Schrei­bend meditieren…

Schrei­bend meditieren…

Die Medi­ta­ti­on von bibli­schen Tex­ten ist eine alte Übung. Medi­tie­ren heißt in dem Sin­ne »wie­der­käu­en«. Es geht nicht um die wis­sen­schaft­li­che Erar­bei­tung (das »Stu­die­ren«) bibli­scher Tex­te, son­dern dar­um, was Gott mir mit einem Text sagen möch­te. Dafür gibt es vie­le gute und seit Alters­her ein­ge­führ­te Vor­ge­hens­wei­sen. Ein Freund schreibt sich jeweils früh mor­gens die Losung des Tages auf eine Kar­tei­kar­te, die er in die Schutz­hül­le sei­nes Han­dys steckt. So schaut er oft im Lau­fe des Tages drauf. Und so geht er mit dem einen Vers um und lässt sich vom Text ansprechen.

Ich selbst habe vor län­ge­rem begon­nen, Tex­te abzu­schrei­ben, und zwar bewusst in einer mir nicht zu ver­trau­ten Über­set­zung. Mit den Psal­men habe ich begon­nen, und da fiel mei­ne Wahl auf die Gute Nach­richt Bibel als Über­set­zung. Die fand ich frü­her furcht­bar, aber sie ist inzwi­schen wie­der­holt revi­diert wor­den. Seit sie im Kirch­li­chen Unter­richt und in der Jugend­ar­beit immer mehr bei uns ein­ge­setzt wird, begin­ne ich, die Über­set­zung zu mögen – gera­de auch wegen ihres Ver­frem­dungs­ef­fekts: Im Luther­text ken­ne ich vie­le Psal­men auswendig.

Ich habe eines der übli­chen Notiz­bü­cher benutzt, und einen Füll­hal­ter mit fei­ner Feder. Coro­na gibt uns mehr Zeit allein. War­um soll­ten wir nicht einen Teil die­ser Zeit mit dem manu­el­len Dia­log mit einem bibli­schen Text ver­brin­gen? Mich hat das Abschrei­ben angeregt.

Zur Nach­ah­mung sehr empfohlen.

F.W.

neu­er Jugend­haus­kreis angelaufen…

Ich war unsi­cher, wie die Idee, einen neu­en Jugend­haus­kreis mit zwei jun­gen Leu­te, die im Sep­tem­ber ein­ge­seg­net wur­den, bei denen ankom­men wür­de. – Erstaun­li­cher­wei­se: Sie hat­ten sofort Lust und haben zugesagt.

Wir haben ges­tern ein ers­tes Tref­fen gehabt, und ich bin froh, dass offen­bar die Gemein­de bis­her eher Lust gemacht hat auf mehr als dass sie abge­schreckt hät­te. Auf einen gemein­sa­men Weg, das Wei­ter­kom­men in unse­rer jewei­li­gen Nach­fol­ge, freue ich mich sehr. Alle 14 Tage wol­len wir uns nach dem Got­tes­dienst im Jugend­raum treffen.

Wenn das so ist, mache ich mir (das ist der zwei­te Jugend­haus­kreis (die ande­ren sind 20+ Jah­re) und es gibt eini­ge wei­te­re Ange­bo­te…) bedeu­tend weni­ger Sor­gen um die Zukunft als das sonst der Fall wäre. Viel­mehr dan­ke ich denen, die sich drauf ein­las­sen, und bit­te die Gemein­de, für die­ses Pro­jekt zu beten.

F.W.

ein beacht­li­cher Jugendgottesdienst…

Am ver­gan­ge­nen Sonn­tag, dem 25. Okto­ber, fand nach­mit­tags ein Jugend­got­tes­dienst in der Johan­nes­kir­che statt. Und der war erfreu­lich – auch für mich als nicht mehr Jugend­li­chen. Es tat mir sehr gut, die vie­len, die ich schon län­ger nicht mehr gese­hen hat­te, wie­der zu tref­fen – mit Abstand und mit Maske.

