Unser Gemein­de­vor­stand hat vie­le Auf­ga­ben, muss lei­ten und ent­schei­den, muss mit den Pas­to­ren die Gemein­de geist­lich auf Kurs hal­ten. Manch­mal erscheint es, als müss­te oder soll­te der Vor­stand die Arbeit nicht nur orga­ni­sie­ren und ver­ant­wor­ten, son­dern auch kon­zi­pie­ren und am bes­ten auch gleich die Arbeit machen.

Das geht nicht, beim bes­ten Wil­len. Es wäre eine Über­for­de­rung. Vor allem: Es han­delt sich um ver­schie­de­ne Gaben und Talen­te. Wer gründ­lich und sorg­fäl­tig arbei­tet, kann in der Schrift­füh­rung gute Arbeit leis­ten. Oder im Finanz­aus­schuss. Das sind aber nicht unbe­dingt die krea­ti­ven Köp­fe. Es sind auch nicht unbe­dingt die, die ande­re mitreißen.

In unse­rer Gemein­de wer­den aber alle gebraucht, mit ihren jewei­li­gen Gaben. – Und damit es viel­fäl­tig wird und krea­tiv, braucht es Men­schen, die Pro­jek­te anzu­schie­ben Lust haben. Joa­chim West­phal und Frank Weber sind da ansprech­bar. Wir möch­ten Pro­jek­te mit Euch aus­he­cken und dann dem Vor­stand vor­le­gen. Man­ches passt viel­leicht jetzt nicht, aber in einem vier­tel Jahr. Man­ches kann zusam­men­ge­baut wer­den zu einem grö­ße­ren Projekt.

Der Vor­stand soll dabei alle Ideen hören und hat zuge­sagt, wohl­wol­lend zu prü­fen. Eine Kul­tur des Ermög­li­chens wol­len wir leben. Aber: Wir sind und blei­ben Gemein­de und wer­den kein Kul­tur­ver­ein oder eine Volks­hoch­schu­le wer­den. Zu unse­ren Grup­pen und Krei­sen gehört Gemein­schaft dazu, glei­cher­ma­ßen in der Kin­der­grup­pe wie beim Kreis 60+. Über­all aber gehört auch dazu, dass wir uns als Chris­ten­men­schen ver­bun­den wis­sen. Gebet und Andacht blei­ben uns wichtig.

Wer jetzt sagt: Ich will nicht in noch einen Aus­schuss oder ein Gre­mi­um: Dafür haben wir vol­les Ver­ständ­nis. Man­che Ideen las­sen sich am bes­ten bei einem Tee und zwei Stun­den Zeit aus­he­cken. Ger­ne brin­gen wir die Ideen dann in den Vor­stand ein. Pro­jek­te haben einen Anfangs- und End­punkt, wer sie anschiebt, soll­te Lust haben, ger­ne mit­ma­chen wol­len. Es geht aber nicht dar­um, dass man in zehn Jah­ren immer noch die Tor­te im Gesicht hat, bloß weil man mal eine (gute) Idee hatte.

F.W.