Monats­spruch April 2012

Jesus Chris­tus spricht: Geht hin­aus in die gan­ze Welt, und ver­kün­det das Evan­ge­li­um allen Geschöp­fen! (Mar­kus 16,15)

Mein ers­ter Gedan­ke: Merk­wür­dig aus­ge­wähl­ter Vers für April. Ostern ist das gro­ße kirch­li­che Fest, das im April im Vor­der­grund steht. Der Vers passt doch viel bes­ser zu Him­mel­fahrt, was erst im Mai gefei­ert wird. Viel­leicht wür­de er noch zu Pfings­ten pas­sen, aber zu Ostern?

An Ostern fei­ern wir die Auf­er­ste­hung Jesu Chris­ti und die damit ver­bun­de­ne Ver­wand­lung der Welt. Vor Ostern leb­te  der Mensch in Sün­de, das heißt er und Gott waren fast unüber­brück­bar von­ein­an­der getrennt.

Der Tod hat­te das letz­te Wort über das Leben. Als Gott in Jesus Mensch wur­de, begann der Weg, die­se Tren­nung zu über­win­den. Durch Kreuz und Auf­er­ste­hung erlang­te die­ser Weg sei­nen vor­läu­fi­gen Höhe­punkt. Gott erweist in Jesus allen sei­ne Lie­be, weil er uns durch die­se Ereig­nis­se die Sün­de ver­gibt. Es ist von neu­em mög­lich, mit Gott in einer Bezie­hung zu leben. Der Tod hat nun nicht mehr das letz­te Wort, son­dern es gibt eine Per­spek­ti­ve dar­über hin­aus. »Monats­spruch April 2012« wei­ter­le­sen

Auf­er­ste­hung

So vie­le Träu­me begra­ben und Hoff­nun­gen zu den Akten gelegt. So vie­le Wag­nis­se aus­ge­las­sen und Wor­te zu sagen ver­säumt. So oft Dir nicht ver­traut und dem Him­mel die Tür gewie­sen. Ver­schlos­sen in dunk­len Kam­mern liegt das, was in mir gestor­ben ist. Gott, ich brau­che den Engel, der Stei­ne bei­sei­te wälzt. Der mich bei mei­nem Namen ruft und mein Leben ins Licht bringt.

Tina Will­ms