Got­tes­dienst »Der Plan zur Abschaf­fung der Dun­kel­heit« mit Armin Baum | 25.09.2022

Got­tes­dienst »Der Plan zur Abschaf­fung der Dun­kel­heit« mit Armin Baum | 25.09.2022

Der Got­tes­dienst in der Johan­nes­ki­che beginnt um 10 Uhr. Etwas spä­ter, nach eini­gen per­sön­li­chen Infor­ma­tio­nen, beginnt die Über­tra­gung bei Youtube.

The­ma: »Der Plan zur Abschaf­fung der Dunkelheit«

Pre­digt­text: 2. Korin­ther 4,1–6 – Es pre­digt: Armin Baum

Hier geht es zur Youtube-Übertragung…

Wes­ley­Ca­fé Spe­zi­al am 19.10.2022, 19:00 Uhr: »Jako­bus – eine metho­dis­ti­sche Epis­tel« mit Frank Weber

Ein Abend mit einer Ein­füh­rung in den Jako­bus­brief, eini­gen Impuls­fra­gen für das Gespräch in der Grup­pe. Der Abend ist für 90 bis max. 120 Minu­ten geplant.

Jako­bus betont, wie Wes­ley, dass Glau­ben und Han­deln zuein­an­der gehö­ren und dass unser Tun ein Aus­druck unse­res Glau­bens ist – ja, sein muss, wenn der Glau­be wirkt. Dies ist kein Gegen­satz zur Beto­nung der Recht­fer­ti­gung aus Glau­ben allein, wie wir das bei Pau­lus fin­den. – Luther emp­fand den Jako­bus­brief als »stro­her­ne Epis­tel«, stell­te ihn das Buch in sei­ner Bibel­aus­ga­be nach hin­ten, kurz vor den Schluss. Jako­bus ist aber alles ande­re als das Letzte.

Ende der Dienst­zu­wei­sung Pas­tor Hans-Her­mann Scholes

Die Dienst­zu­wei­sung unse­res bis­lang Lei­ten­den Pas­tors Hans-Her­mann Scho­le für den Bezirk Han­no­ver wird zum 30.09.2022 enden. In einem Abschieds-Got­tes­dienst am 30.10.2022 wer­den wir ihn dann gebüh­rend ver­ab­schie­den und unse­ren gro­ßen Dank aussprechen.

Bis zum Som­mer 2023 wird der Bezirk Han­no­ver daher wie­der teil­wei­se vakant sein. Bis zu die­sem Zeit­punkt wird die pas­to­ra­le Auf­sicht durch Pas­tor Rein­hard Theysohn ausgeübt.

Wes­ley­Ca­fé Spe­zi­al: Drei Aben­de zu Diet­rich Bon­hoef­fers »Nach­fol­ge« mit Frank Weber

Uner­war­tet hohe Auf­la­gen erziel­te Bon­hoef­fers Büch­lein »Nach­fol­ge«, das 1937/38 erschie­nen ist. Es ist ein rele­van­ter Text für Chris­ten­men­schen damals – aber auch heu­te. Frank Weber lädt uns zu drei Aben­den mit eini­gen Impul­sen und Gespräch zum Text ein. Am meis­ten wer­den die Per­so­nen pro­fi­tie­ren, die die­sen Text zuvor gele­sen haben.

  • Am 26. Okto­ber um 19:00 Uhr wird es gehen um *alles außer der Aus­le­gung der Berg­pre­digt aus dem ers­ten Teil des Buches* (also »Die teu­re Gna­de« bis »Die Nach­fol­ge und der Ein­zel­ne« und »Die Boten« (Bon­hoef­fers Aus­le­gung von Mat­thä­us 10)).
  • Am 09. Novem­ber um 19:00 Uhr wird es gehen um *Bon­hoef­fers Aus­le­gung der Bergpredigt*
  • Am 23. Novem­ber um 19:00 Uhr wird es gehen um *»Die Kir­che Jesu Chris­ti und die Nach­fol­ge«* (also den zwei­ten Teil des Buches).

