Nach­ge­dacht zum Monats­spruch Mai 2019

»Es ist kei­ner wie du, und ist kein Gott außer dir.« (2. Samu­el 7,22 – Monats­spruch Mai 2019

Lie­be Geschwis­ter, lie­be Freun­de!

Wann waren Sie das letz­te Mal über­wäl­tigt von der unfass­ba­ren Lie­be Got­tes? Stau­nend ange­sichts der Barm­her­zig­keit, die Gott uns in Jesus Chris­tus schenkt?

Der aktu­el­le Monats­spruch aus dem Mund des Königs David ist kei­ne theo­lo­gi­sche Fest­stel­lung über das Wesen und die Ein­zig­ar­tig­keit Got­tes. Son­dern David ringt um Wor­te, weil Gott ihm und sei­nen Nach­kom­men eine wun­der­ba­re Ver­hei­ßung gege­ben hat. David kann nur noch Gott anbe­ten, den Erlö­ser und Beschüt­zer des Vol­kes Isra­el: »Es ist kei­ner wie du, und ist kein Gott außer dir!«

Was mich stau­nen lässt, ist das Oster­fest. Wäh­rend ich die­se Zei­len schrei­be, sind es nur noch weni­ge Tage bis zum Fest der Auf­er­ste­hung Chris­ti. Der Tod, der so ger­ne und uner­bitt­lich das letzt Wort über unse­rem Leben haben will, ist durch Chris­tus über­wun­den. Mich trös­tet und ermu­tigt Ostern, wenn ich an mei­ne eige­ne Sterb­lich­keit den­ke und an das, was um mich her­um ver­gäng­lich ist. Ich weiß, dass mein Erlö­ser lebt und dass Er treu ist. Mit Sei­ner Auf­er­ste­hung hat die neue Schöp­fung begon­nen. Ich stau­ne. Und ich bin vol­ler Erwar­tung, wo und wie die neue Schöp­fung Gestalt gewinnt: »Es ist kei­ner wie du, und ist kein Gott außer dir!« Nach­ge­dacht zum Monats­spruch Mai 2019“ wei­ter­le­sen

nach­ge­dacht zum Monats­spruch April 2019

»Jesus Chris­tus spricht: Sie­he ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.«
(Mat­thä­us 28, 20)

Wie sieht es in dir tief drin­nen gera­de aus? Hast du wirk­lich die Gewiss­heit, dass Jesus dir in allen Lebens­la­ge bei­steht; oder hast du gera­de Bauch­grim­men oder Angst vor irgend­et­was, das wie ein Berg vor dir steht? nach­ge­dacht zum Monats­spruch April 2019“ wei­ter­le­sen

nach­ge­dacht zum Monats­spruch März 2019

»Wen­det euer Herz wie­der dem HERRN zu, und dient ihm allein.« (1. Samu­el 7,3 – Monats­spruch März 2019)

Lie­be Geschwis­ter, lie­be Freun­de!

Der Pro­phet und Rich­ter Samu­el ruft zur Umkehr zum HERRN auf, dem leben­di­gen Gott Isra­els. Damals wie heu­te ist Umkehr zu Gott nötig. Aber wie geschieht sie? Umkehr braucht eine Sehn­sucht nach Gott und eine Bereit­schaft, sich zu ver­än­dern. nach­ge­dacht zum Monats­spruch März 2019“ wei­ter­le­sen

nach­ge­dacht zum Monats­spruch Febru­ar 2019

Ich bin über­zeugt, dass die­ser Zeit Lei­den nicht ins Gewicht fal­len gegen­über der Herr­lich­keit, die an uns offen­bart wer­den soll. (Römer 8,18 – Monats­spruch Febru­ar 2019)

Lie­be Geschwis­ter, lie­be Freun­de!

Leicht ist es nicht, die­se Aus­sa­ge des Pau­lus nach­zu­spre­chen. Mit­ten in einer schwe­ren Situa­ti­on, in der viel­leicht sogar mein Glau­be ange­foch­ten ist, hilft mir eine Ver­trös­tung auf spä­ter wenig. nach­ge­dacht zum Monats­spruch Febru­ar 2019“ wei­ter­le­sen

nach­ge­dacht: Zum Monats­spruch Novem­ber 2018

Und ich sah die Hei­li­ge Stadt, das neue Jeru­sa­lem, von Gott aus dem Him­mel her­ab­kom­men, berei­tet wie eine geschmück­te Braut für ihren Mann. (Offen­ba­rung 21,2)

Was ist das für eine unglaub­li­che Visi­on, die Johan­nes (als Ver­fas­ser der Offen­ba­rung) hier vor Augen hat. Er sieht einen neu­en Him­mel und eine neue Erde. Und danach sieht er das neue Jeru­sa­lem, die neue Welt Got­tes.

