Pre­digt »Glau­be in der Anfech­tung«, Hans-Her­mann Scho­le, 15.03.20

Unse­re Got­tes­diens­te und Gemein­de­ver­an­stal­tun­gen in den Gemein­den sind wegen der Coro­na-Pan­de­mie bis auf Wei­te­res aus­ge­setzt. Die Pre­digt von Hans-Her­mann Scho­le aus Wunstorf vom 15.03.2020 aber stel­len wir als Audio-Mit­schnitt zur Ver­fü­gung:

Pre­digt­text: Lukas 22,31–34

The­ma: Glau­be in der Anfech­tung

Die Pre­digt kann hier ange­hört wer­den:

Tee­nie­kir­che von heu­te für alle

In die­sen denk­wür­di­gen Zei­ten ist man­ches anders. Heu­te gab es noch einen Got­tes­dienst in der Johan­nes­kir­che und auch ein Ange­bot für die Jugend­li­chen von 12 Jah­ren an auf­wärts, die Tee­nie­kir­che.

Weil erst­mal alles aus­fällt in der Gemein­de, stel­len wir das Ange­bot zum Nach­le­sen und Nach­den­ken (nicht nur für Jugend­li­che) hier zur Ver­fü­gung. (mehr …)

Pre­digt »Ver­traut­heits­krei­se um Jesus« – 15.03.2020 Jaro Baum

Die Pre­digt vom 15.03. von Jaro Baum fußt auf Lukas 6,12–16 und sie ist (wegen der Coro­na-Warun­gen) bis auf Wei­te­res die letz­te in einem Live-Got­tes­dienst in der Johan­nes­kir­che.

The­ma: Ver­traut­heits­kreis um Jesus

  1. War­um erwählt Jesus die Zwölf?
  2. Was zeich­net die Zwölf vor den vie­len ande­ren aus?
  3. Ver­traut­heits­krei­se um Jesus
  4. der Weg der Ver­traut­heit

Die Pre­digt kann wie üblich etwa vier Wochen lang hier nach­ge­hört wer­den:

Ver­an­stal­tun­gen in nächs­ter Zeit

Von unse­rer Kir­chen­lei­tung (Kabi­nett der NJK) sind wir auf­ge­for­dert wor­den, sämt­li­che Ver­an­stal­tun­gen in der nächs­ten Zeit abzu­sa­gen. Das bedeu­tet, dass ab Mon­tag, 16. März, alle Ver­an­stal­tun­gen und Tref­fen  in der Johan­nes­kir­che Han­no­ver und der Gemein­de mit­ten­drin Wunstorf bis auf Wei­te­res aus­fal­len. Bit­te respek­tiert auch die­se Auf­for­de­rung unse­rer Kir­chen­lei­tung voll­um­fäng­lich.
Wir kön­nen noch nicht sagen, wie lan­ge die­se Maß­nah­men gül­tig sein wer­den. Selbst­ver­ständ­lich wer­den wir Euch aber auf dem Lau­fen­den hal­ten.
-> Die KU- und Jugend­frei­zeit (20.–22. März) ist bereits abge­sagt wor­den.
-> Über die Got­tes­diens­te und Ver­an­stal­tun­gen rund um Ostern wer­den wir Euch recht­zei­tig infor­mie­ren.
-> Haus­krei­se, die sich in pri­va­ten Räu­men tref­fen, müs­sen eigen­ver­ant­wort­lich ent­schei­den, ob sie sich tref­fen wol­len.

Jugend- und KU-Frei­zeit abge­sagt

In Nie­der­sach­sen fällt der Schul­un­ter­richt ab Mon­tag, 16. März, aus. Wir haben uns schwe­ren Her­zens ent­schlos­sen, unter die­sen Umstän­den die KU- und Jugend­frei­zeit, die für den 20.–22. März geplant war, nicht durch­zu­füh­ren. Allen Gemein­de­glie­dern und Gäs­ten wün­schen wir eine gute und ruhi­ge Fas­ten­zeit. Die Got­tes­diens­te fin­den bis 15. März statt, das Wes­ley­Ca­fé hat unter die­sen Umstän­den nicht geöff­net.

Ab dem 16.03. fal­len alle Grup­pen und Krei­se in der Gemein­de aus; wei­te­re Infor­ma­tio­nen fol­gen. Wir hof­fen, dass es vir­tu­ell eini­ge Impul­se geben wird.

Pre­digt Gesinnt sein wie Jesus Chris­tus – Hans-Her­mann Scho­le, 08.03.20

Die Pre­digt zum 8. März von Hans-Her­mann Scho­le fußt auf Phil­ip­per 2,1–5.