Die Aben­de sind mit jeweils einer Ein­füh­rung und eini­gen Impul­sen (ca. 45 Minu­ten) und einer Grup­pen­pha­se mit einem Text­aus­schnitt (inklu­si­ve Kurz­be­richt aus den Grup­pen) ca. 45 Minu­ten, auf ca. 90–120 Minu­ten konzipiert.

Der Text ist auf unse­rer Gemein­de­home­page frei zu haben, kann als pdf-Datei von Frank Weber zuge­sandt wer­den und ist auch im Buch­han­del käuf­lich zu erwerben.

Fahr­radral­lye für Jung und Alt am Sams­tag, 08.10.2022, 14:00 Uhr

Ganz herz­lich möch­ten wir Euch zu einer Fahr­radral­lye für Jung und Alt ein­la­den. Die­se fin­det am Sams­tag, 8. Okto­ber, ab 14:00 Uhr, statt. Start und Ziel ist die Johan­nes­kir­che in Hannover.

Es geht nicht um Schnel­lig­keit, son­dern um Punk­te, die man durch das Lösen von Auf­ga­ben bekommt: Geeig­net für älte­re und jün­ge­re Men­schen, auch für Nach­barn, Schul­freun­din­nen usw.

Gefah­ren wird ein Rund­kurs von gut 25 km – alle star­ten in Klein­grup­pen (ger­ne mit min­des­tens einem Kind und einer Seniorin/einem Senior).

Geplant sind drei Sta­tio­nen, an denen dann je die nächs­ten Auf­ga­ben­zet­tel und Stre­cken­in­for­ma­tio­nen aus­ge­ge­ben wer­den. An einer Sta­ti­on sind dann auch Geträn­ke geplant; ansons­ten wer­den Snacks ange­bo­ten. Die Sta­tio­nen mel­den, wenn alle durch sind.

Abschlie­ßend wol­len wir gemein­sam in der Johan­nes­kir­che essen, bei gutem Wet­ter ist ein gemein­sa­mes Gril­len geplant.

Got­tes­dienst »Geleb­ter Glau­be – befrei­tes Den­ken – täti­ge Lie­be« mit Kars­ten Mohr | 11.09.2022

Got­tes­dienst »Geleb­ter Glau­be – befrei­tes Den­ken – täti­ge Lie­be« mit Kars­ten Mohr | 11.09.2022

Der Got­tes­dienst in der Johan­nes­ki­che beginnt um 10 Uhr. Etwas spä­ter, nach eini­gen per­sön­li­chen Infor­ma­tio­nen, beginnt die Über­tra­gung bei Youtube.

The­ma: »Geleb­ter Glau­be – befrei­tes Den­ken – täti­ge Liebe«

Wir freu­en uns, Kars­ten Mohr als Gast­pre­di­ger bei uns begrü­ßen zu dürfen.

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nach­ge­dacht zum Monats­spruch Sep­tem­ber 2022

nach­ge­dacht zum Monats­spruch Sep­tem­ber 2022

»Gott lie­ben, das ist die aller­schöns­te Weis­heit.« (Sirach 1,10)

Die­ser Monats­spruch wur­de dem Buch Sirach aus den soge­nann­ten Apo­kry­phen ent­nom­men. Die­se Apo­kry­phen sind in den Bibel­über­set­zun­gen der evan­ge­li­schen Kir­chen sel­ten, meis­tens aber gar nicht ent­hal­ten. Mar­tin Luther schrieb dazu: »Das sind Bücher, so der hei­li­gen Schrift nicht gleich gehal­ten und doch nütz­lich und gut zu lesen sind.«

Als ers­tes frag­te ich mich nach dem Lesen die­ses Spru­ches: »Kann Weis­heit schön sein?« Nach und nach merk­te ich dann, dass es ver­mut­lich ver­schie­de­ne Arten von Weis­heit gibt. Viel­leicht gibt es eine trau­ri­ge, eine neu­tra­le und eben auch eine schö­ne Weis­heit u.a..

