Kommentare für EmK Johanneskirche Hannover https://www.johanneskirche-hannover.de »Nah bei Jesus, nah bei den Menschen...« Thu, 14 Feb 2019 19:23:19 +0100 hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.3 Kommentar zu Virtueller Hauskreis Februar 2019 von Peter Christian https://www.johanneskirche-hannover.de/2019/02/virtueller-hauskreis-februar-2019/#comment-15 Thu, 14 Feb 2019 19:23:19 +0000 http://www.johanneskirche-hannover.de/?p=4900#comment-15 Bei einem Freund habe ich mal erfahren, was passieren kann, wenn man sich selbst aus den Augen verliert. Er hatte sich gerade frisch verlobt. Alle um ihn herum haben sich riesig für ihn gefreut. Nur er nicht. Der Grund kam ihm einige Zeit später: Er war nicht mehr er selbst. Immerzu hat er sich nur gefragt, was seine Verlobte von ihm erwarten würde. Genau das hat er gemacht. Egal ob das seinem Charakter entsprach oder nicht.
Liebe heißt nicht, sich selbst zu vergessen. Viel mehr bedeutet es für mich, den anderen anzunehmen mit allen Stärken, Schwächen und den Freiheiten die er braucht. Dabei muss ich mir aber auch meiner Stärken, Schwächen und Bedürfnisse bewusst sein. Daher gehört es für mich in jedes Gebet, meine Wünsche vor Gott zu bringen. Das kann durchaus viel Raum in Anspruch nehmen. Ich halte das nicht zwingend für selbstverliebt.
Mir kommt dazu eine Szene von Bruce Allmächtig in den Sinn. Kurz vor dem Ende steht Bruce vor Gott und der fordert ihn auf zu beten. Das macht Bruce. Er bittet für Weltfrieden, für Wohlstand in den USA, soziale Gerechtigkeit und so. Gott meinte dann: »Das war ein gutes Gebet. Wenn du der Präsident der Vereinigten Staaten wärst…«
Um ehrlich zu sein, bete ich nicht für Weltfrieden. Es ist für mich einfach kein Herzensanliegen. Ich bete mehr für die Menschen um mich herum. Leute aus der Gemeinde. Beides hat meiner Meinung nach seine Berechtigung. Wichtig ist für mich nur, dass es ein ehrliches Gebet ist. Gott hat uns geschaffen, er kennt uns und er liebt uns. Diese Liebe dürfen wir auf unsere ganz eigene Art und Weise erwidern.
Liebe heißt auch bei Weitem nicht immer brav dem anderen zustimmen. Bei meinen 5. Klässlern ziehe ich gerade die Daumenschrauben ganz schön an. Letzte Woche mussten sie einen Test schreiben, morgen sammle ich die Hausaufgaben ein und bewerte sie. Das mache ich aber nicht aus Boshaftigkeit, sondern weil ihre Arbeitsmoral sehr zu wünschen übrig lässt. Gerade in der 5. Klasse werde aber die Grundlagen für alle weiteren Schuljahre gelegt. Weil mir meine Schüler wichtig sind, muss ich sie in Liebe erziehen – manchmal mit (für beide Seiten) unangenehmen Methoden.
Zum Thema Jesus und Konflikte kann ich Frank nur zustimmen. Jesus hat Konflikte nicht gescheut. Oft hat er Dinge sehr drastisch dargestellt (z.B. Mt 5,29: »Wenn dich aber dein rechtes Auge verführt, so reiß es aus und wirf’s von dir«) und mit seiner Schwarz-Weiß-Malerei Konflikte verursacht. Damit wollte er aber die Leute wach rütteln, die auf dem falschen Weg waren. Sollte ich obiges Zitat ernst nehmen, dass müsste ich zuerst mein Gehirn ausreißen, denn es verurteilt immer wieder Menschen, steckt sie in falsche Schubladen und verleitet mich zur Sünde. Allerdings brauche ich es zum überleben. So hat Gott den Menschen eben geschaffen…
So nehme ich die Aussage Jesu zum Anlass mein Verhalten zu hinterfragen. Sind meine Gedanken von Liebe geprägt? Kann ich Menschen unvoreingenommen begegnen?
Zum Schluss habe ich euch noch ein Zitat von Elie Wiesel mitgebracht: »Der Gegensatz von Liebe ist nicht Hass, der Gegensatz von Hoffnung ist nicht Verzweiflung, der Gegensatz von geistiger Gesundheit und von gesundem Menschenverstand ist nicht Wahnsinn, und der Gegensatz von Erinnerung heißt nicht Vergessen,
sondern es ist nichts anderes als jedes Mal die Gleichgültigkeit.«

