Christ zu wer­den, das ist nicht schwie­rig. Als Christ zu wach­sen in der Nach­fol­ge, wei­ter­zu­kom­men, das ist nicht so ein­fach, wenn der All­tag mit sei­ner Laut­heit und Hek­tik die lei­se Stim­me Got­tes so leicht über­tönt. Um geleb­te Nach­fol­ge, ums geist­li­che Wei­ter­kom­men geht es bei den Klei­nen Grup­pen in Wunstorf und in Han­no­ver. Die Idee ist ein­fach: Alles, was wir ein­üben, muss regel­mä­ßig sei­nen Platz im Kalen­der haben. Wer ein Instru­ment ler­nen möch­te, kann nicht nur hin-und-wie­der mal üben. Das bringt zu wenig. Und: Wer den inne­ren Schwei­ne­hund über­win­den möch­te, tut gut dar­an, sich mit ande­ren zu ver­ab­re­den, wie beim Lauf­treff: Nicht hin­zu­ge­hen, das wür­de die ande­ren ent­täu­schen, denn die ver­mis­sen mich ja…

Ganz prak­tisch geht das so: In Han­no­ver (Johan­nes­kir­che) und in Wunstorf (Kir­chen­la­den) gibt es je eine Klei­ne Grup­pe, die sich regel­mä­ßig (14-täg­lich) diens­tags von 19.00–20.30 Uhr trifft. Wir lesen je einen bibli­schen Text (nach Abspra­che auch vor­her) und fra­gen danach, wie die­ser Text in unse­re (per­sön­li­che und gemeind­li­che) Situa­ti­on hin­ein spre­chen kann. Was er uns zu sagen hat. Nicht allein ums Ver­ste­hen (Exege­se und Her­me­neu­tik) geht es, son­dern um die Anwen­dung (Appli­ka­ti­on) auf uns. Das setzt vor­aus, dass Gott uns über sein Wort etwas sagen möch­te. – Davon bin ich über­zeugt.

»Wie soll ein Christ den Wil­len Got­tes erken­nen? Nicht, indem er auf über­na­tür­li­che Träu­me war­tet; nicht, indem er von Gott erwar­tet, dass er sei­nen Wil­len in Visio­nen offen­bart; nicht, indem er beson­de­re Wahr­neh­mun­gen oder plötz­li­che Gemüts­be­we­gun­gen erwar­tet. Nein, son­dern indem er Got­tes Wort, Gesetz und Zeug­nis befragt. Das ist die übli­che Wei­se, Got­tes hei­li­gen und wohl­ge­fäl­li­gen Wil­len zu erken­nen.

Hal­te dich genau an dei­ne Richt­schnur, das Wort Got­tes, an dei­nen Füh­rer, den Geist Got­tes, und hab kei­ne Sor­ge, du könn­test zu viel von ihm erwar­ten.« (John Wes­ley, 1761)

Dies ist ein Pro­jekt, es gibt einen defi­nier­ten Anfangs- (Anfang Novem­ber 2012) und End­punkt (Ende März 2013). In die­ser Zeit, wo man weni­ger drau­ßen ist, wo Rad­tou­ren, Gril­len oder Bier­gär­ten weni­ger locken, laden wir alle ab 17 Jah­ren herz­lich ein, ent­we­der nach Wunstorf oder nach Han­no­ver. Tex­te aus der Berg­pre­digt, dem Römer­brief, dem Pro­phe­ten Micha usw. war­ten auf alle »geist­li­chen Lauf­treff­ler«. Hier die Daten:

  • 6. Novem­ber, 19:00 Han­no­ver
  • 13. Novem­ber, 19:00 Wunstorf
  • 20. Novem­ber, 19:00 Han­no­ver
  • 27. Novem­ber, 19:00 Wunstorf
  • 4. Dezem­ber, 19:00 Han­no­ver
  • 11. Dezem­ber, 19:00 Wunstorf
  • 18. Dezem­ber, 19:00 Han­no­ver
  • 8. Janu­ar 2013, 19:00 Wunstorf
  • 15. Janu­ar 2013, 19:00 Han­no­ver
  • 22. Janu­ar 2013, 19:00 Wunstorf
  • 29. Janu­ar 2013, 19:00 Han­no­ver
  • 5. Febru­ar, 19:00 Wunstorf
  • 12. Febru­ar, 19:00 Han­no­ver
  • 19. Febru­ar, 19:00 Wunstorf
  • 26. Febru­ar, 19:00 Han­no­ver
  • 5. März, 19:00 Wunstorf
  • 12. März, 19:00 Han­no­ver
  • 19. März, 19:00 Wunstorf
  • 26. März, 19:00 Han­no­ver

Aus der Erfah­rung seit 2006 mit meh­re­ren Klei­nen Grup­pen kann ich alle, die zögern, nur ermu­ti­gen, zu ver­su­chen, geist­lich wei­ter zu kom­men. Beson­ders emp­feh­le ich die­ses Ange­bot für die, die der­zeit kei­nen Haus­kreis haben, sich viel­leicht zu jung (wie gesagt: ab 17 Jah­ren!) vor­kom­men für ande­res, und doch selbst spü­ren, dass sie etwas machen müs­sen, damit Glau­be lebt und sich ent­wi­ckelt.

Frank Weber