Joa­chim Rohr­lack pre­digt – ohne Stream am 15.05.2022

Ganz herz­lich laden wir am Sonn­tag, 15. Mai 2022 um 10:00 Uhr zum Got­tes­dienst, zur Kin­der­kir­che und zur Tee­nie­kir­che in der Johan­nes­kir­che Han­no­ver ein.

Joa­chim Rohr­lack wird zum The­ma »Die Geschich­te von Kain und Abel« die Pre­digt hal­ten. Der Pre­digt­text dazu steht in 1. Mose 4,1–16.

Die­ser Got­tes­dienst (ent­ge­gen der Rund­mail, dort wur­de dies über­se­hen) wird auf Wunsch des Pre­di­gers nicht im Inter­net übertragen.

70-jäh­ri­ges Jubi­lä­um der Johan­nes­kir­che in Hannover

70-jäh­ri­ges Jubi­lä­um der Johan­nes­kir­che in Hannover

Am 8. Juni 1952 wur­de unser jet­zi­ges Got­tes­haus mit einem Wei­he­got­tes­dienst an die Gemein­de über­ge­ben. Seit ihrer Grün­dung im Jahr 1888 hat die Gemein­de nun ihr ers­tes eige­nes Got­tes­haus und erhält an die­sem Tag auch ihren neu­en Namen »Johan­nes­kir­che«. Nach 70 Jah­ren wol­len wir mit einem beson­de­ren Wochen­en­de an die­ses Ereig­nis erinnern.

Am Sams­tag, den 11. Juni 2022 gibt es um 19 Uhr ein Kon­zert mit dem David Lüb­ke Trio. David skiz­ziert sei­ne Erleb­nis­se und Begeg­nun­gen in Lied­tex­ten, die auf­tre­ten­den Figu­ren und Orte, die gesun­ge­nen Gefüh­le wer­den hör­bar, spür­bar und kön­nen nach­emp­fun­den wer­den. Teils auto­bio­gra­phisch, teils sei­ner lei­den­schaft­li­chen Fan­ta­sie ent­sprin­gend, erzählt David mit­rei­ßen­de Geschich­ten, ver­wan­delt sie mit poe­ti­scher Kraft in eine Musik, die ans Herz geht.

Mit einem Fest­got­tes­dienst, am Sonn­tag, den 12. Juni 2022 wol­len wir mit unse­rer Super­in­ten­den­tin Ire­ne Kraft und musi­ka­li­schen Dar­bie­tun­gen die­se 70 Jah­re des Bestehens unse­res Kir­chen­ge­bäu­des wür­di­gen. Anschlie­ßend wird es einen klei­nen Imbiss geben. Eini­ge Gemein­de­mit­glie­der, die bei der Ein­wei­hung dabei waren, ste­hen an die­sem Tag auch für Fra­gen zur Verfügung.

nach­ge­dacht zum Monats­spruch Mai 2022

»Ich wün­sche dir in jeder Hin­sicht Wohl­erge­hen und Gesund­heit, so wie es dei­ner See­le wohl­ergeht.« 3. Johan­nes 2

Wer nimmt nicht ger­ne so einen Wunsch ent­ge­gen und hofft auf sei­ne Erfül­lung. Der Ver­fas­ser des drit­ten Johan­nes­brie­fes schreibt das an einen Freund, »den gelieb­ten Gai­us«, einen Chris­ten, der uns sonst unbe­kannt ist. Er ist einer der Ver­trau­ens­leu­te, die der Brief­schrei­ber in der Gemein­de, zu der Gai­us gehört, noch hat. In der Gemein­de hat näm­lich ein gewis­ser Dio­tre­phes die Ober­hand gewon­nen, der gegen den Gemein­de­lei­ter und sei­ne Anhän­ger agiert. Da der Kon­flikt sich aber wohl inner­halb einer der johann­ei­schen Gemein­den abspielt, liegt es nahe, ihn mit der Aus­ein­an­der­set­zung um die Irr­leh­rer zu verbinden.