Als mei­ne Frau nach einer schwe­ren Herz­ope­ra­ti­on von den Ärz­ten auf­ge­ge­ben wor­den war, sag­te uns der ver­ant­wort­li­che Arzt: »Ich stel­le jetzt die Gerä­te ab, denn meh­re­re Orga­ne arbei­ten nicht mehr.« Wir konn­ten die­sem Ent­schluss nur des­halb zustim­men, weil wir wuss­ten, dass mei­ne Frau in Got­tes Hän­den gebor­gen ist und dass Gott kei­ne Feh­ler macht. Ich geste­he, dass ich spä­ter immer wie­der ein­mal dach­te, ob es nicht doch »schö­ner« gewe­sen wäre, wenn man ver­sucht hät­te, mei­ne Frau noch ein­mal zu reani­mie­ren, um viel­leicht mehr Zeit zum Abschied von ihr zu haben. Meis­tens kam ich dann aber ziem­lich schnell zu dem Schluss, dass mit einem sol­chen Vor­ge­hen, wenn es über­haupt mög­lich gewe­sen wäre, sehr vie­le Risi­ken ver­bun­den gewe­sen wären und das Ster­ben mei­ner Frau wahr­schein­lich viel schwe­rer gefal­len wäre als so. Der Ent­schluss, die Gerä­te abzu­stel­len, war also ver­mut­lich sehr wei­se, eine trau­ri­ge Weis­heit, eine uns Zurück­ge­blie­be­nen trau­rig stim­men­de Weis­heit, die Got­tes Wil­len entsprach.

Vor Jah­ren sprach ich ein­mal mit einem Unfall­chir­ur­gen über sei­ne Arbeit. Ich sag­te ihm, dass ich es mir als sehr schwer vor­stel­le, wenn er die ver­letz­ten Men­schen nach allen Regeln der medi­zi­ni­schen Kunst wie­der in Ord­nung brin­gen muss und will. Dar­auf ant­wor­te­te er mir, dass das gar nicht so schlimm sei, weil er ja kei­ne Schuld an ihrem bedau­erns­wer­ten Zustand hät­te. Ich fand die­se Grund­hal­tung sehr wei­se und für den Arzt ver­mut­lich auch hilf­reich. Man könn­te sie viel­leicht einer neu­tra­len Weis­heit zuord­nen: Der Arzt tut alles, was mög­lich ist, aber er hat kei­ne Schuldgefühle.

Wie­so kann nun die Lie­be zu Gott als aller­schöns­te Weis­heit ange­se­hen wer­den? Ich glau­be jetzt, dass die Ant­wort gar nicht so schwer ist: Die Lie­be zu Gott betrifft sein bibli­sches Wort, nach dem wir unser Leben aus­rich­ten kön­nen. Die Lie­be zu Gott umfasst die dau­ern­de Mög­lich­keit, mit ihm zu spre­chen und ihm alle unse­re Anlie­gen vor­tra­gen zu kön­nen. Die Lie­be zu Gott gip­felt in dem Glau­ben, dass wir durch Jesus Chris­tus tat­säch­lich Got­tes gerecht gemach­te Kin­der sind. Und die Lie­be zu Gott ent­hält auch den Glau­ben und die Hoff­nung auf eine Zukunft im Him­mel, in der es unüber­treff­lich schön sein wird. Also ist die Lie­be zu Gott die aller­schöns­te Weis­heit, die man sich den­ken und wün­schen kann.

Euer P. M.

Got­tes­dienst »Got­tes Ange­bot an die Men­schen« mit Ben­no Bert­ram | 14.08.2022

Got­tes­dienst »Got­tes Ange­bot an die Men­schen« mit Ben­no Bert­ram | 14.08.2022

Der Got­tes­dienst in der Johan­nes­ki­che beginnt um 10 Uhr. Etwas spä­ter, nach eini­gen per­sön­li­chen Infor­ma­tio­nen, beginnt die Über­tra­gung bei Youtube.

