Advents­kar­ten-Bas­teln erfolg­reich

Advents­kar­ten-Bas­teln erfolg­reich

Alle Jah­re wie­der wer­den von einer enga­gier­ten Grup­pe Advents­kar­ten gebas­telt; so auch ges­tern am 10. Novem­ber. Die­se Kar­ten ver­schi­cken wir als Gemein­de an lie­be Leu­te, die schon län­ger nicht in die Gemein­de kom­men (kön­nen).

Damit das Bas­teln gut gelingt, braucht es Mate­ri­al, es braucht Orga­ni­sa­ti­on und es braucht Kuchen. Dass all dies in pas­sen­der Men­ge vor­han­den ist, wird seit Jah­ren von Chris­ti­na orga­ni­siert (unter­stützt von ande­ren). Dan­ke! Und: Ich bin gespannt, ob es wie­der so ein posi­ti­ves Echo auf die schö­nen Kar­ten gibt.

F.W.

Vor­schlag des regio­na­len Run­den Tisches in Han­no­ver am 29.10.2019

Der regio­na­le Run­de Tisch hat am 29.10.2019 einen wei­te­ren Vor­schlag zu einem mög­li­chen Aus­weg aus der strit­ti­gen Fra­ge der Homo­se­xua­li­tät mit fol­gen­dem Inhalt kon­zi­piert:

Die bis­her für Deutsch­land bestehen­de Kir­chen­ord­nung wird inhalt­lich bei­be­hal­ten. Dane­ben gibt es jedoch ein zeit­lich begrenz­tes Mora­to­ri­um (5–10 Jah­re, ggf. auch kür­zer):

  • in die­sem Zeit­raum wer­den kei­ne Ordi­na­tio­nen durch­ge­führt.
  • in die­sem Zeit­raum fin­den auch kei­ne kirch­li­chen Trau­un­gen inner­halb der EmK statt.

Die Vor­tei­le die­ses neu­en Vor­schlags lie­gen auf der Hand:

  • eine Spal­tung inner­halb der deut­schen metho­dis­ti­schen Kir­che kann dadurch ver­mie­den wer­den!
  • die deut­sche (Ev. meth.) Kir­che sen­det ein Signal in die welt­wei­te Kir­che hin­ein: Wir wol­len uns eben nicht tren­nen! Wir wol­len als Kir­che unter­schied­li­che Erkennt­nis­se aus­zu­hal­ten, und uns als »ein Leib« ver­ste­hen!
  • durch die­se Lösung fin­det kei­ne Dis­kri­mi­nie­rung mehr statt!
  • ein sol­cher Weg wäre im Rah­men des vor­han­de­nen Adap­ti­ons­spiel­raums der deut­schen Zen­tral­kon­fe­renz denk­bar.

Auf­tre­ten­de Schwie­rig­kei­ten bei die­sem Modell lie­ßen sich prag­ma­tisch lösen. Zuge­ge­ben, die Idee kei­ne Trau­un­gen – auch für hete­ro­se­xu­el­le Paa­re – durch­zu­füh­ren, das klingt erst ein­mal für eine Kir­che ver­we­gen. Aber dies könn­te auch durch­aus zu einer Chan­ce für die ein­zel­nen Gemein­den vor Ort wer­den: Unse­re Pas­to­ren haben in der Regel viel­fäl­ti­ge Kon­tak­te zur Ev. Alli­anz und in die Lan­des­kir­chen, und die dor­ti­gen Pas­to­ren könn­ten Amts­hil­fe leis­ten. Wenn man dort die­sen Weg in aller Offen­heit beschreibt, kön­nen wir uns nicht vor­stel­len, dass uns die­se Unter­stüt­zung bei einer kirch­li­chen Trau­ung ver­wei­gert wer­den wür­de. Und wenn wir dann als jewei­li­ge Gemein­de mit zahl­rei­chen Leu­ten zu einem sol­chen Trau­got­tes­dienst in die ande­re Gemein­de kom­men wür­den, wäre dies sicher­lich eher für uns Metho­dis­ten ein Zeug­nis als ein Armuts­zeug­nis.

E. M.

Ergän­zen­de Hin­ter­grün­de fin­den sich auch hier.