Von Gai­us, an wel­chen Johan­nes schreibt, wird her­vor­ge­ho­ben, dass es sei­ner See­le wohl­erging. Johan­nes meint hier­mit an die­ser Stel­le das Innen­le­ben von Gai­us, nament­lich sei­nen Glau­ben und Johan­nes bringt mit dem Wunsch zum Aus­druck, dass es ihm in sei­ner Gesund­heit eben­so wohl­erge­hen möge. Viel­leicht war Gai­us nicht mit gro­ßer kör­per­li­cher Kraft geseg­net, um viel ertra­gen zu kön­nen, wenn es um Streit­fra­gen ging; aber sein Wan­del in der Wahr­heit Got­tes und sei­ne treue Für­sor­ge und Lie­be zu denen, die das Werk des Herrn wei­ter­ge­tra­gen haben, waren sehr lobens- und erwäh­nens­wert. Mit der Wahr­heit ist die Wahr­heit über Jesus gemeint, die durch die Apos­tel ver­kün­det wird.

Gai­us glaubt die­ser Bot­schaft und führt ein Leben in Lie­be zu Gott und den Mit­men­schen, ins­be­son­de­re den Glau­bens­ge­schwis­tern. Gai­us kann­te die Wahr­heit nicht nur, son­dern hat­te sie bis dahin so ange­nom­men, dass er dar­in wan­del­te. Der Aus­druck in der Wahr­heit zu »wan­deln«, zeigt, dass die Wahr­heit sein gan­zes Leben präg­te. Anders gesagt, hat­te er Jesus, sein Werk und sei­nen Wil­len so tief ver­in­ner­licht, dass Jesus sein Den­ken, Reden und prak­ti­sches Leben bestimm­te. Wahr­heit und die Nächs­ten­lie­be gehö­ren untrenn­bar zusam­men und sind das Mar­ken­zei­chen von uns Chris­ten. Hil­fe an unse­ren Mit­men­schen ist gera­de in der jet­zi­gen Zeit an vie­len Stel­len gefragt.

Was kann uns Bes­se­res pas­sie­ren, als Mit­hel­fen zu kön­nen. Ich wün­sche uns allen, dass die­ser Satz aus dem 3.Johannesbrief eine Hil­fe und ein Ansporn dafür ist, dass es unse­rer See­le gut geht.

S. Sch.

»Der wahr­schein­lich bekann­tes­te Hir­te war Zim­mer­mann«, 1. Mai 2022 mit Frank Weber

»Der wahr­schein­lich bekann­tes­te Hir­te war Zim­mer­mann«, 1. Mai 2022 mit Frank Weber

Zum Got­tes­dienst am 1. Mai laden wir herz­lich ein. Der Got­tes­dienst in der Gemein­de beginnt um 10 Uhr und wegen Erkran­kung des geplan­ten Pre­di­gers ist Frank Weber ein­ge­sprun­gen. Für Kin­der gibt es dien Kin­der­kir­che, für Jugend­li­che die Tee­nie­kir­che. Die Live-Über­tra­gung im Inter­net beginnt um ca. 10:15 Uhr.

The­ma: Der wahr­schein­lich bekann­tes­te Hir­te war Zim­mer­mann – Pre­digt: Frank Weber (https://​www​.nach​fol​ge​-post​mo​dern​.de )

Hier geht es zur Youtube-Live-Übertragung.

Nord­deut­sche Jähr­li­che Kon­fe­renz vom 18.–22.5.2022 in Berlin

Die 29. Tagung der Nord­deut­schen Jähr­li­chen Kon­fe­renz fin­det in die­sem Jahr vom 18.–22. Mai 2022 in unse­rer EmK-Gemein­de Ber­lin-Lank­witz unter dem Mot­to »Ausweg.Los!« statt.

Der Bezirk wird durch Jes­si­ca Gaus, Dirk Lie­bern, Ehren­fried Matt und Rein­hard Theysohn ver­tre­ten sein.

Bit­te betet für eine gute und geseg­ne­te Veranstaltung.

Pfings­ti­val vom 03.–06.06.2022

Vio­la und Dirk Lie­bern wer­den mit unse­ren Jugend­li­chen vom 03.–06.06.2022 zum Pfings­ti­val nach Eller­beck (Ham­burg) fahren.

Das Pfings­ti­val ist die größ­te Jugend­ver­an­stal­tung der NJK im Jah­re 2022.

