber suchen also vie­le, die (oft ganz klei­ne Rol­len) ins Mikro­phon spre­chen. Auf­nah­me­ter­mi­ne für jung und alt (und wir ver­su­chen, sehr gut zu pla­nen, so dass für die meis­ten eine Stun­de als Zeit­fens­ter genü­gen soll­te) sind:

  • Sams­tag, 4. Juni (13–18 Uhr), sowie
  • Frei­tag, 17. Juni (17–20 Uhr) und
  • Sams­tag, 18. Juni (10–18 Uhr).

Bit­te macht mit, wenn wir Euch anspre­chen. Bit­te sprecht uns an (Mari­an­ne Stemm­ler und Frank Weber), wenn Ihr mit­ma­chen möchtet.

F.W.