Es tat aber auch gut, Musik zu erle­ben, gespielt von einer gro­ßen Band. Ein­fach in den Tex­ten mehr Pre­digt zu fin­den als in man­chem ande­ren Got­tes­dienst. – Und zwi­schen­drin ein kur­zer Impuls, kei­ne Pre­digt, ein paar Gedan­ken in weni­gen Minuten.

Was in die­sen Zei­ten sehr fehl­te, das war das Mit­ein­an­der, gera­de auch mit den Jugend­li­chen. Dan­ke gera­de den Eltern, die das den Kids ermög­licht haben oder gar geför­dert, vom Fahr­dienst bis zum Mit­ge­hen. Dan­ke dem Team, das es vor­be­rei­tet hat. Ein gro­ßer Dank an die Musi­ke­rin­nen und Musi­ker und alle anderen.

Es tat gut!

F.W.

Open-Air-Got­tes­dienst bei Fami­lie B.

Lie­be Gemein­de, lie­be Alle,

ich möch­te Euch ger­ne an mei­nem ganz per­sön­li­chen Erleb­nis am ver­gan­ge­nen Sonn­tag teil­ha­ben las­sen. Dazu schrei­be ich Euch ein paar Gedanken.

Pünkt­lich um 15:30 Uhr auch schon das ordent­lich warm­ge­spiel­te Musik­team an. Vor­weg bete­te G. noch mit uns allen und dank­te Gott beson­ders für die­ses klas­se Wet­ter in die­sem Got­tes­dienst. Wir saßen alle vor­schrifts­mä­ßig nach Coro­na­re­geln ver­teilt im Gar­ten bei Fami­lie B. Neben mei­nem Platz blüh­te schon der Kür­bis für die Sup­pe im Herbst und such­te sich sei­nen Weg durch den gro­ßen Gar­ten. Und etwas wei­ter ent­fernt war auch schon das Peter­si­li­en­beet. Über­all her­um blüh­te und grün­te es. Was für ein wun­der­schö­ner Rahmen!

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Etwas Hin­ter­grund zu den Vide­os seit Karfreitag…

Heu­te ist Tri­ni­ta­tis, der 7. Juni 2020, und es ist erst­mal der letz­te Video-Got­tes­dienst, den ich hier online stel­le. Das liegt an ande­ren Pro­jek­ten und Her­aus­for­de­run­gen, die Zeit bean­spru­chen, die damit nicht für die Erstel­lung, Bear­bei­tung und den Upload der Got­tes­diens­te (durch mich) zur Ver­fü­gung steht.

Zur Illus­tra­ti­on: In der Zeit ohne Live-Got­tes­diens­te waren jeweils drei Kame­ras im Ein­satz und vier bis acht Ton­spu­ren. Das ergab meist knapp 200 GB Daten je Wochen­en­de, die durch­ge­hört wer­den muss­ten, die Musik war zu mischen (wie eine klei­ne CD-Pro­duk­ti­on an jedem Wochen­en­de) und dann kam der Video-Schnitt. Die Musik war mir wich­tig, auch der Klang der Sprech-Stimme(n). Aus­ge­such­te Mikro­pho­ne waren im Ein­satz und acht bis zehn Stun­den unterm Kopf­hö­rer waren die Regel, oft auch mal mehr. – Die Vide­os von drei Kame­ras muss man auch erst ein­mal sich­ten, die Schnit­te defi­nie­ren und den Mix der Musik anpas­sen, so dass die links ste­hen­de Sän­ge­rin, wenn sie in Groß­auf­nah­me kommt, auch etwas lau­ter wird. 15–30 Stun­den für die vor­pro­du­zier­ten Got­tes­diens­te fra­ßen viel Frei­zeit. (mehr …)

tech­ni­sches Pro­blem behoben

Lie­be Besuchende,

heu­te war die­se Web­site von ca. 9:30 bis ca. 21 Uhr off­line; es war bei einem PlugIn-Update zu Feh­lern und Inkom­pa­ti­bi­li­tä­ten gekom­men. Wir bit­ten, dies zu ent­schul­di­gen; eine Lösung des Pro­blems erfor­der­te eini­ge tech­ni­sche Hilfs­mit­tel und Zugangs­codes, die der Admin nicht bei der (Brot-)Arbeit dabei hatte.

F.W.