Mit­ein­an­der sol­len die Jugend­li­chen dort ent­de­cken, wo und wie sie Zuhau­se fin­den, wie sie den Glau­ben so gestal­ten, dass er ihnen über­all eine Zuflucht bie­ten kann. Inspi­rie­ren­de Impul­se, Gesprä­che in Klein­grup­pen, gemein­sa­mer Lob­preis, gemüt­li­che Nacht­ca­fés, Spiel, Sport und vie­les mehr wer­den dort angeboten!

Wer noch nicht ange­mel­det ist kann sich bei Dirk Lie­bern dazu melden.

Oster­got­tes­dienst: »Das Evan­ge­li­um als Lebens-Inhalt« mit Frank Weber

Oster­got­tes­dienst: »Das Evan­ge­li­um als Lebens-Inhalt« mit Frank Weber

Ostern ist das Fest der Auf­er­ste­hung Chris­ti. – Wie der auf­er­stan­de­ne Chris­tus und sein Evan­ge­li­um zum Lebens-Inhalt für den ehe­dem Chris­ten­ver­fol­ger Pau­lus wur­de, das schil­dert er in sei­nem 1. Brief an die Korin­ther. Das Evan­ge­li­um von Jesus, dem Chris­tus, wur­de Pau­lus zum Lebensinhalt.

Der Got­tes­dienst beginnt um 10 Uhr, die Über­tra­gung bei You­tube ca. 10:15 Uhr, nach­dem wir die Kin­der in die Kin­der­kir­che ver­ab­schie­det haben. – Hier geht es zum Got­tes­dienst bei You­tube.

Pre­digt­text: 1. Kor. 15,1–11 – The­ma: Das Evan­ge­li­um als Lebens-Inhalt – Pre­digt: Frank Weber.

In die­sen Got­tes­dienst bie­ten wir wie­der die Kin­der­kir­che und auch die Tee­nie­kir­che an.

Kar­frei­tags-Got­tes­dienst »Jesus stirbt am Kreuz für uns« mit Ben­no Bert­ram, 15.04.22 – 10 Uhr

Der Got­tes­dienst am Kar­frei­tag beginnt um 10 Uhr – und eben­so der Stream bei You­tube, denn es gibt kei­ne per­sön­li­chen Infos oder Ver­ab­schie­dung der Kin­der in die Kin­der­kir­che. Der Pre­digt­text steht bei Mar­kus 15,20–32. Ben­no Bert­ram pre­digt zu »Jesus stirbt am Kreuz für uns«.

Hier die Live-Über­tra­gung bei You­tube (und anschlie­ßend kann man den Got­tes­dienst dort auch noch ca. vier Wochen lang ansehen).

nach­ge­dacht zum Monats­spruch April 2022

»Maria von Mag­da­la kam zu den Jün­gern und ver­kün­de­te ihnen: Ich habe den Herrn gese­hen. Und sie berich­te­te, was er ihr gesagt hatte.«
Johan­nes 20,18 (E)

Maria von Mag­da­la – in Lukas 8,2 erfah­ren wir, dass Jesus sie von sie­ben Dämo­nen befreit hat. Jesus holt die­se Frau, die so gut wie kei­ne Mög­lich­kei­ten mehr hat,am Leben und an der Gesell­schaft teil­zu­neh­men, die sich kom­plett auf­ge­ge­ben hat, wie­der ins Leben zurück. Die Hei­lung eines Men­schen ist aber nicht nur ein schö­nes Phä­no­men in der Bibel – es ist auch eine Auf­for­de­rung an uns, ein Mut machen­des Bild, dass wir mit unse­ren Dämo­nen, unse­ren Unzu­läng­lich­kei­ten und unse­rem Leid zu Jesus gehen und ihn um Hil­fe bit­ten können.

Maria von Mag­da­la hat sich Jesus ange­schlos­sen, ist mit ihm gegan­gen und hat ihm zuge­hört: Jesus rede­te von Gott – anders als so vie­le ande­re: Gott will das vol­le Leben für alle Men­schen. Und Maria erlebt, wie Jesus den Men­schen nahe war, wie er gehol­fen hat, die Augen geöff­net hat. Als Jesus nach Jeru­sa­lem geht, geht sie gemein­sam mit ihm und sei­nen Freunden.

