Nach­ge­dacht (zum Monats­spruch) April 2018

»Jesus Chris­tus spricht: Frie­de sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sen­de ich euch.« (Johan­nes 20,21)

Lie­be Geschwis­ter, lie­be Freun­de!

Als der Auf­er­stan­de­ne am Oster­tag abends zu sei­nen Jün­gern kommt, ist die­ser Gruß »Frie­de sei mit euch!« mehr als ein »Moin« oder »Guten Abend«. Ostern bedeu­tet: Gott macht wirk­lich Frie­den mit uns Men­schen. Unse­re mensch­li­che Schuld und auch der Tod sind durch Jesus über­wun­den. Was also kann uns noch von sei­ner Lie­be tren­nen?

In den ver­gan­ge­nen Wochen haben wir uns mit dem »Früh­ling in der Kir­che« beschäf­tigt. Es ging dar­um, wie die­se gute Nach­richt vom Frie­den Got­tes unse­re Mit­men­schen erreicht. Jesus sen­det sei­ne Leu­te mit die­ser Nach­richt in die Welt hin­aus: »Wie mich mein Vater gesandt hat, so sen­de ich euch.« Wie hat Gott, der Vater, sei­nen Sohn Jesus gesandt? Und wie sen­det Jesus uns?

Der Vater und der Sohn haben über die Welt und die Men­schen, die sie so sehr lie­ben, gespro­chen. Sie haben ihre Sor­gen und ihren Schmerz über die Ver­lo­ren­heit die­ser Welt mit­ein­an­der geteilt. Und sie haben einen Ent­schluss gefasst: Der Vater sen­det den Sohn in die Welt. Jesus ist Mensch gewor­den. In völ­li­ger Hin­ga­be hat er das Leben mit uns Men­schen geteilt. Bis zum Tod am Kreuz ist er die­sen Weg gegan­gen.

So sen­det Jesus auch uns. Ger­ne spricht er mit uns über die Men­schen um uns her­um und möch­te mit uns sei­ne Lie­ben zu ihnen tei­len. Das kann mit einem Gebet begin­nen: »Herr, lass mich mei­ne Mit­men­schen sehen, wie du sie siehst. Lass mich sie lieb gewin­nen, wie du sie liebst.« Die nächs­ten Schrit­te erge­ben sich dann.

Jesus Chris­tus, der Gekreu­zig­te und Auf­er­stan­de­ne, erfül­le Sie in die­sen Wochen mit sei­nem Frie­den und sei­ner kraft­vol­len Lie­be und seg­ne Sie in Ihren all­täg­li­chen Begeg­nun­gen.

Herz­li­che Grü­ße

Hans-Her­mann Scho­le