Die­se neue Welt und das neue Jeru­sa­lem scheint für ihn unglaub­lich toll aus­ge­stal­tet zu sein. Das Bild einer »geschmück­ten Braut« steht im alten Ori­ent für ein Bild von unglaub­li­cher Schön­heit und Pracht. Damit ver­bun­den sind Vor­stel­lun­gen von Wür­de, Rein­heit und Klar­heit.

Zeit­lich ist die­se Visi­on des Johan­nes ver­or­tet nach der Wie­der­kunft Jesu Chris­ti und dem Welt­ge­richt in Offen­ba­rung 20. nach­ge­dacht: Zum Monats­spruch Novem­ber 2018“ wei­ter­le­sen

nach­ge­dacht zum Monats­spruch Okto­ber 2018

»Herr, all mein Seh­nen liegt offen vor dir, mein Seuf­zen war dir nicht ver­bor­gen.« (Psalm 38,10)

»In schwe­rer Heim­su­chung«: so wird der Psalm 38 in der Luther­bi­bel über­schrie­ben. Von allen ver­las­sen fühlt sich König David, der Ver­fas­ser des Psalms. Die Last sei­ner Sün­de drückt ihn zu Boden.
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nach­ge­dacht zum Monats­spruch August 2018

Monats­spruch für August 2018:

»Gott ist die Lie­be, und wer in der Lie­be bleibt, der bleibt in ihm.« (1. Joh. 4,16)

Von Gott kann nur tref­fend reden, wer mit Gott in einer Bezie­hung steht. Wer ihn kennt. Zuge­spitzt haben Theo­lo­gen das »rela­tio­na­le Onto­lo­gie« genannt: Ent­we­der steht jemand mit Gott in Bezie­hung, oder es gibt nichts zu sagen.

Die Bil­der, in denen die bibli­schen Tex­te von Gott spre­chen, sind meist Bezie­hungs­bil­der: Gott der Ruach, der Wind/Hauch/Geist: Den Wind sieht man bloß an sei­ner Wir­kung, Blät­ter zu bewe­gen… Der Geist wird dar­an erkannt, dass Pfings­ten die Jün­ger in Spra­chen spre­chen, die sie nicht gelernt haben. nach­ge­dacht zum Monats­spruch August 2018“ wei­ter­le­sen

nach­ge­dacht zum Monats­spruch Juli 2018

Monats­spruch für Juli 2018:

»Säet Gerech­tig­keit und ern­tet nach dem Maße der Lie­be! Pflü­get ein Neu­es, solan­ge es Zeit ist, den Herrn zu suchen, bis er kommt und Gerech­tig­keit über euch reg­nen lässt!« (Hosea 10,12)

In der Land­wirt­schaft ist es wie im Glau­ben: Es gilt, etwas zu tun, und doch haben wir das Eigent­li­che, das Wachs­tum, nicht in den Hän­den. Die Land­wir­tin muss säen, muss mög­li­cher­wei­se dün­gen und bewäs­sern. Es kommt also auch auf das an, was wir tun. Den­noch: Das ist alles, was zu tun ist, aber es garan­tiert nicht die gute Ern­te. nach­ge­dacht zum Monats­spruch Juli 2018“ wei­ter­le­sen

Nach­ge­dacht zum Monats­spruch Mai 2018

Es ist aber der Glau­be eine fes­te Zuver­sicht des­sen, was man hofft, und ein Nicht­zwei­feln an dem, was man nicht sieht. (Hebrä­er 11,1)

