Gemein­de-ABC

Abend­mahl
fei­ern wir in der ev.-meth. Kir­che als offe­ne Mahls­fei­er. Wir glau­ben, dass Got­tes Gna­de all unse­rem Glau­ben und unse­rer Ein­sicht vor­aus­ge­hen. Er hat uns schon zu sich ein­ge­la­den, selbst dann, wenn wir das noch nicht begrei­fen. Daher sind Gäs­te und Kin­der bei uns zum Abend­mahl ein­ge­la­den. Wir rei­chen Trau­ben­saft (kei­nen Wein) und Brot als Leib und Blut Chris­ti.

Bei­trä­ge
geben unse­re Gemein­de­glie­der nach eige­nem Ermes­sen und ent­spre­chend den Mög­lich­kei­ten. Bei uns wird die Arbeit in der Gemein­de und die Umla­ge (für über­re­gio­na­le Auf­ga­ben) durch Spen­den, Kol­lek­ten und die Bei­trä­ge finan­ziert, denn wir erhe­ben kei­ne Kir­chen­steu­er.

Bekennt­nis
Als Metho­dis­ten haben wir kei­ne »Son­der­leh­re« als Bekennt­nis, wir beto­nen ein­fach die Pra­xis, das, was wir als Chris­ten aus unse­rem Glau­ben zu machen ver­su­chen. – Ergän­zen­de Infor­ma­tio­nen gibt es auf den zen­tra­len Sei­ten der Evan­ge­lisch-Metho­dis­ti­schen Kir­che in Deutsch­land, etwa hier.

Bezirk
meint in unse­rem Fall Wunstorf und Han­no­ver, bei­de Gemein­den sind eng mit­ein­an­der ver­bun­den und arbei­ten in vie­lem zusam­men.

Bibel
bei uns wird die Bibel in unter­schied­li­chen Über­set­zun­gen benutzt, mit den übli­chen 66 bibli­schen Büchern. Es gibt kei­ne eige­ne Über­set­zung unse­rer Kir­che.

Distrikt
heißt bei uns der Bereich der Kir­che, dem ein Super­in­ten­dent vor­steht. Wir gehö­ren zum Distrikt Ham­burg mit Super­in­ten­den­tin Ire­ne Kraft. Drei Distrik­te bil­den die Nord­deut­sche Jähr­li­che Kon­fe­renz.

Gäs­te 
sind bei uns in den Got­tes­diens­ten und bei vie­len Grup­pen oder Krei­sen will­kom­men. Sie brau­chen kei­ne Angst zu haben, dass jemand Sie drängt, unse­rer Kir­che bei­zu­tre­ten. Spre­chen Sie ger­ne die Pas­to­ren oder Lai­en­ver­tre­ten­den an, wenn Sie mehr wis­sen möch­ten.

Glie­der­auf­nah­me
Wer die ev.-meth. Kir­che ken­nen­ge­lernt hat und sich zu ihr hal­ten möch­ten, aktiv mit­ar­bei­ten und sich um das eige­ne und geist­li­che Wachs­tum der Gemein­de bemü­hen will, der kann als Kir­chen­glied auf­ge­nom­men wer­den. Das geschieht in einem Got­tes­dienst, in dem auch die Gemein­de ver­spricht, sich um das neue Mit­glied zu küm­mern.

Hei­li­gung
meint unser Bemü­hen, Got­tes Plan für unser Leben und Den­ken zu erken­nen und ihm mög­lichst nahe zu kom­men. Wir hal­ten es für wich­tig, dran­zu­blei­ben an der Nach­fol­ge: Nah bei Jesus, nah bei den Men­schen.

Kon­fe­renz
Unse­re Gemein­den in Wunstorf und Han­no­ver gehö­ren zur Nord­deut­schen Jähr­li­chen Kon­fe­renz (NJK) (K.d.Ö.R.) – Ein­mal jähr­lich tagt die Kon­fe­renz (mit Lai­en­ver­tre­ten­den und Pastoren/innen), zwi­schen­durch wird die Arbeit durch die Super­in­ten­den­ten, Aus­schüs­se und Wer­ke sowie die Geschäfts­stel­le fort­ge­setzt. Kon­fe­ren­zen hel­fen uns, die Situa­ti­on der viel­fäl­ti­gen Gemein­den zu sehen und mit­ein­an­der auf dem sel­ben Weg zu blei­ben. Neben der NJK gibt es wei­te­re, die sel­te­ner tagen, für Gesamt­deutsch­land usw. bis hin zur Gene­ral­kon­fe­renz, die alle vier Jah­re die Ver­bin­dung (Kon­ne­xio) der ev.-meth. Kir­chen welt­weit sicher­stellt.