The­ma: Gesinnt sein wie Jesus Chris­tus

  1. Nähe statt Rich­tig­keit
  2. Hin­ga­be statt Opti­mie­rung
  3. Ver­letz­lich­keit statt Selbst­schutz

Wie üblich kann die Pre­digt hier etwa vier Wochen lang nach­ge­hört wer­den.

Pre­digt: »Mensch, dei­ne Geschich­te!«, Hans-Her­mann Scho­le, 01.03.2020

Die Pre­digt Hans-Her­mann Scho­les vom 1. März 2020 fußt auf 1. Mose 3,1–24.

The­ma: Mensch, dei­ne Geschich­te!

  1. Im Ver­steck
  2. Nur eine Fra­ge
  3. Wer ist schuld?
  4. Leben und Tod
  5. Eine neue Chan­ce

Die Pre­digt kann – wie üblich – für etwa vier Wochen nach­ge­hört wer­den.

nach­ge­dacht zum Monats­spruch März 2020…

Jesus Chris­tus spricht: Wachet!
(Mar­kus 13,37)

Am Ende des vori­gen Jah­res begeg­ne­te mir in Hes­sen ein Ehe­paar, das ich schon lan­ge ken­ne. Nach den übli­chen Begrü­ßungs­wor­ten erzähl­te die Frau von ihrem 42-jäh­ri­gen Sohn, dass er nun end­lich auch gehei­ra­tet habe. Sei­ne Braut ist aus Äthio­pi­en mit einem klei­nen Kind, und sie war­tet auf die Wie­der­kunft Jesu. (mehr …)

JoG014 Der römi­sche Haupt­mann

Die­ses Hör­spiel ist ein Gemein­de­pro­jekt mit über sech­zig Mit­wir­ken­den vom Grund­schü­ler zum über acht­zig­jäh­ri­gen. Das Buch stammt von Ödön von Hor­váth, der es als sei­nen drit­ten Roman 1937 schrieb. Von Hor­váth starb 1938, wur­de von einem Ast in Paris erschla­gen wäh­rend eines Gewit­ters. Somit ist das Werk heu­te gemein­frei. – Auf­ge­nom­men 2016.


Das Lager­le­ben schrei­tet vor­an, als es zu einem Dieb­stahl kommt. Der Feld­we­bel lässt die Jun­gen antre­ten, er und der Leh­rer über­wa­chen die Nacht­wa­chen, denn sie hal­ten jeman­den von außen für den Dieb. – Der Leh­rer denkt nach über den römi­schen Haupt­mann unter dem Kreuz, ein Bild, das auch bei sei­nen Eltern hängt.

nach­ge­dacht zum Monats­spruch Febru­ar 2020

»Ihr seid teu­er erkauft, wer­det nicht der Men­schen Knecht.« (1. Korin­ther 7,23)

Ein ziem­lich sper­ri­ger Text, vor allem in der Luther-Über­set­zung. »Teu­er erkauft« – »Men­schen Knecht«: Bei­des möch­te ich eigent­lich nicht sein! Erkauft zu wer­den, das klingt mir sehr nach Skla­ven­markt, und ich bin die Ware: Nein, dan­ke! (mehr …)

Diet­rich Bon­hoef­fer, Nach­fol­ge – Die Boten

Bon­hoef­fer wur­de im April 1945 hin­ge­rich­tet, somit sind sei­ne Wer­ke seit 1. Janu­ar 2016 gemein­frei. Wir ver­öf­fent­li­chen hier in wöchent­li­chen Abschnit­ten sein Buch »Nach­fol­ge« von 1938 als gan­zes.

Die­ses ist der letz­te Abschnitt. Wir wer­den »Nach­fol­ge« als Gan­zes noch ver­füg­bar machen auf die­ser Sei­te.

F.W.

(mehr …)

Neu­es Video: Unser Kir­chen­raum Johan­nes­kir­che

Immer mal wie­der fra­gen Gäs­te und ande­re, wie es bei uns denn so aus­se­he im Got­tes­dienst­raum, in der Johan­nes­kir­che. So sieht es aus, auf­ge­nom­men am 1. Weih­nachts­tag 2019 reich­lich vor dem Got­tes­dienst. Zu beson­ders gut besuch­ten Got­tes­diens­ten (Hei­lig­abend oder Ein­seg­nung – unser Gegen­stück zur Kon­fir­ma­ti­on…) haben wir auch noch eine Empo­re, die wei­te­ren Gäs­ten Raum bie­tet.

