Die­ses Hör­spiel ist ein Gemein­de­pro­jekt mit über sech­zig Mit­wir­ken­den vom Grund­schü­ler zum über acht­zig­jäh­ri­gen. Das Buch stammt von Ödön von Hor­váth, der es als sei­nen drit­ten Roman 1937 schrieb. Von Hor­váth starb 1938, wur­de von einem Ast in Paris erschla­gen wäh­rend eines Gewit­ters. Somit ist das Werk heu­te gemein­frei. – Auf­ge­nom­men 2016.


Wäh­rend der Leh­rer im Heu­scho­ber sitzt und die Wach­pos­ten sei­ner­seits über­wacht, gerät er ins Nach­den­ken: Got­tes Plan für die Welt über­zeugt ihn immer weni­ger. Er merkt, dass es sich bei sei­nem Unglau­ben um eine bewuss­te Ent­schei­dung han­delt: Eine Ent­schei­dung gegen Gott, gegen die Pfar­rer, die den Men­schen auf den Tod vor­be­rei­ten, die von Gna­de und Offen­ba­rung spre­chen. Die Feig­heit, die Lüge, die Gerech­tig­keit, sie tan­zen mit der Erbärm­lich­keit einen fröh­li­chen Rei­gen. – Nur die Ver­nunft tanzt nicht mit.