Gemein­de­früh­stück ver­scho­ben wegen stei­gen­der Inzidenzen

Lie­be Gemeinde,

der­zeit stei­gen die Infek­ti­ons­zah­len wie­der dras­tisch. Daher wur­de schwe­ren Her­zens ent­schie­den, das geplan­te Gemein­de­früh­stück jetzt nicht durch­zu­füh­ren, son­dern auf das kom­men­de Jahr zu ver­schie­ben. Scha­de, aber so hof­fen wir, dass mehr Men­schen unbe­sorgt wer­den teil­neh­men können.

 

7. Nov. 2021: Got­tes­dienst: Das Geschenk der Frei­heit mit Hans-Her­mann Schole

7. Nov. 2021: Got­tes­dienst: Das Geschenk der Frei­heit mit Hans-Her­mann Schole

Herz­li­che Ein­la­dung in unse­ren Got­tes­dienst am7. Novem­ber um 10 Uhr live in der Johan­nes­kir­che. – Am ver­gan­ge­nen Sonn­tag war Hans-Her­mann Scho­le krank, Dirk Lie­bern ist ein­ge­sprun­gen. Die geplan­te Pre­digt für den letz­ten Sonn­tag wird also jetzt, am 7. Novem­ber, gehal­ten von Hans-Her­mann Scho­le: »Das Geschenk der Frei­heit«. Die Grund­la­ge die­ser Pre­digt bil­det Gala­ter 5,1–6.

Der Live­stream (wir haben ein Tech­nik-Team zusam­men­be­kom­men, so dass der Got­tes­dienst bei You­tube über­tra­gen wer­den kann) beginnt nach dem Abkün­di­gun­gen und dem Kin­der­lied ca. 10:15 Uhr. Herz­li­che Ein­la­dung also auch zum Youtube-Stream.

https://​you​tu​.be/​_​i​S​3​i​c​V​K​EYA

nach­ge­dacht zum Monats­spruch Novem­ber 2021…

»Der Herr rich­te eure Her­zen aus auf die Lie­be Got­tes und auf das War­ten auf Chris­tus.« (2. Thes­sa­lo­ni­cher 3,5)

In sei­nen Lebens­er­in­ne­run­gen berich­tet Hein­rich Kem­ner, der Gründer des Geist­li­chen Rüstzentrums in Kre­lin­gen davon, dass sein Vater ihm das Pflügen bei­gebracht hat. Dabei gab er ihm den Rat, nicht auf das Feld vor ihm, son­dern auf einen weit ent­fern­ten mar­kan­ten Punkt zu schau­en, um gera­de Fur­chen zu zie­hen. Das konn­te ein Kirch­turm, ein ein­zel­ner Baum oder auch eine Berg­spit­ze sein. Im dau­ern­den Blick­kon­takt mit die­sem Punkt würden krum­me und schräge Fur­chen ver­mie­den. Im Monats­spruch aus dem Brief an die Thes­sa­lo­ni­cher scheint Pau­lus ähnliche Erfah­run­gen zu ken­nen, wenn er der dor­ti­gen Gemein­de rät, die »Her­zen auf die Lie­be Got­tes und auf das War­ten auf Chris­tus aus­zu­rich­ten.« Dabei erge­ben sich nach mei­nem Ein­druck nicht zwei getrennt von­ein­an­der ste­hen­de »Fest­punk­te«. Ich würde es eher so inter­pre­tie­ren, dass bei­de Merk­ma­le in der­sel­ben gera­den Linie hin­ter­ein­an­der zu sehen sind: Jeden Tag sol­len wir unser Leben an der Lie­be Got­tes aus­rich­ten und gleich­zei­tig immer auch – dahin­ter – auf Jesus Chris­tus warten.

