Hör­spiel »Jugend ohne Gott«, MP3-CDs für Mitwirkende

Hör­spiel »Jugend ohne Gott«, MP3-CDs für Mitwirkende

Alle, die mit­ge­wirkt haben, bekom­men, so sie sich mel­den und das wün­schen, ger­ne das voll­stän­di­ge Hör­spiel als MP3-CD. Bit­te sprecht mich an. Eini­ge habe ich nun vor­be­rei­tet, die ers­ten beim Open-Air Got­tes­dienst an die Leu­te gebracht. Wer eine wünscht, kann ger­ne eine bekom­men. Da das Hör­spiel über drei Stun­den lang ist, wären meh­re­re gewöhn­li­che Audio-CDs erfor­der­lich. Auf eine MP3-CD aber passt alles. Com­pu­ter kön­nen das sämt­lich wie­der­ge­ben, auch eine moder­ne­re CD-Play­er die ent­wa für Hör­bü­cher usw. ein­ge­rich­tet sind, und CD-Play­er in Auto­ra­di­os kön­nen oft MP3-Datei­en wiedergeben.

Gruß F.W.

»Jugend ohne Gott«-Podcast ist Platz 61 der deut­schen Literatur-Podcasts

»Jugend ohne Gott«-Podcast ist Platz 61 der deut­schen Literatur-Podcasts

Unser Hör­spiel kommt an. Heu­te kam eine E‑Mail, dass wir der­zeit Platz 61 der deut­schen Lite­ra­tur­pod­casts sind und auf alle schö­nen Küns­te in Deutsch­land bezo­gen auf Posi­ti­on 170. Fast 7.000 Men­schen wur­den durch den Pod­cast auf unse­re Sei­ten gebracht, teils 60–90 am Tag. Neben­bei: Viel­leicht auch zu einem guten Stück Lite­ra­tur, auch das freu­te mich sehr.

Wir haben also nicht in den luft­lee­ren Raum hin­ein auf­ge­nom­men und pro­du­ziert. – Viel­mehr errei­chen wir ech­te Men­schen. Ich dan­ke allen, die mit­ge­macht haben. Ein fei­nes Pro­jekt, und ich kann hal­be Sei­ten aus dem Buch inzwi­schen aus­wen­dig, weil ich sie beim Schnei­den eini­ge hun­dert Mal habe anhö­ren müs­sen. (Teils in fünf oder mehr Varianten) 🙂

Hel­lo, how’s it going?

Hope all is well.

I have some cool infor­ma­ti­on that might inte­rest you.

Your pod­cast Jugend ohne Gott – EmK Johan­nes­kir­che Han­no­ver (MP3 Feed) has good per­for­mance in Apple Pod­casts ran­kings (last 30 days):
Posi­ti­on 61 in the cate­go­ry Books (Ger­ma­ny)
Posi­ti­on 170 in the cate­go­ry Arts (Ger­ma­ny)
This data is pro­vi­ded by pod​sta​tus​.com.

Hap­py Podcasting!

Car­los,
from Podstatus.

F.W.

Jugend ohne Gott-Hör­spiel­pro­jekt abgeschlossen.

Jugend ohne Gott-Hör­spiel­pro­jekt abgeschlossen.

Es fing ganz harm­los an: Im Früh­jahr 2016 warb ein klei­nes Team aus der Gemein­de für Ödön v. Hor­váths Roman »Jugend ohne Gott«, der sehr dia­lo­gisch auf­ge­baut ist. Urhe­ber­recht »glück­li­cher­wei­se« kam durch einen Baum­scha­den Hor­váth 1938 ums Leben, seit 2009 ist somit das Werk gemein­frei. Zunächst habe ich eine alte Aus­ga­be gescannt und nach­be­ar­bei­tet, so dass über sech­zig Exem­pla­re für alle Mit­wir­ken­den gedruckt wer­den konn­ten und alle ein­heit­li­che Sei­ten­zah­len vor­fan­den. Dann ging es mit einer lie­ben Gemein­de­kol­le­gin dar­um, alle Rol­len gut zu beset­zen. Sie such­te und sprach gera­de bei den älte­ren Geschwis­tern die an, die sie sich vor­stel­len konn­te: »Möch­test Du nicht die Mut­ter des Leh­rers spre­chen, die ihm eini­ge Brie­fe schreibt?«.

