nach­ge­dacht zum Monats­spruch August 2020

Monats­spruch August 2020
Ich dan­ke dir dafür, dass ich wun­der­bar gemacht bin; wun­der­bar sind dei­ne Wer­ke; das erkennt mei­ne See­le.
Psalm 139,14

Hast Du in Dei­nem Leben nicht immer wie­der Situa­tio­nen, wo Du an Dir zwei­felst, wo Ängs­te in Dir hoch­kom­men, wo Du viel­leicht über­haupt nicht mit dir zufrie­den bist?

Ich will Dir dar­auf ant­wor­ten: das geht den meis­ten von uns Men­schen so. Selbst der »Stärks­te« lei­det hin und wie­der an Selbst­zwei­fel! Aber ist die­ses Wis­sen dar­um ein Trost für Dich? Ich ver­mu­te eher nein! Denn es geht ja um uns per­sön­lich, um unser Inners­tes, um unse­re See­le! (mehr …)

nach­ge­dacht zum Monats­spruch August 2020

»Ich dan­ke dir dafür, dass ich wun­der­bar gemacht bin; wun­der­bar sind dei­ne Wer­ke; das erkennt mei­ne See­le.« (Psalm 139,14)

Der Beter weiß, dass er selbst kom­plex ist, dass er sich selbst nicht zu machen ver­mag. Nicht nur er: Je genau­er wir hin­se­hen: Blu­men und Tier, Men­schen und Wet­ter: Wenn wir (was ja heu­te nicht mehr unum­strit­ten ist) Gott als Urhe­ber und Schöp­fer anse­hen, dann kom­men wir nicht aus dem Stau­nen her­aus. – Sofern wir denn hin­se­hen. (mehr …)

Jugend­P­lus online – Beta­kurs »Mar­kus« 42

Dies ist ein Teil des beglei­te­ten Bibel­le­sens für Jugend­li­che. Der Beta­kurs ist für Ein­stei­gen­de gedacht, sol­che, die mög­li­cher­wei­se erst­mals ein bibli­sches Buch lesen.

Jesus wird ins Grab gelegt (Mar­kus 15,42–47)

Für Juden beginnt der Sab­bat am Frei­tag abends, wenn es dun­kel wird. Also war es drin­gend gebo­ten, Jesus zu beer­di­gen, nach­dem er gegen drei Uhr nach­mit­tags gestor­ben war. Sonst wäre der Sab­bat dazwi­schen gekom­men… – Joseph von Ari­mat­häa ent­wi­ckelt viel Ener­gie, erbit­tet sich von Pon­ti­us Pila­tus den Leich­nam, beschafft, was nötig ist, Lei­nen­tuch usw. und legt den Leich­nam in (s)eine Grab­höh­le. Das war eher Luxus damals.

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Jugend­P­lus online – Beta­kurs »Mar­kus« 41

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Jesus am Kreuz (Mar­kus 15,21–32)

Wenn da Leu­te zur Hin­rich­tung geführt wer­den, soll­te man nicht vor­bei­lau­fen. Das ist gefähr­lich. Womög­lich muss man für jeman­den – hier für Jesus – das Kreuz tra­gen. So aber wis­sen wir heu­te noch den Namen die­ses Simon von Zyre­ne. Jeman­den zu kreu­zi­gen, dazu muss man jeman­den schon sehr has­sen. Ich hal­te Hass für einen denk­bar schlech­ten Beglei­ter, am wenigs­ten geeig­net für Mäch­ti­ge. Die soll­ten anders ticken.

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Jugend­P­lus online – Beta­kurs »Mar­kus« 40

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Das Todes­ur­teil (Mar­kus 15,6–15)

Pila­tus merkt, dass es sich bei der Ankla­ge gegen Jesus um eine »inner­jü­di­sche Ange­le­gen­heit« han­delt, dass letzt­lich die füh­ren­den Leu­te einen Kon­kur­ren­ten weg haben möch­ten. Er möch­te sich da nicht vor deren Kar­ren span­nen las­sen. Also kommt er auf die Idee, die Begna­di­gung zum Pes­sach­fest (= Pas­sah), das wäre doch eine Gele­gen­heit, Jesus frei­zu­las­sen.

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Jugend­P­lus online – Beta­kurs »Mar­kus« 39

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Petrus ver­leug­net Jesus (Mar­kus 14,66–72)

Petrus hält sich beim Pro­zess in der Nähe auf. Das ist er Jesus schul­dig. – Aber: Es ist über­aus gefähr­lich, dass die Magd ihn erkennt als einen, der mit Jesus unter­wegs war. War­um soll­te man ihn nicht auch gleich gefan­gen neh­men? Jeden­falls strei­tet er ab, mit Jesus unter­wegs gewe­sen zu sein. Die Mgd aber hört nicht auf, davon zu reden. Im Hof erken­nen auch ande­re – viel­leicht am Aus­se­hen oder der Aus­spra­che, Dia­lekt etc., dass Petrus aus Gali­läa stammt. Ein star­ker Hin­weis, dass er mit Jesus unter­wegs war. – Petrus hat Angst. Er strei­tet es ab, und inzwi­schen hat der Hahn zwei­mal gekräht und Petrus drei­mal gesagt, dass er Jesus nicht kennt.