Wie kann sich ein Mensch, wie kann ich mich nun auf die­se Lie­be Got­tes aus­rich­ten? In 1. Joh. 5,3 lesen wir dazu: »Denn das ist die Lie­be zu Gott, dass wir sei­ne Gebo­te hal­ten; und sei­ne Gebo­te sind nicht schwer.«

An einem Diens­tag (05.10.21) haben Johann S., Lothar Z. und ich in der Fußgängerzone in Wunstorf ver­sucht, das umzu­set­zen. Wir sind dabei von dem Mis­si­ons­be­fehl Jesu aus­ge­gan­gen. Unser Ein­stieg bei den Begeg­nun­gen war eine Umfra­ge zur Vor­be­rei­tung einer Pre­digt. Dabei soll­ten die Befrag­ten sagen, ob sie Angst vor dem Ster­ben haben und was nach ihrer Mei­nung nach dem Tod sein wird. – In mei­nen Gesprächen konn­te ich zwei­mal dar­auf hin­wei­sen, dass Jesus ver­spro­chen hat, im Him­mel Woh­nun­gen für sei­ne Nach­fol­ge­rin­nen und Nach­fol­ger vor­zu­be­rei­ten. Und dass das sicher mehr ist, als wenn man denkt, dass nach dem Ster­ben nichts mehr kommt. – Ein­mal konn­te ich einem jun­gen Mann raten, nicht zu lan­ge damit zu war­ten, sein Verhältnis zu Gott in Ord­nung zu brin­gen. – Und ein­mal wird es viel­leicht einer Frau, deren Mann vor einem Jahr ganz plötzlich gestor­ben ist, eine Hil­fe sein, dass ich ihr emp­foh­len habe, viel in der Bibel zu lesen. Aus eige­ner Erfah­rung weiß ich, dass das Halt und Trost gibt. – So und in ande­ren Gesprächen war es möglich mit ein­fa­chen Wor­ten auf die Lie­be Got­tes hin­zu­wei­sen und sel­ber die Lie­be Got­tes zu erleben.

Pau­lus erin­nert uns in dem Monats­spruch außer­dem dar­an, dass wir auch immer auf das Kom­men Jesu war­ten sol­len. Jesus kann uns bei unse­rem eige­nen Tod begeg­nen oder wir können sein Wie­der­kom­men als König und Herr in die­ser Welt erle­ben. In bei­den Fällen wären wir bei Jesus, in sei­nem Reich, in sei­ner Herr­lich­keit und dann auch bei Gott, den wir durch Jesus unse­ren Vater nen­nen dürfen. Das War­ten auf Jesus erin­nert uns dann also auch immer dar­an, dass wir auf die­ser Erde »kei­ne blei­ben­de Statt haben« und dass es dar­auf ankommt, in Jesu Spur zu gehen, sei­nen Wil­len zu erfra­gen und zu tun und damit dem Wil­len Got­tes Raum in unse­rem Den­ken und Leben zu geben.

Mit bei­den »Fest­punk­ten«, dem Stre­ben nach der Lie­be Got­tes und dem War­ten auf Jesu Kom­men wer­den also unser Glau­be und unse­re Hoff­nung und unse­re Lie­be wach gehal­ten und somit unse­re Bezie­hung zu Jesus und zu Gott, dem Vater leben­dig und »gepflegt«.

P. M.

Fra­ge 7: »Willst du dich mit uns im Bekennt­nis des Glau­bens verbinden…«

Fra­ge 7 zur Tau­fe und Auf­nah­me in die Evan­ge­lisch-metho­dis­ti­sche Kirche:

Willst du dich mit uns im Bekennt­nis des Glau­bens ver­bin­den, wie er uns in den Schrif­ten des Alten und Neu­en Tes­ta­ments bezeugt ist?

Grund­la­ge unse­res gemein­sa­men Glau­bens an Jesus Chris­tus ist und bleibt die Bibel. Das Alte und das Neue Tes­ta­ment bezeu­gen den drei­ei­n­i­gen Gott, sein Wesen und sein Wirken.

Die Bibel ist einzigartig

Als Best­sel­ler, Long­sel­ler und Steadysel­ler der Welt­ge­schich­te ist sie konkurrenzlos.

Die Bibel ist äußerst kraft­voll und her­aus­for­dernd. Ihre Wor­te erzäh­len nicht ein­fach Geschich­te, son­dern brin­gen uns in Ver­bin­dung mit dem leben­di­gen Gott, mit sei­nem Wil­len und mit sei­ner Kraft. Dar­in liegt der Grund, war­um die Bibel gera­de von tota­li­tä­ren Regimes gefürch­tet ist und unter­drückt wird. Die Wor­te der Bibel spre­chen von der Herr­lich­keit und Macht Got­tes. Damit stel­len sie alle mensch­li­chen Abso­lut­heits­an­sprü­che in Frage.

