Nach­ge­dacht Juni 2013

»Gott hat sich selbst nicht unbe­zeugt gelas­sen, hat viel Gutes getan und euch vom Him­mel Regen und frucht­ba­re Zei­ten gege­ben, hat euch ernährt und eure Her­zen mit Freu­de gefüllt.«
(Apos­tel­ge­schich­te 14, Vers 17)

Mein ers­ter Gedan­ke: Her­zen mit Freu­de gefüllt, das klingt sehr gut. Die »Ger­man Angst« ist ein Export­schla­ger. Wie sehen halb lee­re Glä­ser, da, wo ande­re halb­ge­füll­te bemer­ken. Pau­lus war eben kein Deut­scher. In Lys­tra war gera­de ein Gelähm­ter geheilt gewor­den, das Volk konn­te nur mit Mühe dar­an gehin­dert wer­den, Pau­lus und Bar­na­bas als Göt­ter zu ver­eh­ren und ihnen zu opfern. – So ist das manch­mal (gewe­sen), wenn man sich unter Hei­den wag­te: Die waren mit den Gepflo­gen­hei­ten nicht so ver­traut. Da muss man es sich manch­mal gefal­len las­sen, als Zeus (Bar­na­bas) und als Her­mes (Pau­lus) ange­spro­chen zu wer­den. Doch eigent­lich hat­ten die bei­den gar nichts Außer­ge­wöhn­li­ches getan. Sie hat­ten gepre­digt. Das war ja so üblich, und das ist bis heu­te so. Heu­te pre­di­gen wir haupt­säch­lich vor ande­ren Chris­ten, auch nicht schlecht, aber doch nicht ganz so nütz­lich für das Reich Got­tes, wie die zu errei­chen, die noch nichts von Got­tes Evan­ge­li­um in Chris­tus wis­sen. »Nach­ge­dacht Juni 2013« wei­ter­le­sen