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Kommentar zu Virtueller Hauskreis Februar 2019 von Corina Milek https://www.johanneskirche-hannover.de/2019/02/virtueller-hauskreis-februar-2019/#comment-14 Mon, 11 Feb 2019 20:21:56 +0000 http://www.johanneskirche-hannover.de/?p=4900#comment-14 Hm, wofür Gott Hitler wohl gebrauchen hätte können??? Das ist für mich schon eine harte Überlegung. Ich denke, was das Heute betrifft, dass zumindest alle bösartigen Strömungen und Ansichten mich dazu auffordern, Stellung zu beziehen – und zwar aktiv. Unser Hauptproblem ist wohl dabei die Trägheit. Das Nichts-Tun, das Nicht-Stellungnehmen, das Geschehen-Lassen, das Nicht-Eingreifen: unsere Bequemlichkeit bringt uns dazu, alles einfach immer so weiter zu machen. Echte Liebe, so wie Gott sie von uns und für uns wünscht, würde das nicht hinnehmen. Echte Liebe würde uns »ereifern«, so dass wir gar nicht wegschauen könnten. Aber ich gebe zu: gerade letzten Sonntag nach dem Gottesdienst dachte ich, ich könnte mich doch mal in Liebe üben und einfach mal mit einer Frau, die nun schön öfter da war, sprechen. Sie wirkt lebenslustig und redet gerne – und es war sonst keiner da, der sich zu ihr setzte. Also hab ich es gemacht. Später dachte ich: Mit meiner Liebe steht es schlecht: ich verstand sie kaum, ich hatte auch den Eindruck, dass sie etwas wirr ist – sie redete von Entführung, davon, dass ihr Sohn zum Arbeiten gezwungen würde, und er vom Amt nicht mal Socken bekommt. Falls ich das richtig verstanden habe. Es hörte sich jedenfalls echt wild an. Ich habe ihr gesagt, dass ihr Sohn etwa so alt sei wie ich – und ob er sich denn nicht selber um Socken kümmern könne. Ich habe das Gespräch irgendwann abgebrochen, weil ich nicht immer wieder kleine Tröpfchen Spucke abbekommen wollte, die vor lauter Aufregung mitflogen. Naja, immerhin weiß ich ihren Namen, und habe nun schon öfter mit ihr gesprochen. Ich werde es auch wieder tun. Versprochen, Gott!