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Jugend­P­lus online – Beta­kurs »Mar­kus« 38

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Jesus wird ver­haf­tet (Mar­kus 14,43–52)

Nun tut sich eine gan­ze Men­ge im Evan­ge­li­um: Die Erzäh­lung nimmt Tem­po auf. Die Ereig­nis­se über­schla­gen sich. Kaum hat Jesus aus­ge­spro­chen, was gesche­hen wird, da pas­siert es: Eine Grup­pe von Mit­ar­bei­tern des Hohen Rates kommt mit Judas. Sie haben Knüp­pel und Schwer­ter dabei. Der Auf­trag ist klar: Jesus soll gefan­gen genom­men wer­den. Und wel­cher von den Män­nern Jesus ist, das zeigt Judas durch einen (damals übli­chen) Begrü­ßungs­kuss.

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Jugend­P­lus online – Beta­kurs »Mar­kus« 37

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Jesus sagt das Ver­sa­gen von Petrus vor­aus (Mar­kus 14,27–31)

Ent­täuscht zu wer­den, das ist immer unan­ge­nehm. Wenn ich aber selbst mer­ke, dass ich an mir schei­te­re, dass ich nicht schaf­fe, was ich mir fest vor­ge­nom­men hat­te, dann ist das beson­ders schmerz­lich. Bei ande­ren: Okay, kann pas­sie­ren. – Wenn mir aber etwas wich­tig ist, und ich ver­sa­ge: Das ist pein­lich und super-unan­ge­nehm.

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Jugend­P­lus online – Beta­kurs »Mar­kus« 36

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Eine Frau ehrt Jesus vor sei­nem Ster­ben (Mar­kus 14,3–9)

Die Gren­ze zwi­schen prak­ti­schem Den­ken einer­seits und dem, was mög­li­cher­wei­se ange­mes­sen oder pas­send ist, ist nicht immer ein­fach zu zie­hen. Natür­lich ist das kost­ba­re Duft­öl viel Geld wert. Ja, man hät­te es ver­kau­fen kön­nen. So kann man – legi­tim und prak­tisch – den­ken.

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Jugend­P­lus online – Beta­kurs »Mar­kus« 35

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Das Gleich­nis vom Fei­gen­baum (Mar­kus 13,28–31)

Es geht jetzt an die letz­ten Anwei­sun­gen für die Jün­ger, die Jesus ihnen hier im Mar­kus­evan­ge­li­um gibt. Er nennt ihnen kei­nen Tag und kei­ne Stun­de, wann das Ende der Welt und die Erfül­lung kommt (das haben wir in den letz­ten Ver­sen gele­sen in der letz­ten Aus­ga­be die­ses Beta­kur­ses). Aber es gibt untrüg­li­che Zei­chen: So wie die Blät­ter am Fei­gen­baum anzei­gen, dass der Som­mer kommt, so sicher wer­den die Schre­cken, die der End­zeit vor­aus gehen, die End­zeit anzei­gen.

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Jugend­P­lus online – Beta­kurs »Mar­kus« 34

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Die Ver­fol­gung der Jün­ger (Mar­kus 13,9–13)

Das Evan­ge­li­um ist ein Ange­bot der Ver­söh­nung mit Gott, mit dem Men­schen seit dem Sün­den­fall im Streit und im Auf­stand sind. Und um des Evan­ge­li­ums wil­len kommt es zu Ver­fol­gung, zu Streit (auch in Fami­li­en), zu man­chen Aus­ein­an­der­set­zun­gen. Es kann pas­sie­ren, dass die Men­schen einen has­sen, allein, weil die­ser Mensch an Gott glaubt, an Chris­tus fest­hält. Bis heu­te gibt es Chris­ten­ver­fol­gun­gen.

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Audio-Andach­ten und Vide­os wer­den weg­ge­räumt

Die Audio-Andach­ten aus der frü­hen Coro­na-Zeit ab März und auch die Video-Got­tes­diens­te ab 10. April wer­den hier weg­ge­räumt. Die Anzahl der Zugrif­fe auf die Andach­ten ist inzwi­schen sehr gering, bei den Vide­os haben wir nur für drei Mona­te die Urhe­ber­rech­te für die­ses Ange­bot. Anschlie­ßend muss das Mate­ri­al gelöscht wer­den.

Wer also noch die eine oder ande­re Andacht nach­hö­ren möch­te, möge das in die­ser Woche tun: Ab nächs­ter Woche wird gelöscht.

F.W.

nach­ge­dacht zum Monats­spruch Juli 2020

»Der Engel des HERRN rührte Elia an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen wei­ten Weg vor dir.«
(1.Kön 19,7)

Wie Gott uns in Wüstenzeiten begeg­net

In den Ver­sen, der dem Monats­spruch für Juli vor­an­ge­hen, hören wir von einem Pro­phe­ten, der am Ende sei­ner Kräfte war, völlig erschöpft, der mein­te: Ich kann nicht mehr. Dabei hat­te Elia Groß­ar­ti­ges mit Gott erlebt. Gott hat­te Feu­er vom Him­mel geschickt und dadurch sei­ne Pro­phe­tie bestätigt, Elia einen gro­ßen Tri­umph über Baal beschert, den von vie­len Men­schen ange­be­te­ten Götzen. (mehr …)

Jugend­P­lus online – Beta­kurs »Mar­kus« 33

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Das Opfer der Wit­we (Mar­kus 12,41–44)

Der Umgang mit Geld und Besitz ist ein The­ma, an dem sich unse­re Bezie­hung zu Gott und den Men­schen zeigt. Inso­fern ist die­se Beob­ach­tung, die Jesus in der Nähe des Schatz­hau­ses im Tem­pel­be­reich macht, typisch. Vie­le geben etwas in die Opfer­kis­ten, die da ste­hen. Vie­le geben auch viel.

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