Hier die Stel­lung­nah­me des Gemein­de­vor­stand Han­no­ver, wie sie der Bezirks­ver­samm­lung im März zugäng­lich gemacht wur­de:

EmK Bezirk Han­no­ver – Johan­nes­kir­che

Stel­lung­nah­me des Gemein­de­vor­stands der Johan­nes­kir­che Han­no­ver
nach der Tagung der Außer­or­dent­li­chen Gene­ral­kon­fe­renz vom 23.–26.02.2019

Lie­be Geschwis­ter,

auf der o.g. außer­or­dent­li­chen Sit­zung der Gene­ral­kon­fe­renz wur­de über den Umgang mit der mensch­li­chen Sexua­li­tät inner­halb der welt­wei­ten EmK bera­ten. Die­se Kon­fe­renz hat mit knap­per Mehr­heit den so genann­ten »Tra­di­tio­nal Plan« beschlos­sen, der die bestehen­de Ord­nung bestä­tigt, wonach prak­ti­zier­te Homo­se­xua­li­tät als nicht ver­ein­bar mit der christ­li­chen Leh­re bezeich­net wird. Die Ordi­na­ti­on von Pas­to­rin­nen und Pas­to­ren, die in gleich­ge­schlecht­li­chen Bezie­hun­gen leben, sowie die Seg­nung gleich­ge­schlecht­li­cher Part­ner­schaf­ten blei­ben ver­bo­ten und sol­len dazu kon­se­quent geahn­det wer­den.

Wir haben uns als Gemein­de­vor­stand der Johan­nes­kir­che Han­no­ver auf unse­rer Sit­zung am 7. März 2019 Zeit genom­men, die­ses Ergeb­nis für das Leben unse­rer Gemein­de zu reflek­tie­ren.

Nach wie vor sind wir im Gemein­de­vor­stand auf der Sach­ebe­ne der Gene­ral­kon­fe­renz-Ent­schei­dung unter­schied­li­cher Auf­fas­sun­gen und spie­geln damit die unter­schied­li­chen Ein­stel­lun­gen wider, die wir in unse­rer welt­wei­ten Kir­che, in der EmK in Deutsch­land und auch in unse­rer Gemein­de vor Ort zu die­sem The­ma vor­fin­den. Unse­re Schwes­tern und Brü­der haben ihre jewei­li­gen Über­zeu­gun­gen aus inners­ter Über­zeu­gung und in gro­ßer Ver­ant­wor­tung vor Gott. Wir stel­len in Demut fest, dass unse­re jewei­li­ge Erkennt­nis Stück­werk ist und wir auch selbst »falsch« lie­gen kön­nen.

Um der Lie­be Jesu Chris­ti und sei­ner Gemein­de wil­len wol­len wir die­se Span­nung aus­hal­ten, auch wenn wir heu­te noch nicht sagen kön­nen, zu wel­chen kon­kre­ten Ent­schei­dun­gen uns dies eines Tages füh­ren wird.

Unge­ach­tet unse­rer eige­nen inhalt­li­chen Über­zeu­gun­gen erfül­len uns die auf der Gene­ral­kon­fe­renz vor­herr­schen­den Umgangs­for­men mit Betrof­fen­heit. Wir bedau­ern zutiefst die feh­len­de Bereit­schaft, mit anders­den­ken­den Geschwis­tern im Gespräch zu blei­ben. So wenig wie wir Sank­tio­nen gegen pas­to­ra­le Geschwis­ter mit­tra­gen kön­nen, die gegen die vor­ge­se­he­nen Rege­lun­gen ver­sto­ßen, so wenig fän­den wir es akzep­ta­bel, von allen Pas­to­rin­nen und Pas­to­ren unge­ach­tet ihrer inners­ten Über­zeu­gun­gen die Seg­nung gleich­ge­schlecht­li­cher Part­ner­schaf­ten zu ver­lan­gen.

Als Gemein­de­vor­stand Han­no­ver wol­len wir wei­ter­hin mit­ein­an­der unter­wegs sein und für eine Gemein­de wer­ben, in der die Viel­falt als Geschenk wahr­ge­nom­men wird und wir gemein­sam in Lie­be mit­ein­an­der unter­wegs sind, um unse­ren Mit­men­schen mit der Bot­schaft von Got­tes Lie­be und Gna­de bekannt zu machen. Uns ver­bin­det die Gewiss­heit, dass Jesus Chris­tus für alle Men­schen in unse­re Welt gekom­men ist und dass die Lie­be Got­tes allen gilt. Dar­um möch­ten wir ein­mal mehr beto­nen, dass in unse­rer Gemein­de jeder Mensch will­kom­men ist, unab­hän­gig von Geschlecht, Her­kunft, sexu­el­ler Ori­en­tie­rung u.a.

