JoG026 Das Kästchen

Die Aus­sa­ge des Lehrers…


Der Leh­rer hat beschlos­sen, die Wahr­heit zu sagen. Eva wird in den Gerichts­saal gebracht, sie hört von der Zeu­gen­bank aus der Aus­sa­ge des Leh­rers zu, die der Staats­an­walt »auf­schluss­reich« nennt.

JoG025 Der Kompass

Der gestän­di­ge Schü­ler Z und sei­ne Mut­ter wer­den im Gerichts­saal gehört.


Die Mut­ter des Ange­klag­ten Schü­lers Z stellt fest, dass der Kom­pass nicht ihrem Sohn gehö­ren kann, der Täter sei der, dem die­ser Kom­pass gehö­re. Ihr Sohn wirft ihr vor zu lügen, stets gegen die Haus­mäd­chen gewe­sen zu sein, die­se schi­ka­niert zu haben. Ein Mäd­chen sei weg­ge­lau­fen, dazu habe es gestoh­len. Als es dann ergrif­fen und in eine Bes­se­rungs­an­stalt gekom­men sei, da habe es einen Streit zwi­schen den Eltern gege­ben. – Und die Eva sei eben so ein Mädchen.

JoG024 In der Wohnung

Ver­hand­lungs­pau­se – der Leh­rer geht in einen Ziga­ret­ten­la­den und hört Got­tes Stimme.


Vor der Ver­neh­mung der Zeu­gen wird der Pro­zess zur Mit­tags­pau­se unter­bro­chen. Der Leh­rer geht in den Anla­gen spa­zie­ren, möch­te rau­chen, merkt, dass er die Ziga­ret­ten zu Hau­se gelas­sen hat. Er geht in ein klei­nes Geschäft, das ein uraltes Ehe­paar führt. Mit dem Mann redet der Leh­rer über den Pro­zess und über Gott. Die Frau geht Geld wech­seln. Der Leh­rer hört Got­tes Stim­me. Befremd­lich für einen, der eigent­lich nicht an Gott glaubt.

JoG023 Schlei­er

Der Pro­zess beginnt, der Ange­klag­te wird gehört. Staats­an­walt, Rich­ter und Ver­tei­di­ger rin­gen um den Sachverhalt.


Der Leh­rer sieht sich als schul­dig am Tod sei­nes Schülers.Er beob­ach­tet den Pro­zess, steht qua­si neben sich und rech­net damit, dass Gott die Wahr­heit ans Licht brin­gen wird. Der ange­klag­te Schü­ler Z, der das Ver­bre­chen gesteht, kann sich an die Details der Tat selbst nicht erin­nern. Wem aber gehört der Kom­pass, der am Ort des Ver­bre­chens gefun­den wurde?

JoG022 Mord­pro­zess Z oder N

Der Leh­rer sin­niert im Gerichts­saal vor Prozessbeginn…


Die Men­schen ver­fol­gen den Pro­zess, alle wol­len der Ver­hand­lung bei­woh­nen, aber nur weni­ge dür­fen hin­ein. Die Gedan­ken des Leh­rers wan­dern in die­ser auch für ihn auf­re­gen­den Situation.

nach­ge­dacht zum Monats­spruch Mai 2021

nach­ge­dacht zum Monats­spruch Mai 2021

»Öffne dei­nen Mund für den Stum­men, für den Rechts­an­spruch aller Schwa­chen!« (Sprüche 31,8)

Spra­che ist die ver­ba­le Kom­mu­ni­ka­ti­on von fort­ge­schrit­te­nen Spe­zi­es. Sie ist der Grund und der Kata­ly­sa­tor für Fort­schritt und die Grund­la­ge für Zivi­li­sa­ti­on. Ohne sie könnten weder Wis­sen noch Reli­gi­on wei­ter­ge­ge­ben wer­den. Sie ist Träger von Emo­tio­nen und Gefühlen. In Kom­bi­na­ti­on mit der Schrift ent­fes­sel­te sie die Poesie.

Aber Spra­che hat lei­der – oder auch glücklicherweise – mehr als eine Sei­te. Einer­seits kann sie glücklich machen, Hoff­nung schen­ken und Lie­be brin­gen oder sie moti­viert, ist kon­struk­tiv und lehrt dich. Ande­rer­seits ist da noch die­se dunk­le, ver­let­zen­de Sei­te. Die Sei­te, die stärker ver­letzt als Waf­fen, kränker macht als Viren und Bak­te­ri­en oder schränkt Men­schen weit­aus mehr ein als jedes Gesetz.

Mob­bing sowie sozia­le und Geschlech­te­run­ge­rech­tig­keit sind heut­zu­ta­ge mehr The­ma denn je, obwohl Arbeit­ge­ber immer mehr Wert auf soge­nann­te »Soft Skills« – persönliche, sozia­le und metho­di­sche Kom­pe­ten­zen wie Team- oder Kommunikationsfähigkeit – legen und mit Eman­zi­pa­ti­on und Team­buil­ding im Unter­neh­men werben.

Es ist also nach über 2 000 Jah­ren immer noch nötig, zwi­schen Fort­schritt, Wis­sen­schaft und Wohl­stand dar­auf zu ach­ten, dass nie­mand zu kurz kommt? Vie­le fra­gen sich, war­um mei­ne Genera­ti­on mit dem Gen­dern begon­nen hat. Ist die­se Bibel­stel­le die Ant­wort? Für den Rechtsanspruch?

Mei­ne Ant­wort: Wir – Genera­ti­on Z (ca. 1990 bis 2012 gebo­ren) – müssen von Anfang an im All­tag ohne­hin sehr dar­auf ach­ten, was gesagt geschrie­ben oder gepos­tet wird, um nicht auf Fake News oder Ver­kaufs­stra­te­gie rein­zu­fal­len, dass wir ins­ge­samt mehr dar­auf ach­ten, wie und was gesagt wird.