The­ma: »Got­tes Ange­bot an die Menschen«

Pre­digt­text: Hese­kiel 16, 62–63 – Es pre­digt: Ben­no Bertram

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nach­ge­dacht zum Monats­spruch August 2022

»Jubeln sol­len die Bäu­me des Wal­des vor dem Herrn, denn er kommt, um die Erde zu richten.«
1. Chro­nik 16,33

So ein Vers in einer Chro­nik? Liest man den gan­zen Text, sieht man schon am Druck, dies ist ein »Dank­lied Davids«, ver­gleich­bar mit den Psal­men. Und in Psalm 96 fin­den wir genau die­sel­ben Wor­te. Davids Dank bezieht immer wie­der die Natur in die­ses Lob, die­sen Jubel mit ein (wie spä­ter Franz von Assi­si). Und dann der Bruch: Der Herr kommt, die Erde zu richten!

Mit­ten im Lob? Liest man ande­re Psal­men, so gibt es die­se Ver­bin­dung immer wie­der. Psalm 96 trägt dem­zu­fol­ge auch die Über­schrift: »Der Schöp­fer und Rich­ter der Welt«. Wir sehen Gott oft nur als den, der in mei­ne aktu­el­le Situa­ti­on passt: Ent­we­der Vater oder Schöp­fer oder Herr­scher der Welt oder All­wis­sen­der oder oder… Dabei ist Gott doch alles gleich­zei­tig! So ist der Herr, dem sogar die Bäu­me zuju­beln, auch der Herr, dem allein die Macht über die Welt zu rich­ten zusteht. Ein im ers­ten Moment leich­ter, aber sehr inhalts­schwe­rer Vers.

Zwei Mona­te haben wir Zeit, uns mit die­sen bei­den Bibel­stel­len ver­traut zu machen, sie zu durch­den­ken, sie in unse­rem Leben Wirk­lich­keit wer­den zu lassen.

Dazu wün­sche ich allen besinn­li­che und erhol­sa­me Tage.

M. St.

nach­ge­dacht zum Monats­spruch Juli 2022

»Mei­ne See­le dürs­tet nach Gott, nach dem leben­di­gen Gott.«
Psalm 42,3

Wenn ich aus mei­nem Bade­zim­mer kom­me, fällt mein Blick als ers­tes auf mei­nen Kalen­der mit den Monats­sprü­chen. Der Text, ziem­lich klein, ist durch ein gro­ßes Foto interpretiert.

Auf das Bild für Juli freue ich mich sehr. Dort sitzt ein Spatz auf der Spit­ze einer alten, defek­ten Pum­pe, die tropft. Der Spatz beugt sich sehr tief, er steht fast Kopf, um mit sei­nem Schna­bel an das Was­ser zu kom­men. Er tut alles, um sei­nen Durst zu stil­len. Genau­so beschreibt der Psalm­be­ter sei­ne Bezie­hung zu Gott, mit die­sem »Durst«. Geht es uns, geht es mir auch so? Ver­ren­ke ich mich, mache ich alles, wirk­lich alles, um Kon­takt zu Gott zu bekom­men? Der Spatz braucht das Was­ser, um zu über­le­ben. Brau­che ich Gott, um zu über­le­ben? Ver­ges­se ich in all dem Über­fluss, den ich genie­ße, dass mei­ne See­le mehr braucht?

In der Guten Nach­richt Bibel ist der Psalm über­schrie­ben mit »Hoff­nung in größ­ter Not«.

Ver­ges­se ich in allen Man­gel­si­tua­tio­nen über der Not, dem Leid mei­ne Suche nach der »Quel­le des Heils«, dem »Was­ser des Lebens«, den »leben­di­gen Gott«? Was tun Tie­re nicht alles, um an Was­ser zu kom­men? Wie sehr dürs­tet mei­ne See­le nach Gott?

M. St.

Fuß­ball am Mon­tag­abend in der Ricarda-Huch-Schule

Die pan­de­mi­sche Lage hat sich zwi­schen­zeit­lich auch in der Regi­on Han­no­ver deut­lich ent­spannt. Aus die­sem Grund haben wir uns dazu ent­schlos­sen, die­ses Ange­bot, in wel­chem vor allem die Gemein­schaft im Vor­der­grund steht, wie­der in unser Pro­gramm aufzunehmen.