Eine wich­ti­ge Bedin­gung war, dass der »Leh­rer« zusag­te, die Rol­le zu über­neh­men. Und eini­ge Jugend­li­che waren bereit, sich um die Ton­tech­nik zu küm­mern. Für alle, die sich für die Ton­tech­nik inter­es­sie­ren: Wir haben auf­ge­nom­men mit einem EV RE-20 (»Ele­fan­ten­rus­sel«) Spre­chen­den-Mikro, einem Cloud­lif­ter-Boos­ter sowie einem RME-Mikro-Ver­stär­ker, dann direkt in einen Sony-SD-Kar­ten Recor­der. Die Auf­nah­men gescha­hen an drei Wochen­en­de im Juni 2016. Dan­ke den Gäs­ten von außer­halb der Gemein­de, die sich haben ein­la­den las­sen, mit­zu­ma­chen. Dan­ke auch allen vom Grund­schü­ler bis über 80-jäh­ri­gen Gemein­de­glie­dern, die mit­ge­macht haben. Dan­ke denen, die Lis­ten geführt haben, wel­che Rol­len noch auf­ge­nom­men wer­den müs­sen und wel­che schon fer­tig sind. Dan­ke ans Technik-Team.

Die Sor­tie­rung der Schnipp­sel in Ord­ner nach Per­so­nen und Kapi­tel geschah in Rea­per. Dort wur­den auch alle 43 Kapi­tel mon­tiert. Auf der Wor­d­Press-Inter­net­sei­te half uns das Podlove-Plugin sehr, unse­re Fol­gen anzu­bie­ten, auch etwa via Apple-Pod­casts und ande­re Diens­te. Hier sind alle 43 Fol­gen auf unse­ren Sei­ten ver­füg­bar. Wer aber lie­ber mit dem Smart­pho­ne oder dem Pod­cast-Cli­ent hört, die oder der kann auch hier bei Apple schau­en oder hier bei Pod​cast​.de.

Vie­len Dank allen, ins­be­son­de­re für die gro­ße Geduld. Pha­sen­wei­se fürch­te­te ich, das Pro­jekt nicht voll­enden zu kön­nen, weil ein­fach immer wie­der die Zeit am Stück fehlte.

F.W.

P.S. Inzwi­schen haben Leh­ren­de via mebis​.bay​ern unse­re Hör­spiel­fol­gen für ihren Fern­un­ter­richt ein­ge­setzt und beson­ders bei Schü­le­rin­nen und Schü­lern, die lie­ber hören als zu lesen, haben sich unse­re Fol­gen sehr bewährt. Ande­re schät­zen unse­re Zusam­men­fas­sun­gen, die aus­führ­li­cher sind zu den jewei­li­gen Kapi­teln als im Wiki­pe­dia-Arti­kel und man­chen das Selbst-Lesen des Roman­tex­tes erspa­ren. Unter­schied­li­che Bedürfnisse. 😉

Schrei­bend meditieren…

Schrei­bend meditieren…

Die Medi­ta­ti­on von bibli­schen Tex­ten ist eine alte Übung. Medi­tie­ren heißt in dem Sin­ne »wie­der­käu­en«. Es geht nicht um die wis­sen­schaft­li­che Erar­bei­tung (das »Stu­die­ren«) bibli­scher Tex­te, son­dern dar­um, was Gott mir mit einem Text sagen möch­te. Dafür gibt es vie­le gute und seit Alters­her ein­ge­führ­te Vor­ge­hens­wei­sen. Ein Freund schreibt sich jeweils früh mor­gens die Losung des Tages auf eine Kar­tei­kar­te, die er in die Schutz­hül­le sei­nes Han­dys steckt. So schaut er oft im Lau­fe des Tages drauf. Und so geht er mit dem einen Vers um und lässt sich vom Text ansprechen.