Neben Fake News sind wir (im Inter­net) so viel Hass und Mob­bing aus­ge­setzt wie noch nie in der Geschich­te der Mensch­heit. Die dau­er­haf­te Erreich­bar­keit hat auch ihre Nachteile.

Ich muss zuge­ben, ich lästere ganz ger­ne mal über Ande­re. Aber ist das der christ­li­che Weg? Gibt es da eine Gren­ze, nach der Lästern nicht mehr in Ord­nung ist? Zählt das »sich über jeman­den Beschwe­ren« oder das »sich über jemand Beschwe­ren« schon zum Lästern, auch wenn es mir danach bes­ser geht?

Der Spruch for­dert dazu auf, recht (richtig/gut) über, mit, für zu spre­chen. Damit sind wir als Chris­ten in der Ver­ant­wor­tung uns zumin­dest etwas gewählter auszudrücken und ande­re dar­auf hin­zu­wei­sen, wenn sie Gren­zen überschreiten.

S.B.

JoG021 Die Mitarbeiter

Am Vor­tag des Pro­zes­ses um den erschla­ge­nen Schü­ler sind die Zei­tun­gen voll von Berich­ten, Ein­schät­zun­gen und Inter­views. Der Leh­rer liest die Zeitung.


Der Leh­rer blät­tert in den Zei­tun­gen und fin­det dort Inter­views mit ihm selbst, mit dem Feld­we­bel, mit den Eltern des erschla­ge­nen Schü­lers, aber auch mit dem Anwalt und der Mut­ter des Ange­klag­ten. Der Anwalt rech­net mit zwei bis drei Verhandlungstagen.

JoG020 Der letz­te Tag

Der erschla­ge­ne Schü­ler N. wird gefun­den. Die Poli­zei kommt. Der Leh­rer hält sich für Mit­schuld. Denn Tage­buch­schrei­ber Z nahm an, dass N. sein Tage­buch gele­sen habe. (mehr …)

JoG019 Der vor­letz­te Tag

Der Leh­rer ist so müde, dass er am Mor­gen ver­schläft und als die Schü­ler zurück­kom­men, fehlt N. Schü­ler Z schreibt in sein Tage­buch, sei­ne Klei­dung ist zer­ris­sen, die Hän­de zer­kratzt. Der Leh­rer macht sich Sor­gen. Man bricht auf, den Feh­len­den zu suchen. Nichts, er bleibt ver­schwun­den. Schließ­lich beschlie­ßen Feld­we­bel und Leh­rer, den feh­len­den Schü­ler bei der Gen­dar­me­rie zu mel­den. Es reg­net wie bei der Sint­flut und der Leh­rer denkt über sei­ne Schuld nach. Weil er nicht zuge­ge­ben hat, dass er das Tage­buch gele­sen hat, fürch­tet er, dass der Z den N umge­bracht hat, denn Z hat­te ange­kün­digt: Wer sein Tage­buch liest, der stirbt.

JoG018 Der Mann im Mond

Im acht­zehn­ten Kapi­tel möch­te der Leh­rer ein Gespräch mit sei­nem Schü­ler füh­ren, des­sen Tage­buch er gele­sen hat. Es ist ihm pein­lich. Nachts ist der Schü­ler Wacht­pos­ten, der Leh­rer schleicht sich fort, um mit dem Schü­ler zu reden. Da aber die Freun­din des Schü­lers, Che­fin einer Räu­ber­ban­de, den Wach­pos­ten besucht, hält sich der Leh­rer zurück und ver­tagt das Gespräch auf den nächs­ten Morgen.

»Vom Prin­zen zum König« – 9: Lus­ti­ge Gaukler

»Vom Prin­zen zum König« – 9: Lus­ti­ge Gaukler

Eure Krö­nung steht bevor, bis zur Fei­er­lich­keit ist noch wenig Zeit…Wer wohl König oder Köni­gin wird?

Hier kom­men die Prü­fun­gen für Euch. – Wir stel­len Euch jede Woche eine Auf­ga­be (per Video E‑Mail / Signal) online.
Wenn Ihr mit Euren Die­nern (Mama, Papa) ein Foto schickt mit der erle­dig­ten Auf­ga­be, bekommt Ihr einen Königs­punkt. Der Prinz oder die Prin­zes­sin mit den meis­ten Punk­ten wird am Ende der Coro­­na-Zeit in einem Got­tes­dienst gekrönt.

Wer Lust hat, mel­det sich bit­te bei mir an. Es muss nicht jede Auf­ga­be mit­ge­macht werden.

Schickt ein­fach ein Foto Eurer Ergeb­nis­se an
kin­der­kir­che-han­no­ver ät free​n​et​.de

Got­tes Segen bei den Auf­ga­ben und viel Freu­de wün­schen wir Euch!

»Neue Begeg­nung mit dem leben­di­gen Jesus«, Kin­der­kir­che zum 18.04.2021

»Neue Begeg­nung mit dem leben­di­gen Jesus«, Kin­der­kir­che zum 18.04.2021

Eini­ge Jün­ger gehen nach Emma­us, 12 oder 15 km Weg; eini­ge Stun­den lang wer­den sie aber unter­wegs gewe­sen sein. Unter­wegs tref­fen sie einen, der den glei­chen Weg hat. – Der hat eini­ge Ant­wor­ten zu man­chen der Fra­gen, die die Jün­ger haben, seit Jesus hin­ge­rich­tet wur­de und die Frau­en vom lee­ren Grab erzählt haben.