Der christ­li­che Glau­be kann einen Men­schen auf ver­schie­de­nen Ebe­nen her­aus­for­dern. Neh­men wir z.B. den Kern des Oster­fes­tes, das wir vor kur­zem gefei­ert haben. Da geht es um die Auf­er­ste­hung Jesu Chris­ti von den Toten. Vie­le Argu­men­te spre­chen dafür, dass man das wirk­lich glau­ben kann. Denn es gibt z.B. im Alten Tes­ta­ment der Bibel Vor­her­sa­gen, die im Leben Jesu und mit sei­ner Auf­er­ste­hung ein­ge­tre­ten sind (Apg. 13,32–37). Außer­dem haben vie­le Augen­zeu­gen den auf­er­stan­de­nen Jesus Chris­tus per­sön­lich gese­hen, von denen die meis­ten noch leb­ten, als Pau­lus davon berich­te­te. (1. Kor. 15,1–8) Auch wird in wei­ten Krei­sen der Bibel­wis­sen­schaf­ten aner­kannt, dass die Bibel so gut doku­men­tiert und so viel­fäl­tig erhal­ten ist, wie kein ande­res Buch oder schrift­li­ches Werk der Anti­ke sonst. Auch des­halb kann man der Bibel als his­to­ri­sche Quel­le ver­trau­en. Den­ken wir zudem noch an die ers­ten Chris­ten und Chris­tin­nen, so kann man nur stau­nen, mit wel­chem Ein­satz, mit wel­cher Kraft und mit wel­chem Mut sie die­se Oster­bot­schaft in der dama­li­gen Welt aus­ge­brei­tet haben. Für eine blo­ße Idee oder gar eine Lüge, die man ihnen unter­stellt hat­te, nimmt kein Mensch sol­che Stra­pa­zen auf sich. Nach­ge­dacht zum Monats­spruch Mai 2018“ wei­ter­le­sen

Nach­ge­dacht (zum Monats­spruch) April 2018

»Jesus Chris­tus spricht: Frie­de sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sen­de ich euch.« (Johan­nes 20,21)

Lie­be Geschwis­ter, lie­be Freun­de!

Als der Auf­er­stan­de­ne am Oster­tag abends zu sei­nen Jün­gern kommt, ist die­ser Gruß »Frie­de sei mit euch!« mehr als ein »Moin« oder »Guten Abend«. Ostern bedeu­tet: Gott macht wirk­lich Frie­den mit uns Men­schen. Unse­re mensch­li­che Schuld und auch der Tod sind durch Jesus über­wun­den. Was also kann uns noch von sei­ner Lie­be tren­nen? Nach­ge­dacht (zum Monats­spruch) April 2018“ wei­ter­le­sen

Nach­ge­dacht zum Monats­spruch März 2018

Jesus spricht: »Es ist voll­bracht!« (Johan­nes 19,30)

Und wie­der ein­mal ste­hen wir kurz vor dem Oster­fest. Was ver­bin­den wir damit? Ein schö­nes har­mo­ni­sches Fami­li­en­fest, gefärb­te Oster­ei­er, lecke­res Essen?

Sehen wir nur das Oster­fest mit dem Auf­er­ste­hen Jesus Chris­ti oder ist uns auch bewusst, dass es dazu zual­ler­erst den Kar­frei­tag benö­tigt hat? Haben wir wirk­lich vor Augen, wie Jesus die­sen ganz schmerz­li­chen und bit­te­ren Weg ans Kreuz gegan­gen ist? Haben wir vor Augen, dass Jesus dies für mich ganz per­sön­lich getan hat? Haben wir vor Augen, dass es um mei­ne ganz per­sön­li­che Schuld ging, die Jesus mit sei­nem Tod am Kreuz auf sich genom­men hat? Nach­ge­dacht zum Monats­spruch März 2018“ wei­ter­le­sen

Nach­ge­dacht zum Monats­spruch Sep­tem­ber 2017

»Und sie­he, es sind Letz­te, die wer­den die Ers­ten sein, und sind Ers­te, die wer­den die Letz­ten sein.« Lukas 13,30

Ein schwie­ri­ger Text, eine pro­vo­ka­ti­ve Aus­sa­ge Jesu. Und was hat das mit mir/mit uns zu tun?