Dar­um ist die Bibel auch über­aus kost­bar. Wir kön­nen heu­te sehr dank­bar dafür sein, dass wir ihre Wor­te in Deutsch und vie­len ande­ren Spra­chen der Erde zur Ver­fü­gung haben. Das bie­tet uns die Mög­lich­keit, sie selbst zu lesen, dar­über nach­zu­den­ken und her­aus­zu­fin­den, wie Gott durch die­se Wor­te zu uns Men­schen spricht.

Die Bibel als Wort Gottes

Wir kön­nen nichts von Gott wis­sen oder über ihn in Erfah­rung brin­gen, wenn er es uns nicht zeigt. Gott offen­bart sich uns, lässt uns etwas von sei­nem Wesen und Wir­ken, von sei­ner Lie­be und sei­ner Grö­ße spü­ren, indem er mit uns spricht.

Gott hat dazu Men­schen gebraucht. Man erkennt in den bibli­schen Büchern ihre »Hand­schrif­ten« und erfährt etwas von den kon­kre­ten Her­aus­for­de­run­gen ihrer Zeit. Man­che Aus­sa­gen wir­ken auf Men­schen unse­rer Zeit unver­ständ­lich oder wider­sprüch­lich. Wir wer­den dies nicht ein­fach auf­lö­sen kön­nen, weder mit Ver­stand noch mit grö­ße­rem Geschichts­wis­sen. Aber wir kön­nen die Bibel betend lesen und Gott bit­ten, dass er uns hilft, das zu erken­nen, was für unser Leben und unse­re Welt heu­te wich­tig ist.

Got­tes Lie­bes­brief an die Menschen

Die Bibel ist mehr als ein guter Rat­ge­ber für das per­sön­li­che und gemein­schaft­li­che Leben. Schon in den 10 Gebo­ten (2. Mose 20) erklärt Gott zuerst, dass er uns Men­schen in die Frei­heit führt. Gott will für uns nichts ande­res, als dass wir die­se geschenk­te Frei­heit im Ver­trau­en auf ihn und zum Wohl unse­rer Mit­men­schen gestalten.

Durch Jesus Chris­tus zeigt Gott sei­ne gan­ze Lie­be und Barm­her­zig­keit mit uns Men­schen. Die Evan­ge­li­en des Neu­en Tes­ta­ments geben uns die Wor­te und Taten Jesu wei­ter, sein Lei­den an uns, sein Ster­ben für uns – und sei­ne Auf­er­ste­hung: Nicht der Tod mit sei­nen vie­len Gesich­tern hat mehr das letz­te Wort, son­dern die Lie­be Gottes.

Bibel ent­de­cken

Die Bibel ist kein »Buch mit sie­ben Sie­geln«, son­dern steht jedem Men­schen in unter­schied­li­chen Über­set­zun­gen zur Ver­fü­gung, u.a. auch im Inter­net z.B. über die Web­site https://​www​.bib​le​ser​ver​.com. Die ver­schie­de­nen Schrif­ten der Bibel war­ten dar­auf, ent­deckt zu wer­den, indem wir sie lesen.

Wir emp­feh­len zum einen, mit den Tex­ten des Neu­en Tes­ta­ments anzu­fan­gen, gera­de mit den Evan­ge­li­en. Hier fin­den wir mit Jesus Chris­tus den Mit­tel­punkt des­sen, wie Gott sich uns Men­schen in sei­ner Lie­be zeigt.

Zum ande­ren emp­feh­len wir, in einer gewis­sen Regel­mä­ßig­keit in der Bibel zu lesen. Man­ches hängt von der per­sön­li­chen oder beruf­li­chen Situa­ti­on ab. Aber was für sport­li­che Dis­zi­pli­nen oder das Erler­nen eines Musik­in­stru­ments wich­tig ist, gilt auch für das Lesen der Bibel: In der regel­mä­ßi­gen Anwen­dung wer­de ich am bes­ten mit den Wor­ten Got­tes vertraut.