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Kommentar zu Virtueller Hauskreis Februar 2019 von FraWe https://www.johanneskirche-hannover.de/2019/02/virtueller-hauskreis-februar-2019/#comment-13 Sun, 10 Feb 2019 08:56:21 +0000 http://www.johanneskirche-hannover.de/?p=4900#comment-13 Liebe Corina, lieber virtueller Hauskreis,
ich gehe einen guten Schritt weiter. Ich las neulich die Verse 21 und 22 aus Matthäus 5 (der »Bergpredigt«) gelesen, da steht:
Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist (2.Mose 20,13; 21,12): »Du sollst nicht töten«; wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein. Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Du Nichtsnutz!, der ist des Hohen Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr!, der ist des höllischen Feuers schuldig.
Wie oft denken wir schlecht von anderen? Vielleicht weil sie (subjektiv zu langsam) vor uns herfahren oder weil sie einen Beitrag von uns in sozialen Medien nicht verstehen, vermeintlich »blöde« Fragen stellen oder gar einen Dislike-Knopf drücken.
Klar, es gibt Trolle, die allenthalben nur negativ drauf sind. Aber wie ist das mit uns, mit mir: Meine ich wirklich stets den anderen im besten Sinne? Erwarte ich etwas vom Gegenüber oder steckt da nicht (lieblos) jemand in einer Schublade?
Wenn das letztere der Fall ist, dann wäre ich so jemand, der des »himmlischen Feuers« schuldig ist?
Das möchte ich nicht sein, um der anderen Willen, um Gottes Willen, und um meiner selbst Willen. – Aber was folgt für mich daraus?
Lebe ich Liebe? In jeder Hinsicht? Wie denke ich von Fremden? Was denke ich etwa von Donald Trump oder anderen »starken Männern«, ob in der Türkei oder in Russland? Denke ich achtsam und liebevoll von Lieblosen? Wie kommt es, dass viele im Zweifel mit einfachen Parolen Mehrheiten schaffen? Bin ich da nicht auch (an welcher Stelle auch immer) empfänglich?
Bin ich jemand, der Konflikte scheut: Jesus hat ja viele Konflikte offenbar für nötig erachtet und provoziert. Andererseits: Es ging nicht um ihn selbst.
Wenn ich den Hambacher Forst wichtig finde, finde ich dann, dass einige Dörfer bei Garzweiler eher geopfert werden sollten? Wie kann ich verantwortlich mit der stets anfallenden Schuld umgehen?
Bei mir bleiben viel mehr Fragen offen als ich beantworten könnte.
Mir erscheint es so, dass alles Tun (alle Taten der Lieblosigkeit) mit dem Sprechen beginnen (eben lieblosem Sprechen von jemandem), und alles Sprechen setzt im Denken an.
Nun kann ich mein Denken schlecht kontrollieren, aber ich kann mich bemühen, es durch mein Sprechen zu wenden: Wenn ich negativ von jemandem denke, und das merke, kann ich für die Person beten. Möglicherweise kann ich etwas Positives über sie zu einer/einem Dritten sagen. Vielleicht kann ich ein ehrliches Gutes Wort für die Person finden, von der ich schlecht dachte. Und mittelfristig kann ich so anders zu denken einüben.
Ich bin davon überzeugt, dass Gott jeden Menschen gebrauchen kann. Auch einen Caesar oder Hitler. – Fragt sich jeweils bloß wozu. Da bin ich manchmal ratlos.
Aber ich bin ja noch nicht am Ziel.
Gruß
F.W.

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Kommentar zu Virtueller Hauskreis Januar 2019 von Peter Christian https://www.johanneskirche-hannover.de/2019/01/virtueller-hauskreis-januar-2019/#comment-12 Sun, 20 Jan 2019 16:04:20 +0000 http://www.johanneskirche-hannover.de/?p=4841#comment-12 Für mich stellt dieser Text vor allem eine Frage: Wie bewusst lebst du? Vor allem in meiner Zeit in Hamburg habe ich Leute kennen gelernt, die laut ihrer eigenen Wahrnehmung immer Recht hatten. Sie haben keine Fehler gemacht. Wären sie Christen gewesen, hätten sie wohl auch keine ihrer Sünden wahrgenommen. Wer so massiv selbstverliebt ist, der reflektiert seine Taten nicht mehr. Genau solche Leute stelle ich mir vor, wenn ich diesen Text lese.
Wie wir heute im Predigtext gehört haben, sagt Paulus dazu: »Haltet euch nicht selbst für klug!«. Diese Einstellung ist wichtig, um Gott Raum in seinem Leben zu geben. Um zu erkennen, das alles, was wir haben von Gott und seiner Gnade kommt. Genau dann können wir dankbar sein, für alles was wir haben. Das hilft Gott und seinem Licht Raum in unserem Leben zu geben.