Und dann erlebt sie dort das Ent­setz­li­che: Jesus wird ver­haf­tet, ver­ur­teilt und gekreu­zigt – er stirbt einen bit­te­ren Tod am Kreuz.

Sein Leben ist been­det und schein­bar auch sei­ne Bot­schaft vom Leben. Maria hat nichts mehr in den Hän­den – nichts ist ihr geblie­ben als Ver­zweif­lung und Trau­er. Ich kann mir kaum vor­stel­len, wie es Maria in die­ser Situa­ti­on gegan­gen sein muss. Ich den­ke dabei an Men­schen, deren Hoff­nun­gen ent­täuscht wer­den. Men­schen, die etwas Lie­bes ver­lie­ren. Lebens­ent­wür­fe, die schön erdacht sind – dann aber doch nicht Wirk­lich­keit wer­den, son­dern bru­tal been­det wer­den. Krank­heit, Tod, Ver­sa­gen, Tren­nung, Schuld, Lei­den unter Gewalt. All das fin­det gera­de statt.

Doch dann berich­tet die Bibel von Mari­as wun­der­ba­rer Begeg­nung. Sie steht dort in dem Gar­ten – alle ihre Hoff­nun­gen waren zunich­te gemacht. Nicht ein­mal den toten Jesus kann sie mehr errei­chen. Doch dann hört sie eine Stim­me: »Frau, was weinst du, wen suchst du?« Maria – in der Annah­me, es sei der Gärt­ner, der da spricht, – ant­wor­tet: »Herr, hast du ihn weg­ge­tra­gen, so sage mir, wo du ihn hin­ge­legt hast, so will ich ihn holen?« Dann hört sie ihren Namen: »Maria!« Und dann begreift sie, wen­det sich um und sagt: »Rab­bu­ni!« Das heißt: Meister.

Es ist für mich eine der emp­find­sams­ten Text­stel­len in der Bibel. Nur ein paar Wor­te: »Sage mir wo er ist. – Maria – Rab­bu­ni« – und dann weiß Maria, dass das Leben tri­um­phiert hat. Dass es Hoff­nung gibt. »Ich habe den Herrn gese­hen!« Nach die­ser Oster­er­fah­rung, nach der Begeg­nung mit dem Auf­er­stan­de­nen, kann Maria neu los­ge­hen. Sie wird zur »Apos­te­lin der Apostel.«

Ostern – das ist nicht bloß die­ses ein­ma­li­ge Gesche­hen damals in Jeru­sa­lem. Ostern ist nicht ein­fach – Ostern will wer­den. Gott zeigt uns, dass das Leben sie­gen wird, dass Recht und Gerech­tig­keit sie­gen wer­den, Gott zeigt, dass die Lie­be stär­ker ist als die Lebens­ver­ach­tung. Und so bleibt der Wunsch, dass Men­schen neue Kraft, Hoff­nung und Zuver­sicht bekom­men, dass sie Got­tes Güte spü­ren. Es bleibt der Wunsch auf einen Auf­stand für das Leben.

Pas­tor Dirk Liebern

nach­ge­dacht zum Monats­spruch März 2022:

»Betet alle­zeit mit allem Bit­ten und Fle­hen im Geist und wacht dazu mit aller Beharr­lich­keit und Fle­hen für alle Heiligen.«
Ephe­ser 6,18

Wel­che Rol­le spielt das Gebet in unse­rem Leben? Ist es eine »For­mel«, die man regel­mä­ßig vor dem Essen spricht oder ein abend­li­ches Ritu­al vor dem Ein­schla­fen? Oder ist es viel mehr als das, viel­leicht ein Zwie­ge­spräch mit unse­rem Schöp­fer, ein Abge­ben aller Freu­den, Nöte und Sor­gen an den, der alles in sei­nen Hän­den hält?
Die Auf­for­de­rung zum Gebet im Ephe­ser­brief fin­den wir direkt hin­ter der Beschrei­bung der geist­li­chen Kampf­aus­rüs­tung. Wir sol­len den Helm des Heils tra­gen, den Brust­pan­zer der Gerech­tig­keit, den Schild des Glau­bens usw. Das Bild eines Sol­da­ten, der in den Krieg zieht – passt das denn zu dem Evan­ge­li­um von Frie­den, Gerech­tig­keit und Lie­be? Glau­bens­kampf – das ist doch eher etwas für über­am­bi­tio­nier­te Chris­ten, die ger­ne mal in die fun­da­men­ta­lis­ti­sche Schub­la­de gesteckt werden.