Schließ­lich emp­feh­len wir, die Bibel nicht nur per­sön­lich, son­dern auch mit ande­ren gemein­sam zu lesen. In unse­ren Gemein­den prak­ti­zie­ren wir das z.B. in Haus­krei­sen und ande­ren Klein­grup­pen oder im Bibel­ge­spräch. Manch­mal ver­ab­re­den sich auch ein­fach zwei Per­so­nen, um mit­ein­an­der einen Bibel­text zu lesen und dar­über zu sprechen.

Um die Bibel zu lesen, braucht man kein Theo­lo­gie­stu­di­um oder aus­ge­bil­de­te Fach­leu­te. Wir sind davon über­zeugt, dass die Bibel für sich selbst spricht und dass Gott uns durch sei­nen Hei­li­gen Geist dar­in lei­tet, sein Wort zu ver­ste­hen. Wenn es dar­über hin­aus Fra­gen gibt (und die gibt es sicher), dann sind in der Gemein­de erfah­re­ne­re Bibel­le­ser oder Pas­to­ren da, die ger­ne weiterhelfen.

Fra­gen zum per­sön­li­chen Nach- und Weiterdenken

  • Wel­che Bibel(n) habe ich bereits? Wann habe ich sie bekom­men? Wel­che per­sön­li­che Geschich­te ver­bin­de ich viel­leicht mit ihr?
  • Wie viel Zeit neh­me ich mir, um Abschnitt für Abschnitt in der Bibel zu lesen? Habe ich dafür bereits einen fes­ten, viel­leicht täg­li­chen Rhyth­mus? Oder möch­te ich es zukünf­tig einüben?
  • Mit wem lese ich gemein­sam Tex­te der Bibel? Oder suche ich noch nach jeman­dem, um gemein­sam die Bibel zu entdecken?
Netz­werk-Tech­nik, damit Über­tra­gung läuft…

Netz­werk-Tech­nik, damit Über­tra­gung läuft…

Die Ansprü­che an unse­re Netz­werk­tech­nik sind gewach­sen. Das Wes­ley­ca­fé ist inzwi­schen als Sit­zungs­raum auch für Video­kon­fe­ren­zen im Ein­satz, was viel Band­brei­te braucht. Wir strea­men unse­re Got­tes­diens­te in hoher Qua­li­tät, was unse­re bis­he­ri­ge Netz­werk­tech­nik völ­lig ausreizt.

Die Bedürf­nis­se, Wün­sche und Ansprü­che sind gewach­sen. Der Daten-Durch­satz­be­darf von Video ist unver­gleich­lich höher als für ein paar E‑Mails an den Pas­tor. Jeden­falls sind ein paar ers­te Schrit­te ein­ge­lei­tet: Wir haben unse­ren Tele­kom­ver­trag auf­ge­rüs­tet, damit wir nicht immer hof­fen müs­sen, ob es mit dem Daten­durch­satz gera­de mal reicht oder eben nicht. Auch haben wir die gesam­te Ver­tei­lung der Daten in unse­rem LAN deut­lich schnel­ler gemacht durch eine wesent­lich schnel­le­re Fritz­Box als es die Vor­gän­ge­rin war.

Wir haben es nun zwei oder drei­mal erle­ben müs­sen, dass unser Stream nicht flüs­sig lief. Das frus­triert alle, beson­ders die Tech­nik-Crew, die kei­ne Chan­ce hat, kurz vor dem Sen­de­be­trieb noch etwas zu ret­ten. Es läuft dann, oder eben nicht. – Und damit es zukünf­tig läuft und nicht hakt, haben wir eini­ge Schrit­te jetzt zurückgelegt.

Wei­te­re klei­ne­re Moder­ni­sie­run­gen, etwa bei den Zugangs­punk­ten in Büro und Kir­che, wer­den fol­gen. – Das Ziel ist, dass wir unse­re eigent­li­che Auf­ga­be mög­lichst gut errei­chen: Das Evan­ge­li­um an die Men­schen zu brin­gen. Dafür sind heut­zu­ta­ge manch­mal auch tech­ni­sche Lösun­gen erforderlich.

F.W.