Unbe­quem ist die­ser Text doch nur für die, die in unse­rer Gesell­schaft viel Ein­fluss, Wohl­stand und Ruhm haben. Wer da vor­ne steht, könn­te dann ganz hin­ten lan­den. Nach­ge­dacht zum Monats­spruch Sep­tem­ber 2017“ wei­ter­le­sen

Nach­ge­dacht… – zum Monats­spruch für Juni 2017

»Gott muss man mehr gehor­chen als den Men­schen« (Apg. 5,29)

Die­sen Satz erwi­dern die Apos­tel vor dem jüdi­schen Rat, als man sie dafür anklag­te, dass sie trotz aller Ver­bo­te immer noch in aller Öffent­lich­keit von Jesus errich­te­ten und unter den Men­schen sei­ne Leh­ren ver­brei­te­ten. Ein sehr muti­ges Bekennt­nis. Alle Ver­bo­te und Ein­schüch­te­rungs­ver­su­che sowie die Andro­hung von Stra­fen hat­ten offen­sicht­lich kei­nen Erfolg. Als ich die­sen Vers las, muss­te ich auch an Mar­tin Luther den­ken. Er dach­te nicht dar­an, sei­ne The­sen vor dem Kai­ser und der Kir­che zu wider­ru­fen. Am Ende sei­ne Rede vor dem Reichs­tag in Worms sag­te er: »Daher kann und will ich nichts wider­ru­fen, weil wider das Gewis­sen etwas zu tun weder sicher noch heil­sam ist. Gott hel­fe mir, Amen!«

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Nach­ge­dacht – Andacht Mai 2017

»Sie aber erschra­ken und neig­ten ihr Ange­sicht zur Erde. Da spra­chen die zu ihnen: Was sucht ihr den Leben­den bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auf­er­stan­den. Gedenkt dar­an, wie er euch gesagt hat, als er noch in Gali­läa war.« (Lukas 24,5–6)

Die Frau­en erschra­ken und wag­ten nicht, die bei­den anzu­se­hen. »War­um sucht ihr den Leben­den bei den Toten?« frag­ten die Män­ner. »Er ist nicht mehr hier. Er ist auf­er­stan­den! Denkt doch dar­an, was er Euch damals in Gali­läa gesagt hat.« Nach­ge­dacht – Andacht Mai 2017“ wei­ter­le­sen

Nach­ge­dacht – zum Monats­spruch für April 2017

»Eure Rede sei alle­zeit freund­lich und mit Salz gewürzt, dass ihr wisst, wie ihr einem jeden ant­wor­ten sollt.« (Kolos­ser 4,6)

Mei­ne Rede wür­zen, das fällt mir leicht! Ich nen­ne es ger­ne Iro­nie – und mer­ke es kaum, wenn ich über das Ziel hin­aus­schie­ße und es bei mei­nem Gegen­über als Krän­kung oder Unge­rech­tig­keit ankommt. »Alle­zeit freund­lich« dage­gen klingt für mich schnell nach Ver­stel­lung, danach, es allen recht machen zu wol­len, bloß nicht anzu­ecken. Und jetzt auch noch bei­des zusam­men? Wie soll das denn gehen? Nach­ge­dacht – zum Monats­spruch für April 2017“ wei­ter­le­sen

Nach­ge­dacht März 2017: Andacht zum Monats­spruch

»Vor einem grau­en Haupt sollst du auf­ste­hen und die Alten ehren und sollst dich fürch­ten vor dei­nem Gott; – ich bin der Herr.« (3. Mose 19,32)

Im Kapi­tel 19 geht es um Wei­sun­gen und Gebo­te, die Mose im Auf­trag Got­tes an das Volk Isra­el wei­ter­ge­ben soll. Es geht um sozia­les Ver­hal­ten und Nächs­ten­lie­be. Unter ande­rem auch um die For­de­rung, die Alten mit dem »grau­en Haupt« zu ehren. Das ist eine For­de­rung, die nicht mehr so recht in unse­re Zeit und Gesell­schaft zu pas­sen scheint, in der einer­seits das Altern ver­drängt wird und ande­rer­seits die Alten als Aus­lauf­mo­dell oder Belas­tung emp­fun­den wer­den. Klug ist das nicht. Nach­ge­dacht März 2017: Andacht zum Monats­spruch“ wei­ter­le­sen

Nach­ge­dacht Dezem­ber 2016 / Janu­ar 2017

»Mei­ne See­le war­tet auf den Herrn
mehr als die Wäch­ter auf den Mor­gen;
mehr als die Wäch­ter auf den Mor­gen.«
Psalm 130,6

Wie ver­traut mir die­ses Gefühl ist… auf den Mor­gen war­ten, ihn her­bei­zu­seh­nen. Ich habe über 15 Jah­re in der Indus­trie gear­bei­tet. Da war alle drei Wochen Nacht­schicht ange­sagt. Daher weiß ich, wie anstren­gend es ist, wach und kon­zen­triert sein zu müs­sen, obwohl einem der natür­li­che Bio­rhyth­mus etwas ganz ande­res sagt. Da lech­zen Kör­per und Geist mit jeder Faser nach Schlaf und ein­fachs­te Arbei­ten wer­den um ein Viel­fa­ches schwe­rer.