Wir wer­den daher wie­der ab dem 13.06.2022 um 19:15 Uhr mit Fuß­ball in der Ricar­da-Huch-Schu­le starten.

nach­ge­dacht zum Monats­spruch Juni 2022

nach­ge­dacht zum Monats­spruch Juni 2022

»Lege mich wie ein Sie­gel auf dein Herz, wie ein Sie­gel auf dei­nen Arm. Denn Lie­be ist stark wie der Tod.« (Hohes­lied 8,6)

Lie­be und Tod, das ist der Stoff für Roma­ne, Dra­men und gro­ßes Kino. In bei­den Fel­dern geht es um grund­le­gen­de und wich­ti­ge Grö­ßen in unse­rem Leben: Der Tod gefähr­det unser Leben an sich. Bei der Lie­be geht es um Part­ner­schaft, und damit um die Fami­lie, um Nach­kom­men, in der Anti­ke auch um die Alterssicherung.

Neu­lich war ich in einem indi­schen Restau­rant. Das Essen war aus­ge­zeich­net. Etwas befremd­lich wirk­te auf mich der rie­si­ge Moni­tor, auf dem (immer­hin stumm­ge­schal­tet) indi­sche Musik­vi­de­os in Bol­ly­wood-Manier lie­fen. Immer ging es um Lie­be, um Sehn­sucht, um Eifer­sucht. Jun­ge Leu­te zwi­schen 20 und 30 Jah­ren tanz­ten, fuh­ren in schnel­len Autos, bevor­zugt vor das Anwe­sen der Ange­be­te­ten. Einer­seits stör­te mich die Bunt­heit und das Über­trie­be­ne. Ande­rer­seits dach­te ich an den Monats­spruch aus dem Hohen­lied. Die­ses Durch­ein­an­der der Gefüh­le, das war in den indi­schen Musik­vi­de­os mit schnel­len Schnit­ten gut eingefangen.

Trotz aller Ver­klä­rung als Gleich­nis­dich­tung zwi­schen Gott und sei­ner Gemein­de: Das Hohe­lied bleibt Lie­bes­ly­rik, und zwar sehr schö­ne. Nicht umsonst kann Lie­be in Men­schen die bes­ten Sai­ten zum Klin­gen brin­gen, und der Wunsch, dem gelieb­ten Gegen­über zu gefal­len, bewirkt man­che Verhaltensänderungen.

Den Tod hat Chris­tus über­wun­den – das ist Ostern. Wie ist es mit der Lie­be zu Gott und zu den ande­ren: Wer­den wir von ihr erfasst? Wenn wir es zulas­sen, dass die star­ken Emo­tio­nen uns ergrei­fen, dann fürch­ten man­che gleich Schwär­mer­tum, pfingst­le­ri­sche Gesin­nung, kurz: Alles, was den geord­ne­ten Glau­ben in Unord­nung brin­gen kann.

Als jemand, der meist nüch­tern denkt, fin­de ich hier und zu die­sem Text: Wäre es nicht gut, wenn aus dem abge­klär­ten, etwas stei­fen Glau­ben eine neue Lie­be sich ent­wi­ckel­te? Wenn wir uns nach der Nähe zu Gott (zu sei­nem Herz und sei­ner Hand) ver­zehr­ten? – Alles über­trie­ben? – Ent­schei­den Sie selbst…

Frank Weber

70-Jah­re Johan­nes­kir­che – damals…

70-Jah­re Johan­nes­kir­che – damals…

Am 8. Juni 1952 wur­de das jet­zi­ge Got­tes­haus der Evan­ge­lisch Metho­dis­ti­schen Kir­che mit einem Wei­he­got­tes­dienst an die Gemein­de über­ge­ben. Zuvor war – mit viel Eigen­leis­tung – das Trüm­mer­grund­stück an der Stra­ßen­ecke Joseph­str. (heu­te Otto-Brenner-Str.)/Am Tau­ben­fel­de vom Bau­schutt geräumt worden. 