Kon­fir­ma­ti­on
gibt es bei uns nicht, aber eine Ein­seg­nung zur Ent­las­sung aus dem kirch­li­chen Unter­richt, die etwa im glei­chen Alter statt­fin­det. Der Kirch­li­che Unter­richt ist eine gute Gele­gen­heit, die Gemein­de, den Glau­ben und die Bibel ken­nen­zu­ler­nen. Die­ser Unter­richt gehört auch zu dem Bei­trag der Gemein­de, den Glau­ben an die Kin­der bzw. Jugend­li­chen wei­ter­zu­ge­ben. Ein Fest und eine Ein­seg­nung gibt es, aber damit ist man noch nicht Glied der Gemein­de (sie­he Glie­der­auf­nah­me).

Metho­dis­ten
war anfangs ein Spott­be­griff oder Schimpf­wort für die Begrün­der des Metho­dis­mus, den ande­re Theo­lo­gie­stu­den­ten in Oxford einem from­men Grüpp­chen um die Brü­der John und Charles Wes­ley und Geor­ge White­field ver­pass­ten. Anfangs war dies ein­fach eine Bewe­gung inner­halb der angli­ka­ni­schen Kir­che. Nach der Los­lö­sung der USA vom König­reich wur­de eine eige­ne kirch­li­che Struk­tur erfor­der­lich. Hier ist der Wiki­pe­dia-Arti­kel, hier die Sei­te der Ev.-meth. Kir­che in Deutsch­land.

Mit­ar­beit
ist bei uns selbst­ver­ständ­lich. Wir ken­nen den Unter­schied zwi­schen »Chris­ten« und »Mit­ar­bei­ten­den« nicht, weil Gott jede und jeden gebrau­chen kann und alle mit Gaben aus­ge­stat­tet hat, die in der Gemein­de nütz­lich sind. Auch Gäs­te und Ange­hö­ri­ge sind herz­lich will­kom­men. Aber: Nicht alle pas­sen in jeden Bereich, spre­chen Sie doch ein­mal die Pas­to­ren oder Lai­en­ver­tre­ten­den an, wenn Sie sich ein­brin­gen möch­ten.

Öku­me­ne
wir sind selbst­ver­ständ­lich in der Arbeits­ge­mein­schaft Christ­li­cher Kir­chen, dem Ver­band evan­ge­li­scher Frei­kir­chen und in vie­len ande­ren Zusam­men­schlüs­sen dabei.

Seel­sor­ge
hilft uns, unser Erle­ben und Got­tes Plan mit uns zur Deckung zu brin­gen. Spre­chen Sie die Pas­to­ren oder die Lai­en­ver­tre­ter an, wenn Sie ver­trau­lich über Ihre Anlie­gen spre­chen möch­ten und jeman­den suchen, der für Sie/mit Ihnen betet.

Sozia­les Bekennt­nis
Das Sozia­le Bekennt­nis unse­rer Kir­che ist eine beson­de­re Kost­bar­keit, denn wir ver­su­chen, unse­ren Glau­ben auch in ganz »welt­li­che« Berei­che hin­ein zu den­ken, weil wir glau­ben, dass die Welt Gott so sehr am Her­zen lag, dass er selbst Mensch wur­de. Der Text ist hier erhält­lich.

Tau­fe
Bei uns wer­den Kin­der oder Erwach­se­ne getauft. Wir glau­ben, dass Got­tes Gna­de vor allem mensch­li­chen Tun und Glau­ben liegt, und dass daher nichts dage­gen spricht, Kin­der zu tau­fen, wenn geist­li­ches Wachs­tum durch die Eltern, Paten, Gemein­de geför­dert wird. Wir glau­ben, dass die Tau­fe auf­nimmt in die Chris­ten­heit. – Wer spä­ter Glied der Ev.-meth. Kir­che wer­den möch­te, muss das geson­dert wün­schen. Daher unter­schei­den wir Kir­chen­glie­der, Ange­hö­ri­ge und Freun­de, denn in unse­ren Gemein­den darf man auch so mit­le­ben (ohne Glied der Kir­che zu sein).

Umla­ge
Die Umla­ge über­wei­sen die Gemein­den an die Nord­deut­sche Jähr­li­che Kon­fe­renz. Hier wer­den die Pas­to­ren ange­stellt und über­re­gio­na­le Auf­ga­ben wahr­ge­nom­men. Auch dies kos­tet Geld.

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