Ähn­lich muss sich das Volk Isra­el nach dem Mes­si­as gesehnt haben, mit jeder Faser ihres Kör­pers und Geis­tes. Nach einem, der sie erlö­sen wird aus der Besat­zung und Unter­drü­ckung, aus Armut, Krank­heit und Not. Ein­fach von allem. Ein Heils­brin­ger, der alles zum Guten wen­det.

Und wie sieht es bei uns aus?

Wir war­ten gera­de jetzt in der Advents­zeit auf die Ankunft Chris­ti. Seh­nen wir uns da nicht auch oft nach einem, der für uns das »Ruder rum­reißt«? Einer, der die Pro­ble­me des All­tags löst und Hür­den im Beruf, Fami­lie oder auch in der Gemein­de über­win­det?! Ja, das wäre was! Und genau die­ses hat Gott uns zuge­sagt.

Vie­le in der Zeit Jesu haben sich den Mes­si­as als strah­len­den Hel­den vor­ge­stellt. Als gro­ßen König, der die Besat­zer aus dem Lan­de ver­treibt. Einen Held auf schil­lern­dem Ross mit gol­de­ner Rüs­tung.

Und wir, wün­schen wir uns nicht auch manch­mal so einen Hel­den in unse­rem Leben?! Aber Gott ist anders. Er möch­te, dass wir ihn suchen, ihn ken­nen und lie­ben ler­nen. Dann will er sich von uns fin­den las­sen und somit die Pro­phe­zei­ung erfül­len. Das Ver­spre­chen, das Gott einst dem Volk Isra­els und damit auch uns gab. Und was heißt das nun für uns heu­te? Es bedeu­tet wohl kaum, dass wir die Hän­de in den Schoß legen und dar­auf war­ten sol­len, dass Gott alle Pro­ble­me für uns löst. Aber es gibt uns Hoff­nung, ja die Gewiss­heit, dass er jenen hilft, die an ihn glau­ben und sich zu ihm beken­nen. Sei­ne Hil­fe sieht viel­leicht nicht immer so aus, wie wir sie uns vor­ge­stellt oder erhofft haben. Doch eins ist gewiss: Gott lässt uns nie allein!

M. S.

Nach­ge­dacht – zum Monats­spruch Sep­tem­ber 2016

Gott spricht: »Ich habe dich je und je geliebt, dar­um habe ich dich zu mir gezo­gen aus lau­ter Güte«
(Jere­mia 31,3)

Mit die­ser Aus­sa­ge bie­tet der all­mäch­ti­ge Gott uns sei­ne Lie­be an. Ein unver­dien­tes Gna­den­ge­schenk, das wir dank­bar anneh­men oder auch ableh­nen kön­nen. Gott möch­te unser Freund und Hel­fer sein, ein Trös­ter bei Krank­heit und Trüb­sal. Er lässt uns aber die Frei­heit zur Ent­schei­dung. – Lei­der bevor­zu­gen die meis­ten Men­schen, kei­ne enge­re Bin­dung mit Gott ein­zu­ge­hen. Nach­ge­dacht – zum Monats­spruch Sep­tem­ber 2016“ wei­ter­le­sen

Nach­ge­dacht zum Monats­spruch für Febru­ar 2016…

»Wenn ihr beten wollt und ihr habt einem ande­ren etwas vor­zu­wer­fen, dann ver­gebt ihm, damit auch euer Vater im Him­mel euch eure Ver­feh­lun­gen ver­gibt.« (Mar­kus 11,25)