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Kommentar zu Virtueller Hauskreis Dezember 2018 von Peter Christian https://www.johanneskirche-hannover.de/2018/12/virtueller-hauskreis-dezember-2018/#comment-11 Sun, 23 Dec 2018 15:33:38 +0000 http://www.johanneskirche-hannover.de/?p=4792#comment-11 Heute im Gottesdienst kam in mir plötzlich ein unangenehmes Gefühl auf. Nicht, weil der Gottesdienst mir missfallen hätte, sondern viel mehr weil ich mich plötzlich in Gottes Nähe wusste. Da bin ich erschrocken, weil das bedeutete, die ganze Woche war ich weit weg von ihm.
Bei genauerem Nachdenken fand ich das aber gar nicht mehr so schlimm. Viel mehr passt es super zum Bild mit dem Leuchtturm. Ein Schiff fährt über das Meer, weit weg von jedem Land. Nähert es sich seinem Ziel, dann ist es meist ein Leuchtturm, der den Matrosen sagt: Es ist nicht mehr weit, ihr habt das weite Meer hinter euch.
Jesus hat seine Jünger auch ab und an alleine los geschickt. Etwa den Esel für seinen Einzug in Jerusalem zu holen. Damit zeigt er, dass er den Menschen etwas zutraut. Daher kann das Gefühl der Ferne von Gott auch bedeuten, Jesus schickt uns los, alleine etwas für ihn zu erledigen. Für mich war daher der Gottesdienst wie so ein Leuchtturm, der sagt: Du hast deine Aufgabe bald erledigt, das Ziel ist nahe.
In diesem Sinne wünsche ich euch allen Frohe Weihnachten!
Peter

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Kommentar zu Virtueller Hauskreis Dezember 2018 von FraWe https://www.johanneskirche-hannover.de/2018/12/virtueller-hauskreis-dezember-2018/#comment-10 Tue, 18 Dec 2018 08:04:14 +0000 http://www.johanneskirche-hannover.de/?p=4792#comment-10 Liebe Corina, liebe virtuelle Hauskreisler/innen,
Kurskorrekturen erfordern ja, dass ich weiß, wo ich bin. Außerdem muss klar sein, wohin ich möchte. So funktioniert jedes Navigationsgerät.
Auch in geistlichen Dingen wünsche ich mir, dass es diese Art von Kurs-Halten gibt. Eben Leuchttürme, die mir zeigen, wo mein Ziel ist, die ich stets sehen kann und nach denen ich mich richte.
Meine Frage ist oft: Wo muss ich den Kurs ermitteln und korrigieren, wo zeigt mir Gott, dass ich auf einem Abweg bin und möglicherweise auch, wo es richtigerweise lang geht.
Das ist nicht so einfach, denn es gibt ja etwas, das ich tun kann: Es gibt geistliche Übungen. Es gibt mein Hingehen zum Gottesdienst, zu dem, was die Gemeinde, der tatsächliche oder ein virtueller Hauskreis mir bieten. Klar: Ich kann mir Zeit nehmen zum Beten oder zum Schweigen, zum Bibellesen. Ich kann fasten. – Andererseits überrascht mich Gott so häufig! Ganz unerwartet wird mir mitten im Arbeitstag etwas klar, worüber ich länger nachgedacht habe.
Anders gesagt: Wie viel Methode brauchen Methodisten – und wo wirkt Gottes Geist an uns?
Euer
Frank