Im Nach­gang unse­rer Bera­tun­gen wur­de am 9. März 2019 eine Bot­schaft des Kir­chen­vor­stan­des der EmK in Deutsch­land ver­öf­fent­licht. Wir begrü­ßen, dass ein Pro­zess ange­regt wird, wie wir trotz unter­schied­li­cher Über­zeu­gun­gen bei­ein­an­der blei­ben kön­nen.

Für das Leben und den Dienst unse­rer Gemein­de freu­en wir uns über das Mit­ein­an­der in der Viel­falt. Für den wei­te­ren Weg bedür­fen wir Got­tes Gna­de.

In der Lie­be Jesu Chris­ti ver­bun­den                                                              14.März 2019

 

Web­site ist voll­jäh­rig

Die Web­site unse­rer Gemein­de »Johan​nes​kir​che​-Han​no​ver​.de« ist seit heu­te voll­jäh­rig. Vor acht­zehn Jah­ren wur­de die Domain regis­triert. An den Inhal­ten und der Form der Dar­stel­lung hat sich seit­her viel geän­dert. Eine gro­ße Ände­rung gab es 2011 mit der Umstel­lung auf Word­Press als Con­tent-Manage­ment-Sys­tem.

Seit­her sind an die neun­hun­dert Arti­kel und ande­re Bei­trä­ge online. Es gibt einen inter­nen Bereich mit Pro­to­kol­len aus Gre­mi­en wie dem Vor­stand, den Aus­schüs­sen usw. Die Schrift­füh­ren­den haben die­se Tex­te damit (nach Anmel­dung) der Gemein­de zugäng­lich gemacht. Andach­ten und die Pre­dig­ten der letz­ten Wochen wer­den viel gele­sen und nach­ge­hört.

Das Hör­spiel­pro­jekt »Jugend ohne Gott« wird mit wei­te­ren Fol­gen fort­ge­setzt (13 sind online, 42 Kapi­tel gibt es, aber der Schnitt ist sehr lang­wie­rig und der Web­mas­ter hat­te viel ande­re Din­ge vor­ran­gig zu tun).

Wir freu­en uns, dass die­se Domain in den letz­ten acht­zehn Jah­ren so vie­le Men­schen hat errei­chen kön­nen: Das ist für uns ein Weg zu den Men­schen. Denn heu­te geht man nicht zuerst in eine Gemein­de, son­dern infor­miert sich zuerst online. Man möch­te ja wis­sen, wann die Got­tes­diens­te sind, was dort geglaubt wird, wie die Leu­te so »ticken«. Ein Gespür dafür ver­su­chen wir mit die­sem Inter­net­auf­tritt zu ver­mit­teln.

F.W.

Zwei­ter Abend »Gemein­de im Gespräch« war wohl­tu­end…

In der gesam­ten Kir­che und auch bei uns in der Gemein­de sind die Posi­tio­nen zum kirch­li­chen Umgang mit gleich­ge­schlecht­li­chen Part­ner­schaf­ten unter­schied­lich. Anders aber als in ande­ren Län­dern, in denen offen über eine Tren­nung in meh­re­re metho­dis­ti­sche Kir­chen nach­ge­dacht wird, bemüht sich der run­de Tisch in der deutsch­land­wei­ten EmK um einen gemein­sa­men Weg.

Ers­ter Abend im Mai zu »Schrift­ver­ständ­nis«

Bei einem ers­ten Gesprächs­abend im Mai ging es um unse­ren Umgang mit bibli­schen Tex­ten, ums »Schrift­ver­ständ­nis«, wie man klas­sisch sagt. Damals gab es vor allem klei­ne Grup­pen, in denen vie­le zu Wort kamen. Anre­gend war es und der Aus­tausch lief acht­sam und kul­ti­viert ab — trotz aller unter­schied­li­chen Ein- und Ansich­ten.