Der aus­ge­lie­he­ne Ball

Eines Tages haben mei­ne Freun­de mei­nen Ball ohne mein Wis­sen aus dem Haus­flur »aus­ge­lie­hen«. Sie haben irgend­et­was gespielt und aus­ge­rech­net in dem Augen­blick ist der Ball kaputt­ge­gan­gen. Ich war wütend und habe sie ange­schrien. Da kam mei­ne Oma um die Ecke und sag­te: »Du soll­test dei­nen Freun­den ver­ge­ben.« Und das schien die Lösung zu sein. Dann habe ich’s aus­ge­spro­chen und alles war wie­der gut. Nach ein paar Tagen hör­te mei­ne Oma mich, wie ich mit mei­nen Freun­den rede­te und ihnen das Gesche­hen mit dem Ball »auf die Nase rieb«. – »Du soll­test dei­nen Freun­den von Her­zen ver­ge­ben.«

An dem Punkt begann ein lang­fris­ti­ger Pro­zess, der noch heu­te­zu­ta­ge jus­tiert wer­den muss. Der Dia­log mit der Oma, wie Ver­ge­bung funk­tio­nie­ren könn­te, hat mich durch meh­re­re Eta­pen geführt. Ich soll­te für die ande­ren beten, obwohl man­che von den Nach­bars­kin­dern gar kei­ne Ent­schul­di­gung für mei­nen Ball geäu­ßert hat­ten. Erst­mal unfass­bar für ein Kind. Nun, spä­ter, ist ein neu­er Ansichts­win­kel ent­stan­den, in dem das Gebet zu Gott eine ande­re Dimen­si­on bekom­men hat. Zuerst muss­te und danach woll­te ich mich immer wie­der sel­ber betrach­ten und mein Han­deln hin­ter­fra­gen. Nach­ge­dacht zum Monats­spruch für Febru­ar 2016…“ wei­ter­le­sen

Nach­ge­dacht zum Monats­spruch Novem­ber 2015:

»Erbarmt euch derer, die zwei­feln!« -
Judas 22

Erbarmt Euch! Sel­ten habe ich die­sen kari­ta­ti­ven Impe­ra­tiv in einer so brei­ten gesell­schaft­li­chen Dis­kus­si­on gele­sen und gehört. Aktu­ell strömt eine seit den Welt­krie­gen nie gekann­te Anzahl Flücht­lin­ge nach Euro­pa. Poli­ti­ker, Behör­den und Bür­ger rin­gen um das rech­te Maß in die­ser »Kri­se«. Gren­zen öff­nen oder Zäu­ne errich­ten? Alle auf­neh­men oder nur wirk­lich Ver­folg­te?

Die Dis­kus­si­on ist nicht ein­fach. Auf der einen Sei­te kon­sta­tiert pro­vo­kant der Vor­sit­zen­de der katho­li­schen Bischofs­kon­fe­renz Erz­bi­schof Rein­hard Marx, dass er etwas von der christ­li­chen Bot­schaft falsch ver­stan­den hät­te, wenn wir nicht grund­sätz­lich bereit wären alle auf­zu­neh­men, die Schutz suchen. Gleich­zei­tig wur­den noch nie so vie­le Asyl­hei­me in einem Jahr ange­grif­fen und nicht weni­ge Mit­bür­ger argu­men­tie­ren mit einem »vol­len Boot«. Nach­ge­dacht zum Monats­spruch Novem­ber 2015:“ wei­ter­le­sen

Andacht »Wahr­lich, die­ser ist Got­tes Sohn gewe­sen« (Mt.27,54) April 2015

Wer ist die­ser »komi­sche Typ«, die­ser umher­zie­hen­de Wan­der­pre­di­ger, mit zwölf nicht weni­ger komi­schen Typen im Gefol­ge? Der auf Hoch­zei­ten Was­ser in Wein ver­wan­delt, Kran­ke heilt, dem sogar Wind und Wel­len gehor­chen, der aber zugleich Ableh­nung, Ver­fol­gung, Leid und Tod über sich erge­hen las­sen muss? Andacht »Wahr­lich, die­ser ist Got­tes Sohn gewe­sen« (Mt.27,54) April 2015“ wei­ter­le­sen