Eigen­leis­tung beim Kirchenbau

Seit ihrer Grün­dung im Jahr 1888 hat die Gemein­de nun ihr ers­tes eige­nes Got­tes­haus und erhält an die­sem Tag auch ihren neu­en Namen »Johan­nes­kir­che«. In den Anfangs­jah­ren fan­den die Got­tes­diens­te an ver­schie­de­nen Stand­or­ten am Engel­bos­te­ler Damm statt. Ab dem Jahr 1919 gelingt es der Gemein­de für die Sonn­tag­vor­mit­ta­ge die Niko­lai­ka­pel­le von der Stadt Han­no­ver zu mie­ten. Bis zu der Zer­stö­rung der Niko­lai­ka­pel­le bei dem Bom­ben­an­griff vom 8./9. Okto­ber 1943 fan­den dort im Som­mer wie im Win­ter die regel­mä­ßi­gen Got­tes­diens­te statt. Danach ging es in klei­ne­ren Räu­men am Engel­bos­te­ler Damm wei­ter, und nach dem Kriegs­en­de stell­te die eng­li­sche Mili­tär­re­gie­rung ihre Gar­ni­sons­kir­che für ver­schie­de­ne Gemein­den die auf dem Georgs­platz errich­te­te Nis­sen­hüt­te zur Verfügung. 

 

Die Johan­nes­kir­che ist vollendet

Nach 70 Jah­ren im eige­nen Haus will die Gemein­de mit einem beson­de­ren Wochen­en­de an das Ereig­nis der Ein­wei­hung erinnern. 

Die Johan­nes­kir­che heu­te (2022)

 

70-jäh­ri­ges Jubi­lä­um der Johan­nes­kir­che in Hannover

70-jäh­ri­ges Jubi­lä­um der Johan­nes­kir­che in Hannover

Am 8. Juni 1952 wur­de unser jet­zi­ges Got­tes­haus mit einem Wei­he­got­tes­dienst an die Gemein­de über­ge­ben. Seit ihrer Grün­dung im Jahr 1888 hat die Gemein­de nun ihr ers­tes eige­nes Got­tes­haus und erhält an die­sem Tag auch ihren neu­en Namen »Johan­nes­kir­che«. Nach 70 Jah­ren wol­len wir mit einem beson­de­ren Wochen­en­de an die­ses Ereig­nis erinnern.

Am Sams­tag, den 11. Juni 2022, gibt es um 19 Uhr ein Kon­zert mit dem David Lüb­ke Trio. David skiz­ziert sei­ne Erleb­nis­se und Begeg­nun­gen in Lied­tex­ten, die auf­tre­ten­den Figu­ren und Orte, die gesun­ge­nen Gefüh­le wer­den hör­bar, spür­bar und kön­nen nach­emp­fun­den wer­den. Teils auto­bio­gra­phisch, teils sei­ner lei­den­schaft­li­chen Fan­ta­sie ent­sprin­gend, erzählt David mit­rei­ßen­de Geschich­ten, ver­wan­delt sie mit poe­ti­scher Kraft in eine Musik, die ans Herz geht.

Mit einem Fest­got­tes­dienst, am Sonn­tag, den 12. Juni 2022 wol­len wir mit unse­rer Super­in­ten­den­tin Ire­ne Kraft und musi­ka­li­schen Dar­bie­tun­gen die­se 70 Jah­re des Bestehens unse­res Kir­chen­ge­bäu­des wür­di­gen. Anschlie­ßend wird es einen klei­nen Imbiss geben. Eini­ge Gemein­de­mit­glie­der, die bei der Ein­wei­hung dabei waren, ste­hen an die­sem Tag auch für Fra­gen zur Verfügung.

Com­mu­ni­ty Church

Kir­che als Ort der Begeg­nung im Alltag!

Es ist in aller­ers­ter Linie ein Ange­bot an die Gesell­schaft, den Stadt­teil und somit sozi­al­dia­ko­nisch ausgerichtet.

Zeit für Dich. Zeit für Begegnung.