Heu­te: Umgang mit homo­se­xu­el­len Part­ner­schaf­ten

Heu­te nun ging es um Homo­se­xua­li­tät und um die Ent­schei­dun­gen und Optio­nen in der deut­schen und welt­wei­ten Kir­che. Es ging aber auch um uns, um unser Ver­ste­hen, Ver­ständ­nis und mög­li­che Vor­be­hal­te.

Klar ist: Grund­sätz­lich und auch in Ämtern in der Gemein­de sind Men­schen ganz unab­hän­gig von ihrer geschlecht­li­chen Ori­en­tie­rung will­kom­men. Chris­tus ist es, der Men­schen in sei­ne Nach­fol­ge ruft. Und wo er ruft, da soll­ten wir nicht im Wege ste­hen. (mehr …)

Nach der Kon­fe­renz…

ist alles anders? Gefühlt hat sich nichts ver­än­dert! Die Struk­tu­ren unse­rer Kir­che sind eher dar­auf ange­legt, dass sich wenig ver­än­dern lässt in kur­zer Zeit als dass sie ein agi­les Top-Down-Manage­ment unter­stütz­te.

Das zeigt sich in den Wahl­pe­ri­oden, aber auch etwa am durch­schnitt­li­chen Alter der Dele­gier­ten. – In unse­rer Kir­che muss sich man­ches ändern, bedau­er­lich fin­de ich, dass die finan­zi­el­le Situa­ti­on dazu drängt, in den nächs­ten vier Jah­ren struk­tu­rell man­ches zu ver­än­dern, und nicht der Geist Got­tes. – Aber so ist das eben: Kör­per­schaft öffent­li­chen Rechts sind wir eben auch und nicht bloß Kör­per­schaft öster­li­chen Rechts.

Im Ver­lauf der Ver­än­de­rungs­pro­zes­sen muss sich auch das Kin­der- und Jugend­werk neu auf­stel­len, denn ent­we­der müs­sen deut­lich mehr Stel­len her (und woher neh­men?) oder aber die Arbeit kann nicht wei­ter gehen wie bis­her.

Span­nend wird die­ser Pro­zess, denn auch die Fra­gen zum Umgang mit gleich­ge­schlecht­li­chen Part­ner­schaf­ten drü­cken sich ja mög­li­cher­wei­se in struk­tu­rel­len Ver­än­de­run­gen aus. — Wie das alles als von Got­tes Geist gelei­te­ter Pro­zess gedacht, ver­stan­den und gelebt wer­den kann, das ist eine span­nen­de Fra­ge, die sich in den kom­men­den Jah­ren erwei­sen wird.

Jetzt ist erst­mal klar: Es wird sich Vie­les ändern müs­sen, wir haben Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten und müs­sen die nut­zen als Nord­deut­sche Jähr­li­che Kon­fe­renz. Eines bleibt wie gehabt: Die Dienst­zu­wei­sung unse­res Pas­to­ren besteht wei­ter. Gemein­sam machen wir uns als Bezirk Han­no­ver auf den Weg.

Gemein­de-Putz hoch moti­viert…

Gemein­de­putz­tag 22.06.2019

An die zwan­zig moti­vier­te Men­schen aus der Gemein­de waren es eben, die von den Bädern bis zum Kirch­saal und dem Wes­ley-Café gewischt und gefeu­delt haben. Mit Heiß­dampf und Zitro­nen­säu­re ging es dem Dreck und Kalk an den Kra­gen und den Per­la­to­ren und Arma­tu­ren wur­de zu ganz neu­en Durch­lauf­men­gen ver­hol­fen.

Die Stuhl­pols­ter und Fens­ter­bän­ke im Kirch­saal wur­den gerei­nigt, und es hat sich gelohnt. — Erstaun­lich, was sich an auch an Kram so anfin­det, wenn man zwei­mal jähr­lich alles zusam­men­räumt, das sich so anfin­det.

Auch im Außen­be­reich besei­tig­ten eini­ge Dreck und Kraut, das zwi­schen den Weg­plat­ten wuchs. Fens­ter und vor allem Rah­men wur­den geputzt: Die Rah­men hat­ten es nötig.

Dan­ke allen, die mit­ge­macht haben. Beson­de­rer Dank denen, die alles gut vor­be­rei­tet hat­ten, Lis­te mit Auf­ga­ben erstellt hat­ten, die pas­sen­den Rei­ni­gungs­mit­tel und ‑Werk­zeu­ge bereit­ge­stellt haben.