Aber haben nicht auch wir mit bedroh­li­chen Situa­tio­nen zu tun? Mit Her­aus­for­de­run­gen, die zu groß erschei­nen und bei denen wir manch­mal am liebs­ten den Kopf in den Sand ste­cken wol­len? Und ken­nen wir nicht auch die inne­ren Kämp­fe, die im All­tag aus­zu­fech­ten sind?

Das sind doch die Situa­tio­nen, die Kämp­fe, in denen wir als »Sol­da­ten Got­tes« einen Unter­schied machen kön­nen. Und hier kommt das Gebet ins Spiel. Gebet ist eben nicht nur eine from­me Übung, son­dern eine erns­te Arbeit, ein Stück des Kamp­fes und der geist­li­chen Rit­ter­schaft. Wie wir lesen, for­dert es unse­ren vol­len Ein­satz, wir sol­len alles geben.

Vier­mal »alles« – alle­zeit, mit allem Bit­ten und Fle­hen, mit aller Beharr­lich­keit und für alle Hei­li­gen. Das erscheint doch unmög­lich. Die­ses Pro­jekt ist zum Schei­tern ver­ur­teilt, der Kampf ist doch schon verloren.

Oder?

Der Schlüs­sel ist hier der Geist. Wir haben Got­tes Geist emp­fan­gen. Er ist unser Bei­stand und Trös­ter, er ver­tritt uns vor Gott. In Römer 8,26 lesen wir: »Und auch der Geist Got­tes tritt mit Fle­hen und Seuf­zen für uns ein; er bringt das zum Aus­druck, was wir mit unse­ren Wor­ten nicht sagen kön­nen. Auf die­se Wei­se kommt er uns in unse­rer Schwach­heit zu Hil­fe, weil wir ja gar nicht wis­sen, wie wir beten sol­len, um rich­tig zu beten.«

John Wes­ley sag­te es so: »Bete, ob du kannst oder nicht, ob du fröh­lich oder betrübt bist. Bete, mit vie­len Wor­ten, mit weni­gen Wor­ten oder ganz ohne Worte.«

Lasst uns doch ein­mal neu das Gebet im Geist aus­pro­bie­ren. Viel­leicht geht jetzt bei der einen oder dem ande­ren auch wie­der eine Schub­la­de auf – viel zu abge­ho­ben, viel zu cha­ris­ma­tisch. Aber ich bin über­zeugt, dass uns schon alles von Gott geschenkt ist, was wir für unse­ren per­sön­li­chen Glau­bens­kampf brau­chen. Wir müs­sen nur die rich­ti­gen Quel­len anzap­fen. Und die­se Quel­le, Got­tes Geist, ist schon in uns drin. (Und wenn wir uns da nicht so sicher sind, dann lasst uns ihn ein­la­den, in uns zu wohnen.)

Dann kön­nen wir mit John Wes­ley beten:

»Hoch­ge­lob­ter Erlö­ser, sei du alles, was mein Herz ver­langt, Raum und Ziel mei­nes Lebens. Wenn ich auf­wa­che, bli­cke ich auf dich, und wenn ich auf­ste­he, nei­ge ich mich zuerst demü­tig vor dir. Wäh­rend des Tages will ich mei­ne Gedan­ken immer wie­der auf dich rich­ten, und wenn ich mich zur Ruhe bege­be, will ich mei­ne Augen mit einem Blick auf dich schlie­ßen. Jeden Tag will ich neu von der Herr­lich­keit dei­nes Rei­ches reden; und Nacht für Nacht will ich dei­ner gro­ßen Güte und dei­ner freund­li­chen Gna­den­er­wei­se geden­ken, die sich in allen dei­nen Wer­ken zei­gen. So soll mei­ne Zeit von dei­ner Gna­de bestimmt und mei­ne Ewig­keit mit dei­ner Herr­lich­keit gekrönt sein. Amen.«