Zei­tung lesen, einen Kaf­fee oder Tee genie­ßen und dabei ein paar Kek­se naschen. Völ­lig unge­zwun­gen. Alle Men­schen sind will­kom­men und Du wirst net­te Mitarbeiter/innen tref­fen, die für einen Plausch zu haben sind. Gera­de in Zei­ten mensch­li­cher Distanz und Ein­sam­keit wol­len wir mit unse­rem »Com­mu­ni­ty Church Pro­jekt« eine Mög­lich­keit der Begeg­nung schaffen.

Ab Juni 2022: jeden Mon­tag, Mitt­woch und Frei­tag von 09.00 – 12.00 Uhr im Wes­ley Café.
Johan­nes­kir­che Otto-Brenner-Str.12 30159 Hannover.

Nug­gets

Gemein­sam auf Schatz­su­che – Wir haben im Mai mit zwei Kids das ers­te Nug­gets-Tref­fen gehabt. Es war ein schö­ner Nach­mit­tag, trotz­dem ist natür­lich noch Luft nach oben!

Wir wün­schen uns, dass sowohl Gemein­de­kin­der als auch sol­che aus der Nach­bar­schaft die Johan­nes­kir­che als einen Ort erle­ben, an dem sie will­kom­men sind und wert­ge­schätzt wer­den und an dem sie ande­re Kin­der ken­nen­ler­nen und gemein­sam eine Men­ge Spaß haben können.

Wel­che Kids ab 6 Jah­re haben Lust beim nächs­ten Tref­fen dabei zu sein? Und auch Eltern/Großeltern sind herz­lich ein­ge­la­den, neben­an im Wes­ley­ca­fé einen Kaf­fee und gute Gesprä­che zu genießen.

Ein net­tes und moti­vier­tes Team war­tet auf euch! Nug­gets fin­det immer am ers­ten Mitt­woch im Monat statt. Der nächs­te Ter­min ist am 1. Juni von 16.00 bis 17.30 Uhr.

70-jäh­ri­ges Jubi­lä­um der Johan­nes­kir­che in Hannover

70-jäh­ri­ges Jubi­lä­um der Johan­nes­kir­che in Hannover

Am 8. Juni 1952 wur­de unser jet­zi­ges Got­tes­haus mit einem Wei­he­got­tes­dienst an die Gemein­de über­ge­ben. Seit ihrer Grün­dung im Jahr 1888 hat die Gemein­de nun ihr ers­tes eige­nes Got­tes­haus und erhält an die­sem Tag auch ihren neu­en Namen »Johan­nes­kir­che«. Nach 70 Jah­ren wol­len wir mit einem beson­de­ren Wochen­en­de an die­ses Ereig­nis erinnern.

Am Sams­tag, den 11. Juni 2022 gibt es um 19 Uhr ein Kon­zert mit dem David Lüb­ke Trio. David skiz­ziert sei­ne Erleb­nis­se und Begeg­nun­gen in Lied­tex­ten, die auf­tre­ten­den Figu­ren und Orte, die gesun­ge­nen Gefüh­le wer­den hör­bar, spür­bar und kön­nen nach­emp­fun­den wer­den. Teils auto­bio­gra­phisch, teils sei­ner lei­den­schaft­li­chen Fan­ta­sie ent­sprin­gend, erzählt David mit­rei­ßen­de Geschich­ten, ver­wan­delt sie mit poe­ti­scher Kraft in eine Musik, die ans Herz geht.

Mit einem Fest­got­tes­dienst, am Sonn­tag, den 12. Juni 2022 wol­len wir mit unse­rer Super­in­ten­den­tin Ire­ne Kraft und musi­ka­li­schen Dar­bie­tun­gen die­se 70 Jah­re des Bestehens unse­res Kir­chen­ge­bäu­des wür­di­gen. Anschlie­ßend wird es einen klei­nen Imbiss geben. Eini­ge Gemein­de­mit­glie­der, die bei der Ein­wei­hung dabei waren, ste­hen an die­sem Tag auch für Fra­gen zur Verfügung.