Ich selbst habe vor län­ge­rem begon­nen, Tex­te abzu­schrei­ben, und zwar bewusst in einer mir nicht zu ver­trau­ten Über­set­zung. Mit den Psal­men habe ich begon­nen, und da fiel mei­ne Wahl auf die Gute Nach­richt Bibel als Über­set­zung. Die fand ich frü­her furcht­bar, aber sie ist inzwi­schen wie­der­holt revi­diert wor­den. Seit sie im Kirch­li­chen Unter­richt und in der Jugend­ar­beit immer mehr bei uns ein­ge­setzt wird, begin­ne ich, die Über­set­zung zu mögen – gera­de auch wegen ihres Ver­frem­dungs­ef­fekts: Im Luther­text ken­ne ich vie­le Psal­men auswendig.

Ich habe eines der übli­chen Notiz­bü­cher benutzt, und einen Füll­hal­ter mit fei­ner Feder. Coro­na gibt uns mehr Zeit allein. War­um soll­ten wir nicht einen Teil die­ser Zeit mit dem manu­el­len Dia­log mit einem bibli­schen Text ver­brin­gen? Mich hat das Abschrei­ben angeregt.

Zur Nach­ah­mung sehr empfohlen.

F.W.

neu­er Jugend­haus­kreis angelaufen…

Ich war unsi­cher, wie die Idee, einen neu­en Jugend­haus­kreis mit zwei jun­gen Leu­te, die im Sep­tem­ber ein­ge­seg­net wur­den, bei denen ankom­men wür­de. – Erstaun­li­cher­wei­se: Sie hat­ten sofort Lust und haben zugesagt.

Wir haben ges­tern ein ers­tes Tref­fen gehabt, und ich bin froh, dass offen­bar die Gemein­de bis­her eher Lust gemacht hat auf mehr als dass sie abge­schreckt hät­te. Auf einen gemein­sa­men Weg, das Wei­ter­kom­men in unse­rer jewei­li­gen Nach­fol­ge, freue ich mich sehr. Alle 14 Tage wol­len wir uns nach dem Got­tes­dienst im Jugend­raum treffen.

Wenn das so ist, mache ich mir (das ist der zwei­te Jugend­haus­kreis (die ande­ren sind 20+ Jah­re) und es gibt eini­ge wei­te­re Ange­bo­te…) bedeu­tend weni­ger Sor­gen um die Zukunft als das sonst der Fall wäre. Viel­mehr dan­ke ich denen, die sich drauf ein­las­sen, und bit­te die Gemein­de, für die­ses Pro­jekt zu beten.

F.W.

ein beacht­li­cher Jugendgottesdienst…

Am ver­gan­ge­nen Sonn­tag, dem 25. Okto­ber, fand nach­mit­tags ein Jugend­got­tes­dienst in der Johan­nes­kir­che statt. Und der war erfreu­lich – auch für mich als nicht mehr Jugend­li­chen. Es tat mir sehr gut, die vie­len, die ich schon län­ger nicht mehr gese­hen hat­te, wie­der zu tref­fen – mit Abstand und mit Maske.

Es tat aber auch gut, Musik zu erle­ben, gespielt von einer gro­ßen Band. Ein­fach in den Tex­ten mehr Pre­digt zu fin­den als in man­chem ande­ren Got­tes­dienst. – Und zwi­schen­drin ein kur­zer Impuls, kei­ne Pre­digt, ein paar Gedan­ken in weni­gen Minuten.

Was in die­sen Zei­ten sehr fehl­te, das war das Mit­ein­an­der, gera­de auch mit den Jugend­li­chen. Dan­ke gera­de den Eltern, die das den Kids ermög­licht haben oder gar geför­dert, vom Fahr­dienst bis zum Mit­ge­hen. Dan­ke dem Team, das es vor­be­rei­tet hat. Ein gro­ßer Dank an die Musi­ke­rin­nen und Musi­ker und alle anderen.

Es tat gut!

F.W.