Vio­la Liebern

Bericht Mit­mach­werk­statt: Feed­back: Als Christ erst recht…

Bericht Mit­mach­werk­statt: Feed­back: Als Christ erst recht…

Zukunft Bezirk Han­no­ver Johanneskirche
Eine Erfah­rung zur Mit­mach­werk­statt »Feed­back geben, als Christ erst recht«

Cori­na Milek hat die Gemein­de an einem Sonn­abend­nach­mit­tag im Febru­ar zu einer online-Schu­lung zu die­sem The­ma  ein­ge­la­den. Ach nöööö, nicht jetzt auch noch Zoom in der Frei­zeit – das ging sicher man­chem durch den Kopf, als er sich NICHT ange­mel­det hat, oder? Schade!

Cori­na hat uns gezeigt, dass eine online-Schu­lung rich­tig Spaß machen kann. Wir alle zusam­men vor unse­ren Com­pu­tern oder Tablets, so hat Cori­na uns eine Ein­füh­rung in das The­ma gege­ben. Für man­che Gesprä­che wur­den wir auch in Klein­grup­pen zusam­men­ge­führt. Jeder konn­te sich so ein­brin­gen, wie es für ihn passte.

Eini­ge haben eine kur­ze Geschich­te erzählt, über sich oder ande­re. Es gab Geschich­ten, in denen es rich­tig gut geklappt hat, jeman­den nett zu sagen, wo er sich viel­leicht noch bes­ser ver­hal­ten könn­te. Es wur­den aber auch  Bei­spie­le gege­ben, in der so ein »Ver­bes­se­rungs­vor­schlag« als har­sche Kri­tik emp­fun­den wur­de, die man dann nicht so leicht auf­neh­men konnte.

Es ist wirk­lich lus­tig, alle Teil­neh­mer etwa brief­mar­ken­groß auf dem Moni­tor zu sehen, und mit ihnen reden zu kön­nen, als säßen wir alle im Wesley-Cafe.

Mal gucken, viel­leicht geht es ja in die zwei­te Run­de – dann sind wie­der alle herz­lich ein­ge­la­den mit­zu­ma­chen. Oder eben ein­fach nur zuzu­hö­ren – auch das ist erlaubt 😊.

Ein Teil­neh­mer, der auch nächs­tes mal gern wie­der mitmacht.

P.S.: Nur Kaf­fee und Kek­se – da müs­sen die in der Tech­nik noch dran arbei­ten, dass wir damit wäh­rend der Ver­an­stal­tung ver­sorgt werden.

Ch. F.

neu­es Ban­ner mit Wel­co­me-Home-Ter­mi­nen zum Vormerken

Auf­merk­sa­me Leu­te, die kei­nen Wel­co­me-Home Got­tes­dienst ver­pas­sen möch­ten, laden sich das Bild/Banner her­un­ter: Da ste­hen die Ter­mi­ne sämt­lich drauf.

In der Regel wer­den wir die­se Got­tes­diens­te nicht über­tra­gen, da sich die Form und die Pre­digt mit Mit­wir­kung wenig für einen Video­stream eig­nen; um so bes­ser aber pas­sen sie für man­che live. Herz­li­che Einladung.

nach­ge­dacht zum Monats­spruch Febru­ar 2022

nach­ge­dacht zum Monats­spruch Febru­ar 2022

Monats­spruch Febru­ar 2022: 
»Zürnt ihr, so sün­digt nicht; lasst die Son­ne nicht über eurem Zorn untergehen.«
Ephe­ser 4,26

Da hat der Pau­lus in sei­nem Brief an die Ephe­ser doch eine kla­re, eine ein­deu­ti­ge Auf­for­de­rung: wenn ihr schon zor­nig seid, dann sün­digt dabei aber nicht. Aber was noch sehr viel wei­ter­ge­hen­der ist: wenn ihr zor­nig seid, dann seid das nur für die­sen einen Tag!

