Jugend ohne Gott Kapi­tel 08: Der tota­le Krieg

Die­ses Hör­spiel ist ein Gemein­de­pro­jekt mit über sech­zig Mit­wir­ken­den vom Grund­schü­ler zum über acht­zig­jäh­ri­gen. Das Buch stammt von Ödön von Hor­váth, der es als sei­nen drit­ten Roman 1937 schrieb. von Hor­váth starb 1938, wur­de von einem Ast in Paris erschla­gen wäh­rend eines Gewit­ters. Somit ist das Werk heu­te gemein­frei. – Auf­ge­nom­men 2016.


Nach Ostern geht es für den Leh­rer und sei­ne Jun­gen­klas­se in ein Zelt­la­ger zur vor-mili­tä­ri­schen Aus­bil­dung der Schü­ler. Sie kom­men im Berg­dorf mit dem Auto­bus an, bezie­hen ein Zelt­la­ger, bau­en mit Pio­nie­ren unter Anlei­tung eines Unter­of­fi­ziers im Ruhe­stand alles auf.

Vor dem Ein­schla­fen bemerkt der Leh­rer in der Zelt­wand einen braun­ro­ten Fleck. Er muss an die Neger den­ken, die nicht leben müs­sen, die Heim­ar­bei­ter, die nicht leben kön­nen, und an die höl­zer­nen Sol­da­ten in frem­der Uni­form, an denen man das Schie­ßen lernt.