Andacht März 2015

Lie­be Geschwis­ter,

die­ser Tage hören wir in den Medi­en vie­le besorg­te Pro­gno­sen für die Zukunft. Ob es die sehr ange­spann­te poli­ti­sche Lage vor allem am öst­li­chen Rand Euro­pas ist, ob es die finan­zi­el­len und wirt­schaft­li­chen Fol­gen eines Aus­stiegs der Grie­chen aus dem Euro sind, ob es die gesell­schafts­po­li­ti­sche Befind­lich­keit der ver­schien­de­nen euro­päi­schen Staa­ten ist – immer wie­der hören wir War­nun­gen. Dazu kommt für man­che von uns, dass die per­sön­li­che Zukunft mit Fra­ge­zei­chen ver­se­hen ist aus zum Bei­spiel beruf­li­chen oder gesund­heit­li­chen Grün­den. Und zu all­dem pla­nen wir als Gemein­de­be­zirk die Diens­te für eine Vakanz­zeit, was man­chen auch Sor­gen berei­tet. Andacht März 2015“ wei­ter­le­sen

20 Jah­re Krea­tiv­kreis der Gemein­de Han­no­ver

Vor kur­zem wur­de ich gefragt: »Wel­che Auf­ga­ben hat eigent­lich der Krea­tiv­kreis?« Da habe ich mir so mei­ne Gedan­ken gemacht.

Wenn wir uns an jedem 2. und 4. Mon­tag des Monats tref­fen, steht sicher­lich an ers­ter Stel­le die Begeg­nung, die Anteil­nah­me an den Freu­den und Pro­ble­men der ande­ren. Wir sind jeweils 8 bis 14 Frau­en, bei beson­de­ren Anläs­sen auch mehr.

Die Andacht am Anfang der Stun­den gibt oft­mals einen Impuls zu Gesprä­chen in der Run­de oder zu zweit. Bei Kaf­fee und Gebäck las­sen wir es uns gut gehen. Und dann wer­den wir »krea­tiv«. 20 Jah­re Krea­tiv­kreis der Gemein­de Han­no­ver“ wei­ter­le­sen

»Und es begab sich, als er zu Tisch saß im Haus, sie­he, …« (Mat­thä­us 9, 10)

So man­ches Lehr­ge­spräch und so man­ches Wun­der ereig­net sich in der Bibel mit­ten im all­täg­li­chen Leben der Jün­ger mit Jesus, ein­fach so, zum Bei­spiel beim Essen. Auch die Freu­de über die Hin­wen­dung eines Men­schen zu Gott wird oft durch ein gro­ßes Fest­essen aus­ge­drückt, zum Bei­spiel im Gleich­nis vom ver­lo­re­nen Sohn.

Die Gegen­wart unse­res Herrn hängt, wer hät­te es gedacht, also nicht an Gebäu­den oder For­men. Ent­schei­dend ist, ob wir uns in sei­nem Namen ver­sam­meln.

Auf­grund des schö­nen Wet­ters und der Gesel­lig­keit wegen, haben wir daher im Got­tes­dienst am letz­ten Sonn­tag beschlos­sen, dass wir uns zu unse­rem Abend­got­tes­dienst am kom­men­den Sonn­tag, den 28.07., nicht wie üblich um 18 Uhr im Kir­chen­la­den tref­fen, son­dern im Gar­ten von Chris­tia­ne und Horst Hop­pe (An der Sor­su­mer Str. 19, 31515 Wunstorf) und dort gril­len wer­den.

Hop­pes stel­len uns den Gar­ten, die Tische, die Stüh­le und den Grill zur Ver­fü­gung. Jede/r, der kommt, bringt ein­fach fol­gen­des sel­ber mit:

  • sei­nen Tel­ler,
  • sein Besteck,
  • sein Becher­chen,
  • sein Grill­gut,
  • sei­ne Geträn­ke
  • wer kann und mag einen Salat, Baguette, Kräu­ter­but­ter, etc.

und wir tei­len dann ein­fach gemein­sam, was eben da ist.

Ich brin­ge eine Andacht und die Him­mel­weit-Lie­der­bü­cher mit (wer kann und hat bringt ger­ne auch ein Musik­in­stru­ment mit), wir sin­gen, hören Got­tes Wort, tei­len die Freu­den und die Sor­gen des Lebens mit­ein­an­der und mit Gott im Gebet und haben ein­fach eine gute Zeit.

Ich freue mich auf die­sen etwas spon­tan ande­ren Got­tes­dienst und bin mir sicher: »Am Abend aber die­ses ers­ten Tages der Woche, als die Jün­ger ver­sam­melt (…) waren (…), kam Jesus und trat mit­ten unter sie (…).« (Johan­nes 20,19).