Bei uns ist der Abend­mahls­tisch (nicht »Altar«, denn es wird ja nicht geop­fert) unter dem Kreuz, das seit der Auf­er­ste­hung leer ist, denn es ver­weist nicht allein auf die grau­sa­me Hin­rich­tung, son­dern eben auch auf die Auf­er­we­ckung Chris­ti an Ostern. Dort endet unser klei­ner Rund­gang.

nach­ge­dacht zur Jah­res­lo­sung 2020

Jah­res­lo­sung 2020: »Ich glau­be; hilf mei­nem Unglau­ben!« Mar­kus 9,24

Hast Du in Dei­nem Leben nicht immer wie­der Situa­tio­nen, in denen Du zwei­felst, in denen Dein Glau­be eben nicht Ber­ge ver­setz­ten kann?

Und beschleicht Dich manch­mal das Gefühl, eben nicht rich­tig zu wis­sen, was für Dichdran ist? Dann hören sich sowohl die Argu­men­te dafür und dage­gen abso­lut schlüs­sig an. Ich ken­ne die­ses Gefühl sehr wohl und ich glaube, der Vater der die­sen Satz aus­spricht, eben­so.

Die­sen Bibel­vers fin­den wir als Ant­wort eines Vaters an Jesus. Die­ser Vater hat­te über vie­le Jah­re ver­sucht, jeman­den zu fin­den, der sei­nen Sohn, wel­cher seit Geburt an sehr schwer erkrankt war, hei­len könn­te. Aber er wur­de wie­der ent­täuscht: die­ses Mal von den Jün­gern Jesu selbst. Der Vater hat­te die Jün­ger gebe­ten, den »bösen Geist»aus­zu­trei­ben, aber sie konn­ten es nicht.

Ich den­ke, auch bei den Jün­gern klaff­ten in die­sem Moment ihr Glau­be und ihre Erfah­run­gen weit aus­ein­an­der. Und dann kamen viel­leicht die Zwei­fel; kön­nen wir das über­haupt? Und durch ihren Zwei­fel war ihre von Jesus ver­lie­he­ne Voll­macht dahin.

Dann fängt Jesus auch noch an, Fra­gen zu stel­len. In sei­ner gan­zen Ohn­macht spricht der Vater das aus, was er sich seit vie­len Jah­ren wünscht: »hei­le mei­nen Sohn, wenn Du es kannst!« Und Jesus ant­wor­tet ihm dar­auf­hin »alles ist mög­lich, wenn du mir ver­traust«.

Aber ist das in der Pra­xis so ein­fach? Wor­an mag das lie­gen, wenn wir trotz inten­si­ven Gebets kei­ne Wun­der erle­ben? Ist unser Glau­be, unser Ver­trau­en dann zu klein oder glau­ben wir etwa falsch? An irgend­et­was muss es doch lie­gen, dass unsere Bit­ten nicht erhört wer­den.

Es ist für mich bemer­kens­wert, dass die­ser Vater den­noch wei­ter Jesus ver­trau­en möch­te. Viel­leicht sieht er in Jesus sei­ne letz­te Chan­ce; wir wis­sen das nicht. Er klam­mert sich förm­lich an Jesus und sagt dann die­sen bemer­kens­wer­ten Satz »ich glaube; hilf mei­nem Unglau­ben!«.

Ich möch­te uns Mut machen, dass wir uns einen sol­chen uner­schüt­ter­li­chen Glau­ben immer wie­der als Vor­bild neh­men.

Also: wenn Du Dich nicht gegen Dei­ne Zwei­fel weh­ren kannst, die viel­leicht gera­de wie­der über­mäch­tig gewor­den sind, dann tue das­sel­be wie die­ser Vater! Dann wirf die­se Zwei­fel Jesus vor die Füße! Sag Jesus in die­sem Fall ein­fach, wo Du Dir unsi­cher bist, wo Du am Zau­dern bist.

Für mich ist dabei eine Erkennt­nis wich­tig gewor­den: Glau­be ist in der Bibel kei­ne Leis­tung von Hel­den! Ja eigent­lich ist Glau­be über­haupt kei­ne Leis­tung! Glau­be ist viel­mehr ein kind­li­ches Ver­trau­en! Gro­ßer Glau­be besteht also in völ­li­gem Ver­trau­en, in gan­zer Hin­ga­be aber auch in gro­ßer Hart­nä­ckig­keit gegen­über Jesus!

Ich wün­sche Euch in die­sem neu­en Jahr 2020 die­se Hart­nä­ckig­keit gegen­über Jesus.

Euer E. M.