Und genau da bin ich beim Kern die­ser Auf­for­de­rung: Pau­lus schreibt an die Ephe­ser nicht, dass sie ihren Ärger, ihren Zorn her­un­ter­schlu­cken sol­len. Gera­de in »Coro­na-Zei­ten« mit den unter­schied­lichs­ten auf­ein­an­der­pral­len­den Ansich­ten ist es hilf­reich, wenn wir uns die­se Auf­for­de­rung des Pau­lus immer wie­der vor Augen füh­ren. Schaue ich in die­sem Aspekt auf mich selbst, wie schnell ich manch­mal ärger­lich und zor­nig wer­de, dann ist die­se Bit­te an mich durch­aus berechtigt:

Neh­me ich mei­nen Ärger, mei­nen Zorn mit ins Bett, oder brin­ge ich die­sen vor Gott?

Im dar­auf­fol­gen­den Vers 27 heißt es nach der Bibel­über­set­zung von Ber­ger: »Und gebt dem Satan kei­nen Fin­ger­breit Raum.«

Impli­zit steckt dar­in also die Auf­for­de­rung an uns Chris­ten: Gebt Eure Ärger­nis­se, Euren Zorn wei­ter, gebt die­se Ärger­nis­se, die­sen Zorn ab an Gott! Denn sonst steht ihr in Gefahr, dem Satan Raum in Eurem Leben zu geben. Und tut dies bit­te, bevor ihr ins Bett geht!

Wenn ich dann wie­der auf mich selbst schaue, ist es manch­mal aber so, dass ich genau die­ses aber gar nicht möch­te: Ich will wei­ter ärger­lich und zor­nig sein und mich über die­sen Men­schen oder die­se Situa­ti­on auf­re­gen und erei­fern. Aber genau davor warnt der Pau­lus in sei­nem Brief an die Ephe­ser ganz ausdrücklich.

Ich sehe an mir selbst wie wich­tig es ist, dass ich mir die­se Auf­for­de­rung eben immer und immer wie­der vor Augen füh­re. Denn wenn Gott den gesam­ten Raum in mei­nem Her­zen ein­nimmt, wird das spür­ba­re Aus­wir­kun­gen auf mei­ne gesam­te Umge­bung haben. Denn Gott ist grö­ßer als mein Ärger und mein Zorn!

Einen ganz herz­li­cher Gruß

Euer E. M.

»Feed­back: als Christ erst recht!« – Mit­mach­werk­statt mit Cori­na Milek

»Feed­back: als Christ erst recht!« – Mit­mach­werk­statt mit Cori­na Milek

Mit­mach-Werk­statt: »Feed­back: als Christ erst recht!«

Die ers­te Mit­mach-Werk­statt dreht sich: um Kom­mu­ni­ka­ti­on! Und zwar genau­er gesagt dar­um, wie wir uns gera­de als Chris­ten offen und ehr­lich, und den­noch mit aller Wert­schät­zung Rück­mel­dung geben kön­nen. Dazu schau­en wir uns unse­re ganz eige­nen Ver­hal­tens­mus­ter an, die oft dazu füh­ren, dass wir uns um Feed­back drü­cken. Und dann, wenn es raus­pol­tert, ver­let­zen wir uns. Das muss nicht sein! Als lang­jäh­ri­ge Kom­mu­ni­ka­ti­ons­trai­ne­rin tei­le ich gern mein Wis­sen und wir wer­den im vir­tu­el­len Work­shop erstaun­li­che Ein­sich­ten über uns selbst erhalten.

Cori­na Milek

Anmel­dung zur Zoom-Mit­mach­werk­statt »Feed­back« am 12.02.2022

6 + 9 =

Pas­tor Rein­hard Theysohn über­nimmt Krankheitsvertretung

Unser Pas­tor Hans-Her­mann Scho­le ist län­ger krank. Die Super­in­ten­den­tin und die Super­in­ten­den­ten haben beschlos­sen, dass Pas­tor Rein­hard Theysohn die Krank­heits­ver­tre­tung wahr­neh­men soll. Das Büro-Tele­fon und die pastor@ E‑Mail-Adres­se sind ent­spre­chend umgeleitet.

So sehr wir Hans-Her­mann Scho­le eine gute und rasche Gene­sung wün­schen, so sehr dan­ken wir auch Pas­tor Rein­hard Theysohn, dass er die Auf­ga­be der Krank­heits­ver­tre­tung über­nom­men hat.