Heu­te ist Tri­ni­ta­tis, der 7. Juni 2020, und es ist erst­mal der letz­te Video-Got­tes­dienst, den ich hier online stel­le. Das liegt an ande­ren Pro­jek­ten und Her­aus­for­de­run­gen, die Zeit bean­spru­chen, die damit nicht für die Erstel­lung, Bear­bei­tung und den Upload der Got­tes­diens­te (durch mich) zur Ver­fü­gung steht.

Zur Illus­tra­ti­on: In der Zeit ohne Live-Got­tes­diens­te waren jeweils drei Kame­ras im Ein­satz und vier bis acht Ton­spu­ren. Das ergab meist knapp 200 GB Daten je Wochen­en­de, die durch­ge­hört wer­den muss­ten, die Musik war zu mischen (wie eine klei­ne CD-Pro­duk­ti­on an jedem Wochen­en­de) und dann kam der Video-Schnitt. Die Musik war mir wich­tig, auch der Klang der Sprech-Stimme(n). Aus­ge­such­te Mikro­pho­ne waren im Ein­satz und acht bis zehn Stun­den unterm Kopf­hö­rer waren die Regel, oft auch mal mehr. – Die Vide­os von drei Kame­ras muss man auch erst ein­mal sich­ten, die Schnit­te defi­nie­ren und den Mix der Musik anpas­sen, so dass die links ste­hen­de Sän­ge­rin, wenn sie in Groß­auf­nah­me kommt, auch etwas lau­ter wird. 15–30 Stun­den für die vor­pro­du­zier­ten Got­tes­diens­te fra­ßen viel Frei­zeit.

Um die Got­tes­diens­te etwas eher zu bewäl­ti­gen, haben wir dann eini­ge Lie­der mit Gesang und Flü­gel an einem Sams­tag auf­ge­nom­men, die für drei Got­tes­diens­te reich­ten. Dann muss­ten nur noch die Tex­te dazu, Gebet, Lesung, Pre­digt und Segen, Begrü­ßung und Anmo­de­ra­ti­on der Zeit der Besin­nung.

Die Live-Got­tes­diens­te sind mit nur einer Kame­ra auf­ge­nom­men, heu­te aber wur­den 64 GB an Video­da­ten deut­lich über­schrit­ten. Ab acht habe ich Ton­tech­nik ein­ge­la­den, war um 9:40 Uhr in der Gemein­de in Lan­gen­ha­gen, nun ist es kurz vor 19 Uhr, und ich habe einen Apfel geges­sen und etwas Kaf­fee getrun­ken, ansons­ten saß ich vor dem Rech­ner und wäh­rend ich die­sen Arti­kel schrei­be, lädt in einem ande­ren Brow­ser­fens­ter der Video hoch.  Ins­ge­samt rund 85 Minu­ten mit sehr schnel­lem Inter­net – wozu ich in die Fir­ma gefah­ren bin. You­tube ist um die­se Zeit ein­fach völ­lig ver­stopft. Da hel­fen 40 Mbit/s‑Upload auch nicht wirk­lich, weil jetzt alle hoch­la­den. Also dau­ert es.

Das ist alles gut und für die, die die Vide­os anse­hen, hilf­reich, aber das Ver­hält­nis von Auf­wand zu Nut­zen ist für mich nicht trag­bar, zumal nach zehn Wochen – seit sie­ben Wochen gibt es auch noch die Kin­der­kir­chen-Vide­os, die zu mon­tie­ren, ren­dern und hoch­zu­la­den sind.

F.W.