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Kommentar zu Virtueller Hauskreis – November 2018 von Peter Christian https://www.johanneskirche-hannover.de/2018/11/virtueller-hauskreis-november-2018/#comment-9 Sat, 24 Nov 2018 18:24:08 +0000 http://www.johanneskirche-hannover.de/?p=4718#comment-9 Liebe Hauskreisler,
mir ist der Spruch aus der Bergpredigt über die Vögel unter dem Himmel diese Woche ganz anschaulich vorgeführt worden. Direkt nach der Schule hatte ich Nachhilfe zu geben, weshalb ich erst gegen 16:00 Uhr in Richtung Zuhause aufbrechen konnte. Außer dem Frühstück und einer Banane vor allem ein großes Loch im Bauch. Beim Umsteigen am Hauptbahnhof sah ich dann eine Taube, die Krümel aufpickte. Ja, Vögel müssen nicht kochen und nicht abwaschen und Gott ernährt sie doch…
Wie bei Corinna waren die letzten Wochen für mich sehr arbeitsreich. Konferenzen, Bewertungen der Schüler, Klassenarbeiten und Freunde, die ja auch Zeit von mir verdient haben. In solchen Situationen wünsche ich mir manchmal einfach eine Taube zu sein. Das Essen liegt auf der Straße, die ganze Arbeit besteht darin es aufzupicken. Stress gibt es nur, wenn ein Fuchs vorbei kommt, was selten genug vorkommt. Ist das nicht ein Leben nach Gottes Entwurf?
Ich glaube nicht, denn die Taube verändert nicht die Welt. Gott hat uns Menschen den Auftrag gegeben, die Erde zu Bebauen und zu Bewahren. Den Auftrag ernst zu nehmen, bedeutet manchmal eben stressige Zeiten. Wichtig dabei ist nur, Gott nicht aus dem Blick zu verlieren. Am Donnerstag musste ich meinem inneren Schweinehund ziemlich in den Hintern treten, um mich auf den Weg zum »echten« Hauskreis zu machen.
Wenn bei mir viel los ist und es mir schwer fällt, sich auf den Weg zu machen, denke ich an zu Zusage von Jesus: »denn ohne mich könnt ihr nichts tun.« (Joh. 15,5b)
Ohne Jesus können wir nichts tun, das heißt aber auch: Ohne Jesus müssen wir nichts tun. Den ganzen Stress, die ganzen Termine, Konferenzen und was sonst noch, Jesus ist mit uns. Der Gedanke daran nimmt mir viel vom Leistungsdruck und tut mir gut in stressigen Zeiten.

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Kommentar zu Virtueller Hauskreis – November 2018 von FraWe https://www.johanneskirche-hannover.de/2018/11/virtueller-hauskreis-november-2018/#comment-8 Mon, 19 Nov 2018 10:33:20 +0000 http://www.johanneskirche-hannover.de/?p=4718#comment-8 Liebe Corina, liebe virtuelle Hauskreisler,
mir geht es so, dass mir vor allem zwei Kraftquellen einfallen. Einmal ist es eine Zeit nur mit Gott, gerne ein längerer Spaziergang, eine Zeit ohne andere, ohne das eingehen auf jemanden. Dafür das Hören auf die Stimme Gottes. Das ist eine Zeit, die ich hin-und-wieder brauche und mir nehme, wenn ich merke, dass ich sie brauche. Keine Musik, kein anderes Vorhaben. Einfach zwei Stunden hörend durch die Leinemasch laufen nach der Arbeit. Hören tue ich dann auch die Vögel, die Geräusche um mich, aber eben auch auf Gott. – Oft geht es mir so, dass anschließend Dinge klar sind, die es zuvor nicht waren.
Die andere Quelle sind Zeiten mit wenigen anderen, etwa wenn wir gemeinsam eine Jugendfreizeit vorbereiten. Es geht auch darum, dass es fertig werden muss, aber es geht noch mehr darum, was dran ist. In solchen Situationen höre ich die Worte der anderen auch als Worte Gottes an mich. Es kommt dann manchmal zu einer Art geistlichen »Flows«, alles wird mühelos, Ideen kommen, eine werden umgesetzt. Das ist, wenn es gut geht, eine Art Strom des Geistes Gottes.
Überhaupt ist es das Wissen um solche Zeiten, was in besonders betriebsamen Momenten, wenn ich fast mehr im Kopf und auf der To-Do-Liste habe, als machbar ist, was mich dann nicht den Kopf in den Sand stecken lässt.
Ich weiß darum, erinnere mich daran, wie mühelos es in der Vergangenheit öfters war. Und darauf hoffe ich, da beginne ich.
Hoffe, dass das hilft. Es ist einfach meine bescheidene Erfahrung.
Ein Kernvers bleibt dabei für mich Sacharja 4,6: Nicht durch Heer oder Macht, sondern durch meinen Geist, spricht der HERR Zebaoth.
Euer
Frank

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Kommentar zu Virtueller Hauskreis – Oktober 2018 von FraWe https://www.johanneskirche-hannover.de/2018/10/virtueller-hauskreis-oktober-2018/#comment-7 Tue, 16 Oct 2018 07:42:24 +0000 http://www.johanneskirche-hannover.de/?p=4669#comment-7 Liebe Corina, beste Tina,
auch ich beteilige mich mal. Wer ich bin, das wissen die meisten, Frank Weber, derzeit Gemeindelaienführer und Webmaster hier auf der Gemeindeseite. Beruflich arbeite ich in einem Handelshaus/Ingenieurbüro als Assistent der Geschäftsleitung und privat liebe ich es, analog zu photographieren und spiele Jazzgitarre.

Mein Lieblingstext ist das Wort Gottes durch den Propheten Sacharja an Serubbabel: »Nicht durch Heer oder Macht, sondern durch meinen Geist soll es geschehen, spricht der Herr der Heerscharen.« (Sacharja 4,6)

Oft kommt es mir so vor, als wäre uns theoretisch bewusst, dass wir ganz von Gott abhängen und von seinem Geist. In der Praxis ist das bei einigen eine Ausrede, selbst nichts zu tun. Und bei anderen – und eben leider auch bei mir manchmal – ist es so: Ich weiß das (theoretisch), in der Praxis aber mache ich doch vieles selbst. Und nicht immer ist da Gottes Geist der nötige Gestaltungsraum gegeben, wenn ich erstmal mache.
Das ist zum Beispiel auch in der Gemeinde so: Wie passen gute Verwaltung und Buchhaltung im Finanzausschuss dazu, dass wir letztlich von einem jeden guten Wort Gottes leben?
Fragen, die ich mir immer wieder stelle, bei denen m.E. einfache Antworten stets falsch zu werden drohen. Die Bedingung, den Geist Gottes wirken zu lassen, die sehe ich darin, nahe bei Gott zu leben. Dann ist die Gefahr geringer, dass ich (a) nichts mache oder (b) allein mache.

Ich sage es noch einmal (in der Fassung der Lutherbibel): »Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.« Sacharja 4,6.

Besten Gruß
Euer
Frank

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Kommentar zu Virtueller Hauskreis – Oktober 2018 von Corina Milek https://www.johanneskirche-hannover.de/2018/10/virtueller-hauskreis-oktober-2018/#comment-6 Fri, 12 Oct 2018 21:56:37 +0000 http://www.johanneskirche-hannover.de/?p=4669#comment-6 Liebe Tina, willkommen! Den Segen aus 4. Mose 6 hören wir ja an jedem Sonntag am Schluss des Gottesdienstes. Für mich immer auch ein berührender Moment. Gott gibt uns seinen Segen mit auf den Weg. Manchmal wünsche ich mir, ich könnte mehr sehen vom leuchtenden Angesicht Gottes… Aber vielleicht muss man auch mehr die Augen öffnen: die Sonnenstrahlen, die uns im Oktober noch mal so schön wärmen, der wohltuende Spaziergang zum Abschluss eines anstrengenden Tages – vielleicht begegnet mir da das strahlende Angesicht. Oder in einem freundlichen Wort. Einem Telefonat, das gut tut. Oder ein Mensch, der im Gebet an uns denkt. 🙂

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Kommentar zu Virtueller Hauskreis – Oktober 2018 von Tina Benneke https://www.johanneskirche-hannover.de/2018/10/virtueller-hauskreis-oktober-2018/#comment-5 Mon, 08 Oct 2018 19:42:15 +0000 http://www.johanneskirche-hannover.de/?p=4669#comment-5 Hallo,
ein virtueller Hauskreis. Klasse! Also ich bin dabei.
Ich bin Tina Benneke, wohne mit meinem Lebensgefährten Jens in Wennigsen direkt am Deister und vielleicht habt Ihr mich schon einmal vorne beim Lobpreis gesehen.
Am liebsten bin ich in meinem Garten oder aber erkunde mit dem Fahrrad entweder den Deister oder die Welt. Mein persönliches Highlight dieses Jahr war eine Alpenüberquerung mit dem Fahrrad.
Begleiten tut mich schon länger der aaronitische Segenspruch aus 4. Mose 6, Verse 24–26 – er ist momentan meine liebste Bibelstelle: »Der HERR segne dich und behüte dich; der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.«
Für mich steckt darin die ganze Güte Gottes. Was für ein Trost, immer und überall behütet zu sein!

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